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FURIOS Spezial zu FU-Wahlen

Januar 16, 2009

Die FURIOS-Redaktion hat zu den diesjährigen Wahlen an der FU ein „Wahl-Spezial“ ins Netz gestellt. In einem durchaus kritischen Tonfall setzen sich die Autoren in vier Berichten mit dem Wahl-Prozedere auseinander. Darüber hinaus wurde noch ein Blog geführt, in dem hauptsächlich die diversen Plakate analysiert wurden.

Der Ansatz das „Same procedure as every year“ Dogma vielleicht ein wenig zu durchbrechen und zu versuchen einen Vorgang dem nur verhältnismäßig wenig Studierende wirklich Beachtung schenken wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, ist sicherlich recht ehrgeizig. Leider wurde das Wahl-Spezial erst kurz vor der Wahl publiziert, zumindest den Teil mit den Berichten hätte man sicherlich schon eine Woche früher online stellen und dann auch bewerben können.

Zudem gibt es offenbar auch keine Printausgabe, was die Anzahl der Personen die die Berichte noch vor dem Gang zur Wahl (oder „Nicht-Wahl“) zur Kenntnis genommen haben weiterhin geschmälert haben dürfte. Danach wird es erst recht kaum jemand lesen. Dieses „Wahl-Spezial“ droht einfach ein wenig unterzugehen.

Ändern werden diese „Hinweise“ zur Wahl jedenfalls kaum etwas. Die traditionell niedrige Wahlbeteiligung dürfte kaum höher als sonst ausfallen, die AStA-Koalition wird ihre deutliche Mehrheit im StuPa verteidigen und auch sonst bleibt alles beim Alten.

Update 17.01.09

Ein paar kritische Anmerkungen zu diesem FURIOS Spezial finden sich im Blog der FSI Wiwiss.

Die FURIOS – Generation Golf Reloaded

Dezember 23, 2008

Nachdem im letzten Semester mein Ansatz die Notwendigkeit eines zusätzlichen, „unabhängigen“ Hochschulmagazins noch vor dessen Erscheinen in Frage zu stellen („Studierende wollen FU-Zeitung rausbringen“), teilweise auf heftige Reaktionen gestoßen war, galt die Kritik unlängst umgekehrt meinem Vorgehen auf das Erscheinen der ersten FURIOIS-Ausgabe auf Uni-Mailinglisten hinzuweisen.

Die FURIOS-Macher würden den Campus ohnehin schon mit Werbung für ihre fragwürdige Publikation zupflastern, da bräuchte es nicht auch noch Hinweise auf Mailinglisten, diese sein für andere, wichtigere, (hochschul)politische Themen gedacht.

Dem lässt sich natürlich entgegnen, dass die FURIOS mit dem Anspruch ein neues, unabhängiges, studentisches Campusmagazin an der FU zu sein natürlich auch eine hochschulpolitische Relevanz hat. Dies bezieht sich nicht einmal zwangsläufig auf den Inhalt, allein das Erscheinen des Magazins als solches und der erwähnte Anspruch der Blattmacher lassen es doch sinnvoll erscheinen, sich die Publikation einmal näher anzusehen.

Wenn man darüber hinaus das Magazin aber auch inhaltlich ablehnt (wie es einige KommilitonInnen schon kurz nach dem Release taten), ist es nur noch umso wichtiger, diese inhaltiche Stoßrichtung auch zu thematisieren und kenntlich zu machen, was genau hier eigentlich so fragwürdig wirkt. Und der erste Schritt in dieser Richtung ist natürlich überhaupt auf das Erscheinen dieser ersten Ausgabe hinzuweisen.

Wie berichtet stand das Heft beim Release leider noch nicht vollständig als PDF zur Verfügung. Hier hat die Redaktion nachgebessert, die erste Ausgabe kann inzwischen auf der Website heruntergeladen werden.

Noch besser wäre wie ausgeführt ein Content Management System, welches dann z.B. auch die Möglichkeit bieten würde jeden Artikel einzeln zu lesen und auch zu kommentieren. So viel Interaktion ist aber offenbar nicht beabsichtigt, die FURIOS versteht sich primär eindeutig als Printmagazin. Ein Ansatz der im Web 2.0 Zeitalter etwas antiquiert wirkt – das lässt sich dann auch nicht durch eine Facebook- und StudiVZ-Präsenz kaschieren.

Pralles Selbstverständnis

In den „Mediadaten“ erfährt man über FURIOS: „Als studentische Zeitschrift einer der größten und impulsivsten Universitäten Deutschlands, in einer Stadt, die an
Tempo und Vielfalt kaum zu überbieten ist, positioniert sich FURIOS als einzigartiges Kommunikationsmittel (…) Hauptzielgruppe: Studenten sind jung, trendbewusst und kaufkräftig. Sie sind zukünftige Fachexperten und setzen neue Maßstäbe.“

Okay, der Ton dient der Gewinnung von Anzeigekunden, über die sich die FURIOS auch finanzieren möchte. Da kann man schon mal etwas dicker auftragen. Doch auch sonst mangelt es den FURIOS-Machern sicherlich nicht an Selbstbewusstsein.

Am liebsten zitieren die FURIOSis ein inzwischen berüchtigten taz-Kommentar von Christian Füller, in dem dieser von „altbackenen AStA-Fritzen“ schwadroniert („Sie haben nichts zu sagen – außer die Vergangenheit anzubeten“) und am Ende fragt: „Wann setzt sich endlich eine Studierendenschaft als politische Kraft an der Uni durch, die wieder etwas zu sagen hat? Die das akademische Leben spannender macht, die interessante Zeitungen herausgibt und nicht bloß rechts (Landowsky, Diepgen) oder links ist (ehemals Rabehl etc.)?“ („Berlin profitiert vom Label Elite“, taz, 04.12.08).

Und das mit der „interessanten Zeitung“ haben die FURIOSis natürlich dankbar aufgegriffen, in der festen Überzeugung, zumindest diesen Bestandteil von Füllers „Forderungskatalog“ erfüllt zu haben. Die zu klärende Grundsatzfrage wäre demnach, ob die FURIOS wirklich so „interessant“ ist, wie ihre Macher offenbar glauben.

Hilfe die Christen kommen

Für den größten Aufschrei unter der linken, politisch-aktiven, asta-nahen Studierendenschaft sorgte nicht mal so sehr der asta-kritische Artikel (wie man vermuten könnte), sondern neben dem Porträt von NofU-Legende Hans Eberhard Zahn besonders der Beitrag über christlich engagierte KommilitonInnen an der FU und wie schwer sie es hier haben.

Beim genaueren Hinsehen wird aber deutlich, dass die Story so provokant nun auch nicht ist. Sie plätschert eher so vor sich hin, man „lernt“ im Wesentlichen: Auch Christen sind nur Menschen und manchmal eben auch noch StudentInnen.

Nur im letzten Absatz wird dann wirklich etwas offensiver gestichelt. Der bekannte, 2007 verstorbene fundamentalistisch-evangelikale Prediger Jerry Falwell findet Erwähnung und ein gewisser Ben schwärmt davon, dass „Dr. Falwell“ ihn und seine christlichen KommilitonInnen an einer evangelikalen US-Uni dazu auffordere „‚Champions for Christ‘ und die besten der Welt in unseren Gebieten zu sein“. Kommentar der FURIOS-Autoren dazu: „Das hat uns dann doch nachdenklich gemacht. Wann hat einem jemand an der FU so viel Selbstbewusstsein mit auf den Weg gegeben?“.

Da bricht dann offenbar der Sarkasmus durch. Natürlich ist es provokant zu suggerieren, ein ultrakonservativer und christfundamentalistischer Prediger würde Studierenden mehr Selbstbewussstsein mit auf den Weg geben, als die „weltliche“ FU Berlin. Aber es ist letztlich eine recht durchsichtige Provokation, die auch nicht wirklich von der inhaltlichen Schwäche des Artikels ablenken kann.

Die zentrale Frage, wie viel Religion es an einer modernen, sich den Idealen der Wissenschaft, Emanzipation, Freiheit und Aufklärung verpflichtet fühlenden Hochschule geben sollte (Warum z.B. keine Gottesdienste?) wird eingangs zwar durchaus angeschnitten, dann aber leider nicht weiter ausgeführt.

Der NofU Messias

Auch fast schon religiös ist offenbar die Bewunderung des FURIOS-Autors und LHG-Mitglieds Björn Stephan für die NofU-Legende Hans-Eberhard Zahn. Björn idealisiert Zahn in seinem Artikel zum letzten aufrechten Demokraten, der selbst als die 68er auf dem Höhepunkt waren und quasi West-Berlin der SED ausliefern wollten, standhaft blieb und seinen Widersachern die Stirn bot.

Erst im letzten Absatz tritt Björn auf die Bremse und verhindert durch einen kritischen Hinweis auf die NofU-Methoden, dass der Beitrag vollends zur einseitgen Geschichtsklitterung mutiert.

Doch die Frage lautet am Ende auch hier ganz nüchtern: Welchen Erkenntnisgewinn bringt der Artikel eigentlich? Die FU hat Kubicki als Vorzeige-Antikommunisten ausgegraben um das Jubiläum zu zelebrieren, die FURIOS nun Zahn. Wirklich neu ist das alles nicht.

Bieder-reaktionäre Ausrichtung

Nein, die FURIOS ist nicht das Anti-AStA-Heft schlechthin, aber eine Negativfixierung auf alles traditionell Linke – bei gleichzeitiger Zelebrierung bürgerlicher Wertvorstellungen – zieht sich schon wie eine Linie durch das Blatt.

Obwohl dem Selbstverständnis nach ein 68er-Sympathisant wurde der Fotograf Axel Benzmann damals als vermeintlicher „Springer Fotograf“ vom Internationalen Vietnam-Kongress ausgeschlossen. Die fiesen 68er bewarfen den guten Zahn auch mit Farbbeuteln und überhaupt, das mit dieser Mao-Bibel war ja wohl rückblickend doch eher ein schlechter Witz.

Klar erscheint vieles was die 68er fabrizierten heute irrsinnig und fatal. Doch warum sich nur auf diese negative Seite konzentrieren?

Statt sich einmal auf diese andere, linke, vermeintlich rein nostalgisch und überholt wirkende Perspektive wirklich einzulassen und zu thematisieren warum sie streckenweise eine langsame Renaissance erlebt, feiert man lieber einen Buchbeitrag des neo- und wertkonservativen Historikers Paul Nolte, fühlt sich in die gutbürgerliche Dahlemer Villenwelt ein, idealisiert Zahns Anti-68er Position und fokussiert sich auf die tendenziell natürlich immer noch eher konservativ christlich-studentische Strömung an der FU.

Diese Mixtur aus 68er-Bashing und neu entdecktem Konservatismus gibt dem Blatt ganz offensichtlich eine politische Leitlinie – obgleich seine Macher das vermutlich verneinen würden.

Ode an die Langeweile

Nun wäre diese politische Leitlinie vielleicht sogar ein Bereicherung (da sie einen Gegenpol zum AStA und seinen Umkreis bildet), wenn die Autoren sie noch klarer und konsequenter verfolgen würden. Doch wie weiter oben im Detail bereits ausgeführt, bleibt die Provokation bei näherer Betrachtung oberflächlich und der inhaltliche Erkenntnisgewinn unterm Strich recht gering.

Einleitend geht es im Magazin um eine ironische Annäherung an den Empörungs-Kult, dem die FU-Studierende gerne anheim fallen. Als Beispiel dient die Krux mit den Schließfächern in der Philologischen Bibliothek. Witzig geschrieben, doch letztlich natürlich völlig trivial. Man hätte alternativ z.B. thematisieren können, wie Studierende bestimmter Fachrichtungen während der Prüfungsphase wegen Überfüllung von der Benutzung der Bibliothek ausgeschlossen wurden. Stattdessen macht man sich in der FURIOS-Redaktion eben lieber über KommilitonInnen lustig, die diese und andere wirkliche Mißstände empörend finden und diese Empörung zum Ausdruck bringen. Über diese Arroganz kann man sich ärgern, doch das wirkliche Problem ist eher die dahinter liegende Inhaltsleere.

Dann lernt die Leserschaft, wer bei der BVG die Person hinter der Stimme ist und dass es an der FU mehr als ein Archiv gibt. Ein weiterer Autor schreibt über die Universität Haifa, doch auch hier erfährt der/die LeserIn nichts wirklich Erhellendes. Usw., usf. Wo die Fähigkeit (oder der Wille) zur Provokation schwindet, gleitet das Magazin endgültig in die Belanglosigkeit ab.

Finanzierung

Nach Informationen von FUwatch haben FURIOSis sowohl den AStA als auch das Präsidium mit einer Bitte um finanzielle Unterstützung kontaktiert. Sei es, dass die Gespräche scheiterten bzw. wenig Erfolgsaussichten zu annehmbaren Bedingungen hatten und/oder sich die FURIOS-Redaktion bei beiden Varianten ohnehin nicht so wohl fühlte – am Ende entschied man sich auf jeden Fall für einen dritten Weg, bei dem die „Ernst-Reuter-Gesellschaft der Ehemaligen der Freien Universität“ (ERG) den Großteil der Finanzierung übernahm und der Rest durch Werbepartner beigesteuert wurde.

Die ERG fühlt sich der FU sehr eng verbunden, sie ist die offizielle Alumni-Organisation der FU mit einer Postanschrift in der Kaiserswerther Straße und einem Büro in der Habelschwerdter Allee. Sie ist ein Teil der „FU-Maschinerie“ und gleich der FU-Administration um eine positive Auswirkung der FU bemüht. So etwas wie eine kritische Distanz zur FU-Hochschulpolitik ist jedenfalls nicht erkennbar.

Und wenn in der FURIOS nun eine Story über den FU-Alumni Zahn erscheint, die von der Stoßrichtung sehr an die offizielle FU-Geschichtsschreibung erinnert (d.h., 48 gut, 68 nicht so gut), wirkt das natürlich etwas unglücklich. Man hätte dem Porträt von Zahn zumindest das eines weiteren Alumni aus der 68er-Generation gegenüberstellen können.

Unterm Strich ist die „ERG-Lösung“ aber natürlich dennoch besser, als eine Variante bei der die finanziellen Mittel direkt vom Präsidium gekommen wären. So lässt sich vielleicht doch leichter eine Unabhängigkeit nicht nur gegenüber dem AStA sondern auch gegenüber dem Präsidum sicherstellen.

Ideal wäre sicherlich eine Finanzierung allein durch Werbepartner (vorausgesetzt, es gibt etliche und nicht einen zentralen von dem man dann abhängt). Dies war ganz offensichtlich (noch) nicht zu schaffen – ohne einen Geldgeber wie die ERG ging es nicht. Zu hoffen bleibt aber, dass sich das in Zukunft ändert. Alternativ könnte man vielleicht die Produktionskosten senken (das Magazin muss allein wegen der Papierbeschaffenheit, dem Hochglanz, etc. ein kleines Vermögen in der Herstellung gekostet haben).

Fazit

Mit diese ersten Ausgabe haben die FURIOS-Autoren ein modernes Hochglanz-Campusmagazin kreiert, sprachlich und vom Layout her sicherlich ausgereifter als alles was der AStA oder ein FU-Blog (inkl. diesem hier) je produziert hat. Ferner haben einige Artikel kurzfristig für Aufregung unter StudentInnen, besonders unter den linken, asta-nahen, gesorgt. Ob dieser „PR-Coup“ zur Erregung von Aufmerksamkeit im Detail wirklich so geplant war, lässt sich schwer beurteilen, ein Erfolg war er jedoch in jedem Fall.

Doch jenseits der ein oder anderen provokanten Artikel-Trimmung, wirkt die FURIOS merkwürdig bieder und – noch fataler – auch ziemlich fade und inhaltsleer. Der Erkenntnisgewinn ist bei den meisten Artikeln gering bis nicht vorhanden. Im letzten Semester fand in einem Kommentar noch die „Freitag“ als Beispiel Erwähnung (wenn auch nicht dezidiert als Vorbild für die FURIOS, sondern als vermeintlich ausgewogene, politische Publikation), die FURIOS geht jedoch wie damals schon von mir befürchtet eher in Richtung „Monopol“.

Obwohl weder die Redakteure noch die Leserschaft der so genannten „Generation Golf“ angehören, liest sich die FURIOS letztlich genau so. Man begreift sich nicht als primär politische Blatt, oder will gar – Gott bewahre – zur Politisierung von irgendwem beitragen. Und geht es doch mal um Politik, dann ist der Tonfall eben eher konservativ, manchmal auch sarkastisch; eine Abgrenzung von den 68ern ist in jedem Fall en vogue.

Primäres Ziel ist aber offenbar, dass das Magazin unterhaltsam sein soll – auf keinen Fall möchte man riskieren, dass die Artikel durch eine inhaltliche Überladung irgendwie verkrampft wirken könnten. Alles muss locker, flockig und am Ende eben auch glatt sein.

Angesprochen werden sollen offensichtlich KommilitonInnen, die sich mit Hochschulpolitik gar nicht näher auseinander setzen wollen, die bei allen Schwächen ihre FU eigentlich ganz gerne haben, mit ihrem Studium unterm Strich zufrieden sind und bei der Idee sich z.B. mit der neusten Bachelorumfrage (oder den Demokratisierungsideen innerhalb der FU während der 60er) auseinanderzusetzen wohl eher nur genervt mit den Augen rollen. Schöngeister also, die nie die wirklich häßliche Seite der FU mit ihrer antidemokratischen Führungsspitze zu gesicht bekommen haben oder diese einfach konsequent ausblenden.

Anders als man bei der LHG glaubt, impliziert die Ansicht, dass dieses „Projekt“ überflüssig ist noch lange nicht eine Verneinung der „Pressefreiheit“. Es ist nur einfach bedauerlich, dass es offenbar an der Einsicht mangelt, dass die gegenwärtige Situation an der FU wenn dann ein Blatt bräuchte, das mehr und nicht weniger politisch ist, das deutlich mehr auf Substanz setzt.

Festzuhalten bleibt, dass man trotz der vermeintlichen und viel beschworenen Einseitigkeit von AStA-Publikationen in „FU60: Gegendarstellungen“ zumindest inhaltlich deutlich mehr über Geschichte und Gegenwart der FU erfährt, als in dieser FURIOS-Ausgabe, die sich ja auch dem FU-Jubiläum als Schwerpunkt widmet.

Zu hoffen bleibt, dass sich die FURIOS in künftigen Ausgaben wirklich drängenden hochschulpolitischen Themen widmet: Ein Rückblick auf den alternative Bildungsgipfel, die Bachelorumfrage, die Hochschulverträge, die SFB-Kritik, die Einstein Stiftung, etc. Es gibt so viele interessante und wichtige Themen, die ja keineswegs nur für eine Minderheit an der FU relevant sind. Anfangen könnte man z.B. mit einer kritischen Betrachtung der FU-Führung, die über zusammengebastelte Lenzen-Interviews und Kärcher-Metaphern hinausgeht.

Dass das eintritt ist aber wohl leider eher unwahrscheinlich, es entspricht augenscheinlich nicht dem Selbstverständnis der FURIOS. Selbst wenn es zu einem der genannten Punkte eine Analyse gibt, bleibt auch diese vermutlich an der Oberfläche um „lesbarer“ zu sein.

Die erste FURIOS ist da

Dezember 9, 2008

Am Montag erschien endlich die lang erwartete erste Ausgabe des FURIOS getauften, neuen studentischen FU-Magazins. Ähnlich wie der AStA mit seinem Magazin „FU60: Gegendarstellungen“ haben auch die FURIOS-Macher das 60. Jubiläum der FU zum Schwerpunkt ihrer ersten Ausgabe erkoren.

Anders als das erklärte Vorbild, die „Unaufgefordert“ (UnAuf) die an der HU erscheint und inzwischen auf eine durchaus beachtliche Anzahl von Ausgaben verweisen kann, wollten die Macher der FURIOS sich allerdings nicht von finanziellen Zuwendungen einer StuPa-Mehrheit abhängig machen (welche sie vermutlich auch gar nicht bekommen hätten).

Nach Berichten der taz steht die UnAuf auf der Kippe, da das HU-StuPa erstmals kein Zeitschriften-Haushalt für das kommende Jahr beschlossen hat. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung mit dem RefRat bei der es nach taz-Angaben um Binnen-Is und eine fragwürdige Berichterstattung im Fall einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung durch einen Professor geht („Geld nur für genehme Berichterstattung“, taz, 27.11.08). Der Artikel zeigt aber auch den Hintergrund eines schon lange schwelenden Konflikts zwischen UnAuf und RefRat auf.

Um nicht in vergleichbare Konflikte mit dem AStA FU zu kommen, versuchte die FURIOS-Redaktion erst gar nicht, von dort Mittel zu erbeten. Man suchte sich die Geldgeber lieber woanders. Im Editorial hat die Redaktion nun bekanntgegeben, dass die erste Ausgabe der FURIOS von der „Ernst-Reuter-Gesellschaft der Ehemaligen der Freien Universität“ finanziert wurde. Ob das nun wirklich die bessere Wahl war, um sich die Unabhängigkeit zu bewahren? Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch dies sicherlich noch einmal Gegenstand einer ausführlichen Rezension auf FUwatch sein.

Die FURIOS verfügt auch über eine Website in modernem Design: www.furios-campus.de. Mit einem netten Script kann man sich hier durch ein paar Beispielseiten des Magazins klicken. Dabei handelt sich es jedoch nur um JPEGs von denen die meisten zu klein gehalten sind, als dass man sie wirklich angenehm lesen könnte. Das ist aber wohl auch so gewollt, es geht nur um eine Vorschau.

Um eine PDF-Version zu finden, muss man schon etwas tiefer graben. Versteckt im „Presse“-Unterverzeichnis gibt es dann zumindest eine PDF-Vorschau-Version die einige Artikel enthält. Eine PDF-Datei der Endversion mit allen Artikeln sucht man dagegen vergeblich. Noch besser wäre sicherlich ein modernes Content Management System, bei dem sich dann jeder einzelne Artikel individuell ansteuern und z.B. auch kommentieren lässt. So viel Interaktion ist von der Redaktion allerdings wohl nicht vorgesehen.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Zurückhaltung in Sachen Online-Verfügbarkeit dann eine entsprechend hohe Anzahl an Print-Ausgaben gegenübersteht. Denn ein Campus-Magazin, das man nicht auf dem Campus findet, wird sich nur schwer durchsetzen.

Natürlich gibt es zur ersten Ausgabe auch eine Release-Party. Die findet am kommenden Freitag, den 12.12. um 18:15 Uhr in der Rostlaube, Raum JK 28/130 statt. Und wer bis dahin keine FURIOS-Ausgabe ergattern konnte, kriegt vielleicht dort eine.

Update 10.12.08

Richtigstellung: Anders als oben dargestellt, hatte die FURIOS-Redaktion zunächst versucht auch beim AStA eine finanzielle Unterstützung zu erbeten.

AStA bringt Jubiläums-Zeitung raus / FUZ heißt jetzt FURIOS

Oktober 15, 2008

Pünktlich zum Start des neuen Semesters hat der AStA wie im letzten Semester bereits angekündigt, eine Zeitung zum 60jährigen Jubiläum der FU herausgebracht. Beschränkte man sich bei der Online-Publikation zunächst auf Auszüge, steht inzwischen auch das komplette Heft zum Download bereit. Eine Print-Ausgabe gibt es natürlich auch, allerdings wohl zur Zeit nur beim AStA direkt (am OSI lag jedenfalls noch nichts aus).

Der Titel „fu60: gegendarstellungen“ ist natürlich bewusst gewählt. Der „offiziellen“, von der FU-Verwaltung proklamierten, oft zu glatten Geschichtsschreibung soll anläßlich des Jubiläums im kommenden Dezember eine alternative, kritischere Sichtweise auf die Vergangenheit und Gegenwart der FU entgegengestellt werden. Dabei soll durchaus auch positiv auf eine FU Tradition des Protest und des Engagements Bezug genommen werden, die sonst in der Selbstdarstellung heute kaum noch auftaucht:

„Wenn die FU also eine Tradition hat, dann ist es eine Tradition von gesellschaftliches Engagement und Protest gegen die Mißstände in Hochschule und Gesellschaft. Dennoch findet gerade dieser Aspekt der FU-Geschichte sich in den immer zahlreicheren Ausstellungen, Imagebroschüren und Internetseiten der ‚offiziellen‘ FU kaum wieder.“ („60 Jahre FU – AStA präsentiert eine Gegengeschichte!“, AStA FU Blog, 01.10.08)

Dabei wollen die AutorInnen jedoch weniger in Nostalgie schwelgen, als viel mehr den Ist-Zustand der FU als Resultat von Auseinandersetzungen deutlich machen, die in jüngster Vergangenheit vielleicht zu ungunsten der Studierenden ausgegangen sind, dennoch das Potential für eine andere Uni bergen:

„Trotz des dreifachen Jubiläums wollen die AutorInnen der Broschüre weder Nostalgie betreiben noch verträumte Rückblicke auf vermeintlich ‚bessere‘ oder kämpferische Zeiten pflegen. Ziel ist es vielmehr, den jetzigen Zustand der FU als Ergebnis von Kämpfen und Auseinandersetzungen sichtbar zu machen.

[…] Wer diese Auseinandersetzungen kennt, bemerkt schnell dass die vermeintlichen ‚Sachzwänge‘ und Weichenstellungen der Vergangenheit keineswegs unausweichlich waren. Sie sind Ergebnisse von Machtkämpfen, die auch anders hätten ausfallen können.

[…] Ein Blick zurück ist angesichts dieser Zustände auch ein Blick nach vorne: die demokratische Hochschule war 1948 und insbesondere 1968 das Leitbild der FU, das von Studierenden und Teilen der Lehrenden entschieden eingefordert wurde.“ („60 Jahre FU – AStA präsentiert eine Gegengeschichte!“, AStA FU Blog, 01.10.08)

Eine genauere Betrachtung der Broschüre wird zu einem späteren Zeitpunkt zeigen, inwieweit die AutorInnen das gesteckte Ziel wirklich erreicht haben.

Es steht allerdings auch noch ein weiteres, alternatives Jubiläums-Magazin aus. Wie berichtet, soll in diesem Semester eine neue FU-Zeitung (FUZ) als unabhängiges Campus-Magazin ins Leben gerufen werden. Und die Erstausgabe soll sich ebenfalls speziell dem 60. Jubiläum der FU widmen.

Nach Angaben der Redaktion sollen zur Zeit ca. 50 FU-Studierende aktiv in das Projekt involviert sein, was eine beträchtliche Anzahl wäre. Wann die bereits in Arbeit befindliche erste Ausgabe jedoch steht, ist noch unklar. Immerhin der Name des neuen Magazins wurde aber schon bekannt, es wird FURIOS heißen.

Update 16.10.08

Die Redaktion der FURIOS trifft sich zur Zeit jeden Donnerstag um 18 Uhr im Raum KL 24/122d in der Rostlaube. Diese Treffen sind offen, jeder der sich für das Projekt interessiert und vielleicht selbst noch mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Out of Dahlem Nr. 7

Juli 16, 2008

Schlappe eineinhalb Jahre hat sich der AStA für die aktuelle, siebente Ausgabe der Out Of Dahlem (OoD) Zeit gelassen (die sechste Ausgabe erschien Anfang 2007). Eine viel zu lange Zeit bedenkt man, dass es sich um die wichtigste Publikation des AStA handelt, die idealtypisch sicherlich einmal pro Semester erscheinen sollte.

Auch vielen der Artikel merkt man leider an, dass sie zeitlich doch relativ lange vor dem Release geschrieben worden sind. Dazu zählt z.B. der Aufruf zur uniweiten Aktionswochen im Kontext des Protestsemesters, denn besagte Aktionswoche war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der OoD 7 bereits wieder Geschichte. Hier wäre es wünschenswert gewesen, stattdessen einen Rückblick auf die Aktionswoche zu lesen, eine Analyse dessen was geklappt und was eher nicht geklappt hat.

Gleiches gilt für die „Erklärung zum 40. Todestag von Benno Ohnesorg“, die auf den 02.06.07 datiert, also inzwischen auch schon wieder über ein Jahr alt ist. Nun hat sie inhaltlich dadurch vielleicht nicht unbedingt etwas an ihrer Aktualität eingebüßt, trotzdem mutet es natürlich seltsam an, zu lesen, dass am 02.06.07 auch die Auftaktdemo mit Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm stattfindet, an der auch FU-Studierenden teilnehmen werden (sic!).

Inzwischen haben (sic!) sie aber ja dran teilgenommen und es wäre interessant zu lesen gewesen, wie z.B. im Vorfeld die G8-Woche am OSI (die nicht zuletzt auch der Mobilisierung diente) rückwirkend gesehen wird. Eine Veranstaltung an der Uni, die von Studierenden organisiert wurde – zumindest das sollte sich doch mit dem eingeschränkten Mandat des AStA in Einklang bringen lassen.

Bester Artikel im Blatt ist sicherlich jener von Heiner Keupp zum Thema „Unternehmen Universität“, der zuvor schon in den „Blättern“ erschienen war. Der Tenor des Artikels ist nicht neu, beschrieben wird der neoliberale Umbau des deutschen Hochschulwesens und die negativen Konsequenzen aus diesem Prozess.

Was ihn so lesenswert macht ist die Fähigkeit des Autors viele Aspekte dieser Reform anzuschneiden, dabei aber dennoch präzise und auf den Punkt zuzuschreiben. Von Bologna über die neue „Exzellenz“ bis zur „Drittmittel-Wissenschaft“ deckt der Autor ziemlich viel ab. Selbst die verwendeten Zitate passen sich so gut ein, dass sie fast wie extra für den Artikel geschaffen wirken.

Gut gelungen ist ebenfalls der Artikel über den Bibliotheksskandal von David, Felix und Sebastian, sowie der von Ralf Hoffrogge über Lenzens berühmtes Freiheitsdenkmal. Inhatlich bieten diese Artikel nicht so viel neues, sie gehören aber sicherlich zu den ausführlichsten die bisher zu den beiden Themenkomplexen verfasst wurden und sind damit wirklich lesenswert.

Ein weiterer ebenfalls sehr guter und ausführlicher Artikel von Mathias Bartelt über die letzten Studien zum Thema BA an der FU wurde hier schon an anderer Stelle angeschnitten (siehe „Der Mythos vom besseren Studium“). Er eignet sich gut, um sich die Verhältnisse vor Augen zu führen, die die Bologna-Reform an der FU verursacht hat.

Einen weiteren Schwerpunkt im Blatt bildet eine ausführliche Berichterstattung über den Kampf gegen den Bologna Prozess in Spanien. Deutlich wird dabei, dass die Reform in Spanien ähnliche Defizite aufweist und einer ähnlichen Kritik unterliegt wie hier in Deutschland. Dennoch gibt es auch ein paar Unterschiede, man kann durchaus auch vom spanischen Widerstand lernen wie die Artikel von Ralf Hutter und Ralf Hoffrogge deutlich machen.

Doch so wichtig es auch erscheint, hier den Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen und z.B. auch eine europäische Vernetzung des Protests anzustreben – es hätte vielleicht ein Artikel zum Thema gereicht (stattdessen hätte man dann vielleicht noch Platz und Zeit für ein anderes Thema übrig gehabt).

Auch weitere Artikel wie über die gegenwärtige Situation in Sachen Studiengebühren, die fragliche Stipendienvergabe in Deutschland oder die Ausbeutung von PraktikantInnen sind Themen, die alle Studierenden beschäftigen oder zumindest beschäftigen sollten.

Obwohl ein vom AStA publiziertes Magazin geht es im „Out of Dahlem“ also keineswegs nur darum, die Politik des AStAs in jedem zweiten Satz zu preisen (solche etwas nervigen Eigenwerbungspassagen halten sich zum Glück in Grenzen), sondern allgemein über hochschulpolitischen Themen zu berichten und sie kritisch zu beleuchten. So ideologie-geladen wie von AStA-KritikerInnen unlängst in einer FUwatch-Debatte unterstellt, wirkt die OoD gar nicht.

Die Aussicht, dass die Einführung von Studiengebühren keineswegs unvermeidlich ist (siehe zuletzt Hessen), der Umstand das Sprachtests für ausländische Studierende in der gegenwärtigen Form an der FU abschreckend und wenig praktikabel sind oder dass die Bologna Reform ziemlich missraten ist – diese und andere in OoD-Artikeln bezogenen Positionen sind gut belegt und es sind keineswegs nur die Positionen von AStA-AnhängerInnen. Wer die OoD daher auf ein reines AStA-Propagandablatt zu reduzieren versucht, dessen Perspektive ist schlicht und ergreifend nicht ausdifferenziert genug.

Ob die neu geplante „FU-Zeitung“ (FUZ) eine brauchbare Alternative zur OoD ist, wird sich im kommenden Semster herausstellen. Denn sowohl die FUZ-Redaktion als auch der AStA planen offenbar jeweils eine Sondersusgabe zum 60. FU-Jubiläum. Falls sich die Autoren nicht doch noch zusammenschließen, wird man dann also direkt vergleichen können, welches der beiden Blätter sich kritischer und substanzvoller mit der FU-Geschichte auseinanderzusetzen vermag.

Studierende wollen FU-Zeitung rausbringen

Juni 27, 2008

Der Kommilitone Martin Fischer vom Silberlaube.de-Blog plant zusammen mit Autoren der OSI-Zeitung für das 60-jährige Jubiläum der FU im kommenden Semester eine FU-Zeitung. Nach diesem einmaligen Sonderheft soll die FU-Zeitung dann regelmässig erscheinen, also zu einer echten, gesamtuniversitären „Institution“ werden. Gesucht werden für dieses Projekt noch MitstreiterInnen.

Bisher sind ähnliche Projekte meist gescheitert, weil ihnen der AStA den Geldhahn zugedreht hat. Als Beispiel dafür kann zuletzt das „Polar Magazin“ gelten, das allerdings immerhin bis heute als reines Online-Magazin weiterexistiert (siehe polaronline.de). Dem AStA war „Polar“ nicht kritisch, nicht politisch genug (so meine ich mich zu erinnern war die Begründung) und der Druck dann einfach zu teuer.

Wenn der AStA aber nicht zahlt (oder die Redaktion auch bewusst nicht vom AStA abhängig sein will), müssen alternative Finanzierungsmodelle aufgebaut werden. Alle Versuche ein solches Hochschulmagazin alternativ durch Werbung oder Sponsoring zu finanzieren scheiterten bisher kläglich (oder waren auch nicht gewollt, weil man dann wieder abhängig von den Anzeigenkunden wäre).

Es dürfte jedenfalls interessant sein, wie die neue „FU-Zeitung“ sich finanzieren will. Nimmt man die aufwendigen Hochglanz-Flyer die das Projekt bewerben als Grundlage, scheinen die zukünftigen Zeitungsmacher ja schon eine recht üppige Geldquelle zu haben. Oder aber, sie zahlen den Spaß bisher aus eigener Tasche. Nur auf einer solchen Basis dürfte sich eine regelmässig erscheinende Zeitung über das Sonderheft hinaus kaum finanzieren lassen.

Das zweite zentrale Problem eines solchen Uni-Zeitungsprojekts war in der Vergangenheit immer, dass man die „Nachfolge“ nicht hinbekam. Also ein Jahrgang baute mit Elan eine solche Zeitung auf, publizierte einige Ausgaben, doch dann fehlte in den folgenden Jahrgängen auf einmal das „Personal“, um das Projekt auch über einen beschränkten Zeitraum hinaus weiter am Leben zu erhalten.

So war etwa der „agent provocateur“ über mehrere Jahre hinweg das zentrale Organ der linken OSI-Studierenenschaft, bis er dann nur noch unregelmässig erschien und inzwischen wohl ganz eingestellt wurde. Ganz einfach, weil sich niemand mehr fand, der das Projekt weiter vorantreiben wollte.

Der einzige studentische „Verleger“, der an der FU schon immer regelmässig etwas publizierte, war der AStA (nicht nur, weil er die Mittel, sondern auch das Personal hat). Zur Zeit ist es das „Out of Dahlem“, das zumindest halbwegs regelmässig erscheint und dessen Redaktion trotz politischer Anbindung oder Nähe zum AStA zentrale, aktuelle hochschulpolitische Themen und Diskussionen in Artikeln anspricht, die auch für Studierende lesenswert sind, die vielleicht sonst nicht viel mit dem AStA am Hut haben. De facto ist das „Out of Dahlem“ (OoD) zur Zeit das inoffizielle studentische Hochschulmagazin der FU.

Wer sagt, die Studierendenschaft braucht neben dem OoD auch noch etwas anderes, sollte erst einmmal auf den Punkt bringen, was ihn/sie am OoD stört. Natürlich ist das OoD links, astanah und kritisch, aber was wäre denn der Gegenentwurf? Eine eher feuilletonistisch-seichte Publikation? Homestorys mit Dozierenden, Kritiken über Berliner Szene-Studierendentreffs und vielleicht Kochrezepte für die studentische Küche? Dreiseitige Artikel über die Essens- und Getränke-Vorschriften im FB Wiwiss? Aber nun gut, man wird sehen.

Interessierte, die sich in den Bereichen Journalismus, Fotografie, Layout und/oder Akquisition auskennen, können sich jedenfalls unter fu.zeitung[at]googlemail.com melden und sollten auch mal einen Blick auf fu-zeitung.blogspot.com werfen.