OSI bekommt „Self-Assessment“

Wie die FSI OSI in ihrem Blog berichtet, soll das OSI im kommenden Jahr ein so genanntes „Self-Assessment“ bekommen, vergleichbar mit dem das die Uni-Mannheim bereits anbietet. AbiturientInnen die sich für das Studium der Politikwissenschaft interessieren, sollen dann auf der OSI-Website vorab abklären können, ob sie sich wirklich für das Fach eignen.

Empirisch belegt ist die Wirksamkeit solcher „Self-Assessment“-Checks offenbar aber noch nicht. Da sich die Implementierungskosten laut Prof. Massing aber in Grenzen halten, kann es vermutlich nicht so falsch sein, diesen Ansatz wenigstens mal auszuprobieren.

Problematisch ist jedoch die Frage, wie genau die Punkte im Check auf das OSI abgepasst werden sollen. Denn da es nicht nur um ein Studium der Politikwissenschaft im Allgemeinen gehen soll, sondern speziell am OSI, müssten die Fragen auch so ausgearbeitet werden, dass sie die Studien-Realität am Institut richtig widerspiegeln.

Massing wiegelte im IR in diesem Punkt offenbar ab und verwies auf die aktuelle Studienordnung, welche die Standards setze und keine Spielräume für unterschiedliche Sichtweisen ließe. Darüber hinaus existiere auch so etwas wie ein allgemeiner Konsens, was Politikwissenschaft sei.

Tatsächlich dürfte es nicht ganz so einfach sein, da unterschiedliche Dozierende im Detail sicherlich auch unterschiedliche Vorstellungen davon haben, welche Voraussetzungen ein künftiger Studierender für das OSI mitbringen sollte, worum es im Kern am OSI geht.

Hier wäre es wichtig ein Konsens zu erzielen, also möglichst viele Dozierende in das Projekt einzubinden und ihren Beitrag beisteuern zu lassen. Konzeptualisiert dagegen nur ein Prof den Fragebogen (im Zweifelsfall vermutlich Massing als Didaktiker mit seiner Truppe selbst) wäre sicherlich die Gefahr da, dass das Self-Assessment zu einseitg wird.

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3 Antworten to “OSI bekommt „Self-Assessment“”

  1. fsiosi Says:

    Massing hat jede Mitarbeit seinerseits an dem Projekt kategorisch abgelehnt. Zitat: „Mir egal, wer’s macht, Hauptsache ich bin es nicht.“ Hat wohl keine Lust auf das „mehr oder minder stupide“ Eingeben von Daten in eine entsprechende Software.

  2. Niklas Says:

    || Massing hat jede Mitarbeit seiner-
    || seits an dem Projekt kategorisch
    || abgelehnt.

    Irritierend, weil sich das so gelesen hat, als hätte er das Projekt gegenüber studentischen Kritikern verteidigt. Daher meine Schlussfolgerung, ihm müsse irgendwo auch etwas an der Idee liegen.

    Wenn es nun aber darauf hinausläuft, dass man es zwar machen will, aber kein Dozierender so wirklich Lust drauf zu haben scheint, erhöht sich natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende ein Rohrkrepierer wird.

  3. fsiosi Says:

    Nun ja, verteidigt hat er’s. Vorangetrieben wird das Projekt aber wohl hauptsächlich von der Studiendekanin (v. Oppeln), die im nächsten Semester noch eine AG gründen will. Dass in der dann Studis sitzen, ist laut Massing ziemlich sicher.

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