Rosenmontag an der FU

Der Zugang zur Philologischen Bibliothek ist ab heute mal wieder auf KommilitonInnen beschränkt, die dem Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften angehören. „Nur so können wir unseren Studierenden, die auf die Nutzung der Präsenzbestände in der Bibliothek angewiesen sind, in der Prüfungszeit angemessene Arbeitsbedingungen ermöglichen“ heißt es in einer kursierenden Rundmail.

Denn so architektonisch schick die Philologische Bibliothek auch sein mag, sie bietet den Studierenden einfach nicht genügend Platz zum Arbeiten. Also wird ein Zwei-Klassen-System aufgebaut, welches nach Studierenden die Zutritt erhalten und solchen die ihn nicht erhalten, differenziert. Ein ähnliches Schauspiel gab es bereits im August 2006 (siehe „Wir müssen leider draußen bleiben“) und seither hat sich offenbar nichts getan, das Problem ist immer noch das Gleiche.

Da diese Regelung diesmal ausgerechnet am Rosenmontag in Kraft tritt, fühlten sich einige Studierende offenbar an die Losung „Wolle mer se reinlasse?“ erinnert. In einer eindeutig zweideutigen Einladung heißt es:

„Vielleicht bringt ihr am Rosenmontag Konfetti, Pappnasen und ein Fässchen Kölsch mit in die Silberlaube, das könnte eine lustige Stunksitzung werden. Am Faschingsdienstag wird der Spaß natürlich fortgesetzt, Gerüchteweise verteilt dann Professor Emeritus Wolf-Dieter Narr aus dem FB PolSoz den Orden ‚Wider den tierischen Ernst‘ an die Verwaltung des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften…“ („Wolle mer se reinlasse? – Philologische Bibliothek macht dicht“, FSI Bog, 31.01.08)

Da kann dann natürlich auch der DLFC nicht einfach nur stillschweigend daneben stehen:

„Danach starten alle Studierenden des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften unter der Führung von von Vizekönigin Ursula ‚Bärchen‘ Lehmkul eine Polonaise von der Silberlaube durch die Zedat bis ins Präsidialamt: Jetzt geht sie los… mit ganz großen Schritten … Hakt euch unter! Der Wachschutz wird natürlich während der ganzen Festtage in Karnevalsuniform antreten und mit Gummihupen für Ordnung sorgen.“ („Die FU Berlin: Ein Käfig voller Narren“, DLFC Blog, 02.02.08)

Es sieht also ganz nach einer karnevalistischen Woche an der FU aus….

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17 Antworten to “Rosenmontag an der FU”

  1. Mathias Bartelt Says:

    Liebe Leute,

    so, wie die Mail hier und auf den anderen Seiten veröffentlicht wurde, wird der Eindruck erweckt, es sei insbesondere das FU-Präsidium, das dahinter steht. Natürlich ist dies auch im Rahmen seiner Politik zu sehen. Die so natürlich auch von vielen mit getragen wird. Allen voran das Dekanat PhilGeist als glühender Verfechter der „Exzellenzinitiative“, der Philologischen Bibliothek und der weiteren damit in Zusammenhang stehenden Politik.

    Wäre die Mail, die ich ursprünglich herum geschickt hatte, jedoch vollständig veröffentlicht worden, würde klar: Es ist zuerst ein Mal die Philologische Bibliotheksleitung – Monika Diecks -, die diese vorläufige und eben auch erneute Zulassungsbeschränkung verfügt hat und(!) den Fachbereich PhilGeist hierbei um Zustimmung gebeten hat (die folglich noch aussteht). Des Weiteren stellt sie eine Information für die einzelnen Institute des Fachbereichs über diese Verfügung dar.
    Daß der Kanzler der FU, bei dem die Bibliotheksverwaltung als Ganzes letztlich anhängig ist, auch ein Wort mit zu reden hat, ist selbst redend. Und daß sich das Präsidium im Zweifel vielleicht über eine wie auch immer geartete Entscheidung stellen könnte. In diesem Fall jedoch scheint das Präsidium noch nicht „im Spiel“ zu sein.

    Ich werde mich bei Zeit mit den (auch studentischen) Mitgliedern des Fachbereichsrats PhilGeist hierzu besprechen sowie das Thema nochmals im IR Philosophie ansprechen. Als Institut haben wir, da unsere Bücher dorthin zwangsumgesiedelt wurden, noch eine Mitsprache, was dort passiert. Siehe in diesem Zusammenhang auch noch mal wie folgt, woraus ersichtlich wird, daß das, was im FB PolSoz zur Zeit passiert, in einer Linie mit dem steht, was unserer eigenen Bibliothek zuletzt widerfahren ist:

    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/11/23/a0276.
    http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/03/19/philosophisches-symposium-%e2%80%9ebildungsideale-im-wandel%e2%80%9c/ oder http://fachschaftsinitiativen.files.wordpress.com/2007/03/bildungsideale_im_wandel.pdf.

  2. Niklas Says:

    @Mathias: Ich hab das Vollzitat der Dieks-Email jetzt aus Deinem Kommentar entfernt, Fullquotes aus einem FU-internen Email-Verkehr sind immer… schwierig.

    Der Hinweis, dass das Ganze eigentlich von der Bib-Leitung und nicht vom Präsidium / dem Dekanat PhilGeist ausging, ist aber natürlich richtig. Ich hatte das auf anderen Blogs allerdings so gelesen, dass das schon beschlossen sei (bzw. kein nennenswerter Widerspruch von offizieller Seite zu erwarten sei).

    Gilt die Zugangsbeschränkung zur Bib denn nun bereits ab heute oder nicht?

  3. Mathias Bartelt Says:

    Es ist eine offizielle und öffentliche Mitteilung, rechtlich also unbedenklich veröffentlichbar.

    Die Bibliotheksleitung selbst scheint mir dies veröffentlicht zu haben – einfach, damit sich keineR wundert.
    Siehe dazu im Übrigen auch hier: http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/;art304,2467543.
    Diese sehr frühe Mitteilung des und an den Tagesspiegel – schon bevor die Mail bei mir angekommen war – deutet m.E. darauf hin, daß die Bibliotheksleitung selbst es öffentlich wissen will.

    LG

    Mathias

  4. Mathias Bartelt Says:

    Die Beschränkung gilt ab heute, ja.

    Frau Diecks hat dazu eine vorläufige Handhabe. Jedoch muß früher oder später noch die Zustimmung des Fachbereichs, mindestens des Dekanats oder des Verwaltungsleiters des Fachbereichs (Verwaltungsentscheidung), dazu eingeholt werden. Beim letzten Mal (FB-interner Schriftverkehr zwischen Bib-Leitung, FB PhilGeist und Präsidium) wurde sich auch mit der FU-Leitung abgesprochen und der Fachbereichsrat damit befaßt. Dazu später mehr.

  5. Doubleyou Says:

    Also heute wurden keine Ausweise kontrolliert. Bin aber sehr gespannt obs morgen losgeht. Aber das ist echt so beknackt, man muss sich doch mal vorher überlegen wieviel Schliessfächer so eine Bibliothek brauchen wird, dass ist ja nicht das erste Mal in der Welt das man sowas baut. Zum Zweiten .. es ist schon voll aber ein Platz habe ich bisher immer noch gefunden. Vor allem stand in der Mail: Wer Bücher braucht kann natürlich trotzdem noch rein. Wie erkläre ich aber einem Hiwi an der Tür das ich Bücher brauche und nicht nur rein will um zu lernen?!
    Aber immerhin weiß ich jetzt das Rosenmontag ist, hatte mich schon über die Berichterstattung beim E-Mail-Provider gewundert. Na dann .. Hellau!

  6. Wolf Dermann Says:

    Leute!
    Habt ihr denn immer noch nicht gelernt, dass man AStA-Propaganda ignorieren soll?
    Nur weil die (oder deren Vasallen) ein Bild von Lenzen mit Narrenkappe neben dem Artikel zur Zugangsbeschränkung abbilden, hat der noch lange nichts damit zu tun!
    Schauen wir doch mal nach: Die Zugangsbeschränkung erfolgt aufgrund einer Kompetenz, die die Bibliotheksleiterin nach §3, Abs.1 der Bibliotheksordnung der Philologischen Bibliothek alleine ausüben kann. Und wer hat diese Ordnung beschlossen? Der Fachbereichsrat Philosophie am 1. November 2006. Keine Genehmigung des Akademischen Senats oder des Präsidiums war für diese Ordnung nötig!
    Na, wollen wir mal im Protokoll der FBR-Sitzung nachschauen, ob die Studenten sich auf der Sitzung gegen diese Ordnung ausgesprochen hatten, oder anscheinend dagegen gestimmt haben?
    Noch mehr Propaganda ist die Verbindung dieser Maßnahme mit der potentiellen Eingliederung der Politik- und Sozialwissenschaftsbibliotheken in die Uni-Bibliothek. In der Propaganda liest man, das so etwas dann dort auch passieren könnte, in der Realität ist das Gegenteil der Fall: Ordnungen, die einen Bibliothekszugang vorzugsweise für Mitglieder eines Fachbereichs vorsehen, sind nämlich für die UB, deren Ordnungen vom Akademischen Senat beschlossen werden müssen gar nicht denkbar! Da ganze ist ein Beispiel der Ego-Zocke der Fachbereiche, die wir uns eher mal vornehmen sollten!

  7. Mathias Bartelt Says:

    Also hier nur kurz: Sag mal, Wolf, geht das auch eine Spur langsamer?

    Dieses blind affektierte überall die böse AStA-Propaganda-Sehen ist genau so kontraproduktiv wie die Art, Alles pauschal mit Lenzen gleich zu setzen, Alles pauschal dem „Kapitalismus“ und „dem System“ unter und zu zu ordnen usw..

    Schalt mal bitte zurück.

    Was die studentischen Vertreter des FBR PhilGeist angeht, so sind diese in den Sitzungen selbst zumindest präsent, wenn auch nicht wirklich „kämpferisch“. Ab und zu stimmen sie auch mal gegen etwas, ein Veto einlegen tun sie nie. Ab und zu wird auch mal gründlicher argumentiert. Generell jedoch werden sie regelmäßig überstimmt und finden sich damit ab – leider. Über die Sitzungen hinaus sind sie jedoch völlig inaktiv. Wenigstens einen, unseren philosophischen Vertreter, hatte ich bisher dazu motivieren können, zumindest ab und zu (eigene, längere als die offiziellen) Protokolle und Berichte zu schreiben.
    In jedem Fall rechnen sich die studentischen Vertreter dort selbst nicht sonderlich viel Mitsprachemöglichkeit ein – weshalb sie die, die sie haben, auch selten konsequent nutzen.
    Meine Versuche, ihnen mehr Fachbereich-weite Öffentlichkeit nahe zu legen, sind bisher versandet. Mit dem AStA haben sie aber relativ wenig zu tun – genau so wenig wie Frau Diecks, was immer von ihr zu halten ist, mit Lenzen zu tun hat.

    Herzlichen Gruß

    Mathias

  8. dr paule Says:

    Aber, aber, nicht so schnelle, Herrdermann!
    Hat denn die Überfüllung der Bibliothek und der Sachzwang, Beschränkungen einzuführen, nichts mit präsidialer Zusammenlegungs-Politik zu tun? (erklärt sich von selbst)
    Also, wenn der Hinweis auf das „Big Picture“ bereits Propaganda ist, dann find ich die gut.

    Allgemein sei noch gesagt, dass eine Kampagne, die sich gegen prinzipielle Mechanismen (Entdemokratisierung, vulgärer Ökonomismus, etc.) richtet, nicht daran bemessen werden sollte, wie informativ deren Flyers und Aktionen sind, sondern danach, wie sehr es gelingt, Diskurse zu verschieben und neue zu setzen. Der Anti-Lenzen-Politik kann da eigentlich nur Erfolg zugestanden werden.
    Womit nicht gesagt sein soll, dass sie die Lösung aller Mittel ist und dabei verharrt werden sollte. Auf dem Aktionstag gab es ja durchaus Ansätze progressiver Informationspolitik und Kritik abseits von Personalisierung. Sicher wird das im nächsten Semester ausgebaut.

    Ach: und die Anti-AStA-Polemik hat echt was von schlechten Verlierern. Lasst euch mal was anderes einfallen! Nächsten Januar könnt ihr so oder so wieder für euren Traum auf ein Pöstchen kämpfen und wie die Großen Wahlkampf machen. Jetzt gerade hier auf Opposition machen wirkt leicht verstockt, krampfhafter Parlamentarismus oder so.

  9. Mathias Bartelt Says:

    Da mein letzter Kommentar immer noch nicht vom Script veröffentlicht wurde, hiermit der nächste Versuch:

    Also hier nur kurz: Sag mal, Wolf, geht das auch eine Spur langsamer?

    Dieses blind affektierte überall die böse AStA-Propaganda-Sehen ist genau
    so kontraproduktiv wie die Art, Alles pauschal mit Lenzen gleich zu
    setzen, Alles pauschal dem „Kapitalismus“ und „dem System“ unter und zu zu
    ordnen usw..

    Schalt mal bitte zurück.

    Was die studentischen Vertreter des FBR PhilGeist angeht, so sind diese in
    den Sitzungen selbst zumindest präsent, wenn auch nicht wirklich
    „kämpferisch“. Ab und zu stimmen sie auch mal gegen etwas, ein Veto
    einlegen tun sie nie. Ab und zu wird auch mal gründlicher argumentiert.
    Generell jedoch werden sie regelmäßig überstimmt und finden sich damit ab
    – leider. Über die Sitzungen hinaus sind sie jedoch völlig inaktiv.
    Wenigstens einen, unseren philosophischen Vertreter, hatte ich bisher dazu
    motivieren können, zumindest ab und zu (eigene, längere als die
    offiziellen) Protokolle und Berichte zu schreiben.
    In jedem Fall rechnen sich die studentischen Vertreter dort selbst nicht
    sonderlich viel Mitsprachemöglichkeit ein – weshalb sie die, die sie
    haben, auch selten konsequent nutzen.
    Meine Versuche, ihnen mehr Fachbereich-weite Öffentlichkeit nahe zu legen,
    sind bisher versandet. Mit dem AStA haben sie aber relativ wenig zu tun –
    genau so wenig wie Frau Diecks, was immer von ihr zu halten ist, mit
    Lenzen zu tun hat.

    Herzlichen Gruß

    Mathias

  10. Wolf Dermann Says:

    Ich thematisiere diese andauernde AStA-Propaganda jetzt, weil wir sie im nächsten „Protest“-Semester permanent an der Backe haben werden. Schon jetzt sehen wir: Vom AStA erhalten die Studis ausgewählte Halbwahrheiten und verdrehte Fakten vorgesetzt, damit sie aggressive Proteste mittragen.
    Es ist erschreckend, dass solche Methoden nach Bushs“cherry-picked intelligence“ um den Irakkrieg zu begründen überhaupt noch versucht werden.
    Unsere Aufgabe als LHG wird im Sommersemester die Gegeninformation gegen diesen Spin aus der Fünfunderttausend-Euro Propagandamaschine AStA (und von ihr finanziell abhängigen Gruppen) sein.
    Niemend in diesem Land akzeptiert agitatorische Faktenverdrehung und dagegen zu arbeiten ist wichtig!

  11. Mathias Bartelt Says:

    Zusammen zu arbeiten aber auch ;-). So fern der Wille auf beiden Seiten vorhanden und irgend eine gemeinsame Grundlage (über das viele „einende“ Feindbild Lenzen hinaus) dafür zu finden ist.
    Sonst ist das Ergebnis Deines/Eures „Dagegen-Arbeitens“ und des eben so selbst-begriffenen „Dagegen-Arbeitens“ „des AStA“ bzw. des „Gegeneinander-Arbeitens“ eine gegenseitige Blockade (siehe auch in Sachen Politisches Mandat) und mitunter gegenseitige Diffamierung. Ich sehe nicht, daß uns das weiter hilft. Es hilft allen Falls, dieses aufrecht zu erhalten und zu reproduzieren: die alten Gräben und Grabenkämpfe, das verbittert ideologische Aufeinanderprallen, die sich gegenseitig mythologisierenden und dramatisierenden, von der Menschlichkeit bzw. den betreffenden Menschen weit gehend abstrahierenden Feindbilder uvm..

    Was ich ebenfalls sehe und wo ich Dir zum Teil zustimme, ist, daß sich im nächsten „Protestsemester“ eine ideologische Dynamik entfalten kann, wie wir sie bereits von vorherigen Protesten und „Streiks“ kennen. In positiver wie negativer Hinsicht. Jedoch können wir zu jedem Zeitpunkt zu einem gewissen Grad (unterhalb und oberhalb der „kritischen Masse“) selbst (mit) entscheiden, wie wir die Dynamik nutzen. Dynamik ist natürlich kein Selbstzweck. Stillstand aber genau so wenig. Was nun „das Beste“ und für wen „das Beste“ ist – da geht der Streit spätestens los ;-).

    Du wieder ;-).

    Mathias

  12. Stefan Says:

    Wolf, Du hast einfach keine Ahnung von den Strukturen, von denen Du redest, die Du siehst.
    Als ob der AStA den restlichen Studierenden irgendwas „vorsetzen“ würde oder könnte. Ich zumindest bezieh meine Infos aus den Blogs, den Gremien und persönlichen Gesprächen mit allen möglichen Leuten. Mein Urteil bilde ich mir dann schon selber. Das machen übrigens die meisten so. Kapiert doch mal, dass der AStA gar nicht so „mächtig“ ist, wie Ihr immer denkt. Das regt mich mittlerweile sowas von auf, wie einige von Euch ständig irgendwas herbeikonstruieren. Das ist wahre Propaganda.

    Und wenn ihr Euch zum Ziel gesetzt habt, nächstes Semester gegen einen Protest zu protestieren, dann bitte schön. Wie soll das denn dann aussehen: Gegen einen Masterzugang für alle, für mehr Verschulung und Prüfungsdruck, für Studiengebühren, für die reibungslose Reproduktion einer kleinen Elite, für mehr Leistungsdenken, für hohen Zulassungsvoraussetzungen, für die professorale Mehrheit in den Gremien, etc.

    Traut Euch doch mal, diese Sachen als Flyer zu verteilen

  13. Wolf Dermann Says:

    @ Stefan:
    LHG-Gegeninformation zur Exzellenzbewerbung, die den Studis doch einiges bringt, hatten wir z.B. schon letzten Sommer.

    @Mathias:
    Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir haben uns seit Ende der 90er Jahre immer gegen PM-Klagen ausgesprochen, auch wenn wir anerkennen, dass die Studierendenschaft so eines offenkundig nicht hat. Auch trennen uns ja nicht die großen hochschulpolitischen Ziele, wie die Ablehnung aller Formen von Studiengebühren, oder die möglichst weitgehende Wiedereinführung der Viertelparität. Was uns am meisten Stinkt ist aber der radikalisierende Stil der Koalitions-Seite, mit der die meisten Studenten verprellt oder missbraucht werden. Daher mein Engagement gegen Halbwahrheiten und Verdrehungen (Sicherlich auch, weil mich das als Publizistik-Studi besonders aufregt).
    Es ist immer richtig mit seinem politischen Gegner fair umzugehen, dass geht für die Koalition was Finanztranzparenz im AStA angeht, uns, was richtige Darstellungen des AStA-Gebahrens angeht und uns alle, was die Darstellung von Verantwortlichkeiten und Fakten der Professoren- und Verwaltungstätigkeiten angeht. Von uns das eine zu fordern, aber selbst das andere nicht liefern zu wollen, ist mal wieder typisch :-)

  14. Karneval vor der Philologischen Bibliothek « FUwatch Says:

    […] vor der Philologischen Bibliothek Wie angekündigt haben FU-Studis am Rosenmontag vor der Philologischen Bibliothek ihren ganz eigenen Karneval […]

  15. Zugangsbeschränkung für PhilBib nun wirklich « FUwatch Says:

    […] berichtet, sollte die Zulassungsbeschränkung eigentlich bereits ab dem 04.02. gelten. Damals entbrannte eine […]

  16. Albert Meier Says:

    Zwei Dinge: Das bild von Lenzen mit Narrenkappe ist auf dem FSI Blog und auf Dem Lenzen-Fanclub-Blog erschienen. der AStA hat damit nichts zu tun

    Außerdem: das Präsidium hat, wie jetzt rauskam, explizit die Zugangsbeschränkungen genehmigt und abgesegnet:

    https://fuwatch.wordpress.com/2008/02/13/zugangsbeschrankung-fur-philbib-nun-wirklich/

    also wolfi, wieder mal hatten die anderen recht. ist aber auch ärgerlich sowas, wenn die spinner vom lenzen Fanclub ohne offizielle Quellen mit ihren satirischen Hypothesen genau ins schwarze treffen…

  17. Wolf Dermann Says:

    Spin spin spin…
    Wenn Mathias schreibt: „Das Präsidium sprach sich dabei dafür aus, von dieser Maßnahme vorerst noch ab zu sehen“, dann schließt Du, dass die AStA-finanzierten FSIs und DLFC damals zurecht Lenzen für die Zugangsbeschränkungen verantwortlich gemacht hatten??? Klingt irgendwie nicht plausibel :-))

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