Archive for November 2007

Der AStA, der Lenzen Fanclub und die LHG

November 3, 2007

In einem aktuellen Eintrag im LHG-Blog versucht Ronny die Verwicklungen der AStA-Koalition in die Aktionen des „Dieter Lenzen Fanclubs“ (DLFC) zu belegen. Dafür zieht er eine Email aus dem FaKo-Verteiler, der Mailing Liste der AStA-tragenden Fachschaftsinitiativen (FSIs), heran. In der Email wird dazu aufgerufen, dem FU-Präsident im Zuge einer Veranstaltung am Freitag („Einstein Lectures Dahlem“) erneut zu „huldigen“, die Veranstaltung also ähnlich zu stören wie unlängst die Immatrikulationsfeier (siehe „Lenzen Fans sprengen Immatrikulationsfeier“).

Hintergrund ist offenbar ein weiterer Eintrag im LHG-Blog über die Störung der Immafeier. Dort kam es in den Kommentaren zu einer längeren Diskussion zwischen Sympathisanten und Gegnern der Störaktion. Betont wurde seitens der Sympathisanten dabei unter anderem auch, dass der DLFC eine vom AStA unabhängige Gruppierungen ist. Ronnys neuster LHG-Post stellt offenbar den Versuch dar, dieses Statement zu widerlegen.

Nun ist der DLFC soweit ich das erkennen kann, eine recht lose Gruppierung. Wer alles dazu gehört und wer nicht, lässt sich pauschal nicht sagen. Grundsätzlich kann jedeR sich an den satirisch-sarkastischen Aktionen des DLFC beteiligen und je nach Veranstaltung sind dies vermutlich unterschiedlich viele Personen. Es gibt anscheinend nicht so etwas wie eine feste Mitgliederstruktur.

Da nun der DLFC und der AStA dem FU-Präsidum gleichermaßen äußerst kritisch gegenüberstehen, kann es auch nicht verwundern, dass sich unter den Sympathisanten des DLFC möglicherweise auch Studierende finden, die sich sonst auch in den AStA tragenden Hochulgruppen / FSIs engagieren bzw. als dem AStA nahestehend gelten. Dies belegt aber noch nicht, dass der DLFC eine Art „Tarngruppe“ des AStAs ist, bei der dieser im Hintergrund die Fäden zieht. Viel mehr scheinen auch Studierende bei den „DLFC-Events“ mitzumischen, die sonst nicht viel mit dem AStA zu tun haben. Trotz eventueller „personeller Überschneidungen“ braucht der DLFC daher den AStA nicht, um sein Vorgehen zu koordinieren. Insgesamt erscheint es durchaus angebracht, den DLFC als eine autonome Bewegung zu betrachten – obgleich man sicherlich auch festhalten kann, dass sie dem AStA politisch nahesteht.

Wesentlich schwieriger und kritischer ist dagegen die Frage zu beantworten, inwieweit die Störer auf der Immatrikulationsfeier mit ihrem Protest die Unterstützung der Mehrheit der anwesenden Studierenden hatten oder nicht. Diese Frage taucht bei solchen Aktionen immer wieder auf, sie muss aber wegen ihrer Brisanz auch immer wieder diskutiert werden. Denn entsprechen die Störer mit ihrem Vorgehen nicht dem Willen der Mehrheit der Anwesenden, sollte schon thematisiert werden, mit welchem Recht die Störer dann eigentlich glauben, die Veranstaltung sprengen zu dürfen.

Ich denke man kann behaupten, dass wenn eine kleine Gruppe eine Veranstaltung sprengt, sie in der Regel damit nicht nur den Unmut der Veranstaltungs-Leitung heraufbeschwört, sondern auch den der Mehrheit der anwesenden Personen im Auditorium. Denn wenn jemand in eine Veranstaltung geht, um sich einen Redner anzuhören, dann wird er es doch immer als negativ empfinden, wenn auf einmal andere Personen in die Veranstaltung kommen, die den Redner nicht ausreden lassen wollen. Basierend auf diesem Zusammenhang halte ich es doch für sehr unwahrscheinlich, dass die Mehrheit der auf der Immatrikulationsfeier anwesenden Erstsemester Verständnis für die Störaktion des DLFC aufbringen konnte.

Die Erstsemester wissen aber auch nichts oder vermutlich nur sehr wenig darüber, wie Lenzen diese Uni leitet. Das Argument, es sei schlicht und ergreifend undemokratisch, jemanden nicht einmal zur Rede kommen zu lassen, unterstellt direkt oder indirekt immer auch, man habe es beim Redner mit einer Person zu tun, die sich selbst auch an die demokratischen Spielregeln hält. Genau das ist bei Lenzen aber eben nicht der Fall, wie jedeR erkennen muss, der/die sich näher mit seiner Hochschulpolitik beschäftigt.

Würde Lenzen die FU nicht mit seiner klaren Top-Down-Strategie führen, die z.B. sogar soweit reicht, dass er den Fachbereichen erklärt, wen sie zum Professor machen dürfen und wen nicht, dann bestünde auch gar keine Notwendigkeit, ihn auf irgendwelchen Veranstaltungen niederzubuhen (bzw. „niederzujubeln“), weil man Differenzen dann im Diskurs beilegen könnte. Die Notwendigkeit dieser „Guerillataktik“ ergibt sich demnach erst aus den undemokratischen Strukturen und den asymmetrischen Machtverhältnissen, die an der FU vorherrschen.

Wie sonst sollte man sich gegen Lenzen und seine Politik wehren, wenn nicht auch durch solche medienwirksamen (sic!) Störaktionen? Sicher, aus Sicht von Gruppen wie der LHG sind solche Störaktionen einfach nur destruktiv (das kann man aus den Blogeinträgen herauslesen). Allein stehen sie mit dieser Position keineswegs. Und tatsächlich stellt sich natürlich die Frage, ob die Antwort auf undemokratischen Strukturen darin bestehen kann, dass man selbst zu undemokratischen Methoden (und das Niederbuhen („Niederjubeln“) eines Redebeitrags, der von der Mehrheit der Anwesenden durchaus gehört werden will, ist per se erst einmal immer undemokratisch) greift. Wüssten die „unbedarften“ Erstsemester allerdings was die „Störer“ wissen, wären sie vermutlich eher bereit, für die Störaktion Verständnis aufzubringen. Ferner ist zu beachten, dass hier nicht jemand niedergebuht wurde, der mit dem Auditorium auf Augenhöhe kommuniziert, sondern sich hierarchisch über ihm wähnt und eine Gegenrede i.d.R. nicht zulässt oder aber Gegenargument mittels Machtposition vom Tisch fegt. Auch dies muss bei der Bewertung der Situation natürlich berücksichtigt werden.

Letztlich stellt sich natürlich auch die Frage, wie Gruppen wie die LHG, die solche aktivistische „Bambule“ generell abzulehnen scheint, sich dann alternativen Widerstand (oder meinetwegen Protest) gegen die verfehlte Politik des Präsidiums vorstellt (denn die Defizite in Lenzens Hochschulpolitik werden ja auch von der LHG keineswegs bestritten). Man verfällt hier scheinbar dem Irrglauben, dass man mit einem Autokraten wie Lenzen letztlich immer noch irgendwie reden könne, dass man durch Einwürfe in Gremien dazu beitragen könne, dass Lenzen seinen Kurs korrigiert. Doch das funktioniert so offenbar einfach nicht.

Um Druck zu erzeugen ist es stattdessen notwendig, für die desaströse Situation an der FU Öffentlichkeit zu erzeugen, auch Dritte auf die verfehlte Hochschulpolitik des Präsidiums aufmerksam zu machen. Insofern haben Aktionen wie die des DLFC natürlich eine Berechtigung und bringen Lenzen zumindest ein stückweit in die Defensive (durch das Herbeiführen von FU-kritischer Berichterstattung in den Medien und die Einengung von Lenzens Möglichkeiten sich auf öffentlichen FU-Veranstaltungen zu profilieren).

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High Noon im FU-Kuratorium

November 2, 2007

Im LHG Blog ist ein unterhaltsamer Bericht der letzten Kuratoriumssitzung erschienen, der unter anderem dokumentiert, wie Jürgen „Dagobert“ Zöllner und Dieter „Eames Chair“ Lenzen zum High Noon angetreten sind:

„Insgesamt wurde deutlich, dass das gesamte Kuratorium sowie die anwesenden Präsidiumsmitglieder einhellig mit den grundsätzlichen Zielen des Wissenschaftssenators einverstanden sind, die Umsetzung in einer universitätsartigen Einrichtung, die MA- und Promotionsrechte besitzt und die die konzeptionelle Steuerung der Forschungsaktivitäten in Berlin übernehmen soll, jedoch ablehnt.“ („Zöllner zürnt im FU-Kuratorium“, LHG Blog, 31.10.07)

Nach dieser Abfuhr soll Zöllner dann etwas ausgetickt sein, wörtlich (laut LHG Bericht): „Ich lasse mir nicht mal vom Regierenden Bürgermeister vorschreiben, wie ich Wissenschaftspolitik zu machen habe!“

Immer mehr zeichnet sich ab, dass Zöllner offenbar ein ähnlich monströses Ego vor sich herschiebt wie sein neuer „Erzfeind“ Lenzen. Man kann sagen, da haben sich wirklich zwei gefunden. Da Zöllner mit seiner Vision einer Superuni aber weitgehend isoliert dasteht, sitzt Lenzen zur Zeit immer noch am längeren Hebel.

Thorsten Stegemann hat bei Telepolis einen Artikel veröffentlicht, der sich etwas ausgewogener mit der Idee einer Superuni, die ja seit neustem „International Forum of Advanced Studies“ oder „International Free Humboldt Forum“ heißen soll, auseinandersetzt. Ausgewogen insofern, als dass sowohl mögliche Nach- wie Vorteile einer solchen gemeinsamen Forschungsinstitution benannt werden:

„Nachdem die Universitäten monatelang wenig Besseres zu tun hatten, als sich um die besten Konzepte zur Exzellenz- und Elitebildung zu balgen, hätte der Vorstoß des Wissenschaftssenators eigentlich auf breite Zustimmung stoßen können. Immerhin würde die ‚Super-Uni‘ auch wieder Gemeinsamkeiten stiften und durch die finanzielle Beteiligung der Hochschulen wenigstens für eine partielle Umverteilung der horrenden Mehreinnahmen sorgen, die sich bis 2011 nach vorsichtigen Schätzungen auf über 300 Millionen Euro summieren dürften.

(…) Wer der Aufforderung des Regierenden Bürgermeisters folgt [sich offen mit Zöllners Idee auseinanderzusetzen, Anm. FUwatch], kommt schnell zu der Erkenntnis, dass eine Berliner ‚Super-Uni‘ nicht nur organisatorische, finanzielle oder verwaltungstechnische Probleme mit sich bringen würde.

(…) Wenn die beispiellose Selektivität des deutschen Bildungssystems schon jetzt dazu führt, dass sich die persönliche Herkunft unmittelbar auf die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsperspektiven auswirkt, kann eine exklusive Eliteschmiede für gerade einmal 500 Studierende kaum das richtige Signal sein.

(…) Die bisherige Zusammenarbeit basierte allerdings explizit auf der Selbständigkeit der beteiligten Einrichtungen, und so ist der Verdacht, dass hier alte Pfründe, liebgewordene Gewohnheiten, Kompetenzen und Eitelkeiten um jeden Preis verteidigt werden sollen, sicher nicht ganz von der Hand zu weisen.

Doch mit der Forcierung des Elite-Wahns wird dieses Problem kaum zu lösen sein. Auf diese Weise werden in aller Regel nur weitere Begehrlichkeiten geweckt und neue Einflusszonen geschaffen, die nach eiliger Besetzung verlangen. Wem aber ist damit geholfen, wenn das dröge institutionelle Schaulaufen jetzt zu einem Akt von nationaler Bedeutung stilisiert wird?

(…) Vielleicht droht Deutschland nach Jahrzehnten planloser Sparrunden nun ein bildungspolitisches Wettrüsten – mit einer Hyper-Uni in München, einer Oxfordkopie zwischen Hamburg, Bremen und Kiel oder einem sächsischen Hochschultempel à la Harvard.“ („Probleme mit der Super-Uni“, Telepolis, 01.11.07)

Im Wesentlichen kritisiert Stegemann also die starke Fixierung auf ein nationales (und internationales) Renommee während sich zeitgleich an den schlechten Studienbedingungen real kaum etwas ändert. Ähnlich wie bei der Exzellenzinitiative geht es auch bei Zöllnes Vision einer berlinweiten Super-Uni im Schwerpunkt um die Forschung, nicht um die Lehre.

Kommt Ende diesen Monats ein „Gegen-Verband“ als Alternative zum fzs?

November 1, 2007

Ende Juli beschäftigte sich ein FUwatch-Artikel mit den Gerüchten um eine „Anti-fzs-Verschwörung“ auf der geplanten Bundesastenkonferenz Ende November. Das Fazit lautete, dass die ASten, die nicht Mitglied im fzs sind, immer noch nur Minderheit darstellen, die Bundesastenkonferenz daher kaum in der Lage sein würde, den „freien zusammenschluss von studentInnnenschaften“ (fzs) zu sprengen bzw. den Verband zu spalten – selbst wenn das vielleicht das Anliegen einiger Akteure auf der Konferenz sein könnte.

Anfang August erschienen dann aber eine Reihe von Artikeln, die deutlich machten, dass der fzs weit stärker in der Krise steckt und die AuflösungsbefürworterInnen möglicherweise weit einflussreicher sind, als hier zunächst vermutet. Untermauert wurde dies dann durch eine Austrittswelle.

Bei uebergebuehr.de kann man einen detaillierten Verlauf der letzten halbjährlichen Mitgliederversammlung des fzs im Juli nachlesen:

„Mit deutlicher Spannung wurde der Tagesordnungspunkt ‚Verbandsauflösung‘ erwartet. Der AStA der Hochschule Darmstadt hatte den Antrag gestellt, der fzs möge sich mit sofortiger Wirkung auflösen. Kaum war der TOP aufgerufen, kam es zu hastigen Geschäftsordnungsanträgen (…) Der fzs ließ also die Diskussion über Sinn und Zweck der eigenen Existenz zu. Beide Anträge, dies zu verhindern, scheiterten (…)

Was folgte, war überraschend. Es fand eine offene Diskussion über den Verband, dessen Ansprüche und Probleme, und seine Rolle in Politik und Gesellschaft statt. Diese zog sich über mehrere Stunden hinweg, so dass viele Hoffnung schöpften und eine positive Aufbruchsstimmung entstand. Es entstanden neue Ideen. Doch wie jeder Tag näherte sich auch dieser einmal dem Ende zu. Hastig versuchten einige den Sitzungstag zu verlängern, andere wollten müde ins Bett. Und so entstand eine wahre GO-Schlacht, ein Geschäftsordnungsantrag folgte dem nächsten, dem wieder ein dritter, vierter und fünfter folgte (…)

Abschließend wurde der Antrag auf Verbandsauflösung abgestimmt. Immerhin 15% der anwesenden Mitgliedern stimmte für die Verbandsauflösung. Nochmal 15% enthielten sich der Stimme. Konstantin Bender, Mitglied im noch-amtierenden Vorstand des fzs, wertet dies so: ‚Die Sinnhaftigkeit eines bundesweiten politischen Akteurs zur studentischen Interessensvertretung wurde von keinem der Anwesenden in Abrede gestellt, jedoch tauchte das Bedürfnis und die Notwendigkeit auf, den fzs vor dem Hintergrund grundsätzlicher Umwandlungen der Rahmenbedingungen studentischer Interessensvertretung neu zu bestimmen. In einer langen konstruktiven Debatte wurde Gemeinsames und Verbindendes im Verband bekräftigt. Mit Optimismus sehe ich der Zukunft des Verbandes entgegen!‘

(…) Und dieses Mal wählte eine Mehrheit im fzs die beiden linken Kandidaten raus. Übrig bleibt ein technokratischer Verband, ohne Geld, ohne Perspektive, mit weniger Mitgliedern und mit einem Vorstand ohne linke Perspektive.“ („Verband in ‚zukunftsfähiger Krise'“, uebergebuehr.de, 01.08.07)

Einerseits haben also „nur“ 15% der anwesenden Mitglieder für eine Verbandsauflösung gestimmt (bei weiteren 15% Enthaltung). Andererseits bedeutet dies aber eben auch, dass knapp ein Drittel der Verbandsmitglieder glauben, dass der Verband nicht mehr zu reformieren ist bzw. zumindest sehr skeptisch sind, was diese Option betrifft.

Nach dem gescheiterten Auflösungsantrag traten am 10. August dann schließlich sechs studentische Hochschulvertretungen geschlossen aus dem Verband aus: der AStA der Universität Gießen, der AStA der Fachhochschule Gießen, der AStA der Universität Marburg, der AStA der Universität Frankfurt, der AStA der Hochschule Darmstadt und der StuRa der Universität Chemnitz. In der gemeinsamen Austrittserklärung heißt es:

„(…) Wir aber wollen einen Dachverband, der seine Politik nicht im Verhältnis zur Mitte bestimmt, die zunehmend nach rechts rückt, sondern über seine Positionen, die er immer wieder neu mit Inhalten füllt, statt nur reaktiv also aktiv agiert, und in seiner politischen Praxis nicht Kompromisse um die eigenen Standpunkte eingeht, in der Hoffnung dann auch mal am großen Tisch der Herrschenden sitzen zu dürfen. Es geht um eine Kohärenz der eigenen Praxis mit den Positionen und Grundlagen, die der Verband sich gegeben hat.“ (Gemeinsame Austrittserklärung, 10.08.07, zitiert nach AStA FU Blog)

Während diesen ASten der fzs nicht links genug ist, treten andere aus, weil er ihnen zu links (zu „ideologisch“), wie Jens Wernicke in einem Telepolis-Artikel am Beispiel des AStA der RWTH Aachen verdeutlicht („Zerreißprobe für studentischen Dachverband“, Telepolis, 02.08.07).

Zwar war der fzs schon immer stark umstritten, nie waren die Erosionserscheinungen jedoch so groß wie heute. Dies lässt es durchaus realistisch erscheinen, dass auf der Bundesastenkonferenz Ende November (so sie denn wirklich stattfindet, man findet im Netz wenig zu dieser Veranstaltung) ein „Gegen-Verband“ gegründet wird. Zumindest ist es naheliegend, dass die aus dem fzs ausgetretenen „linken“ ASten irgendwann einen alternativen Verband gründen.

Die Konferenz als solche taugt vermutlich selbst als dauerhafte Einrichtung nicht als Gegenpol, wahrscheinlicher ist daher die Gründung eines eigenen Verbands. Und selbst wenn dies nicht schon Ende diesen Monats passiert: Irgendwann in naher Zukunft wird es soweit sein. Dies lässt sich auf Basis der massiven Zerwürfnisse innerhalb des fzs schon jetzt prognostizieren.

Dies hätte – wenn es wirklich soweit kommt – Vor- und Nachteile. Der zentrale Nachteil wäre natürlich, dass die Studierendenschaften dann keinen einheitlichen Dachverband mehr hätten, der sie vertritt. Der größte Vorteil in einem kleineren Verband neben dem fzs bestünde vermutlich darin, dass dieser kleinere Alternativverband dann agiler, schlagkräftiger und weniger bürokratisch wäre und vielleicht mehr erreichen könnte.