e-Learning an der FU Berlin

Hier die PowerPoint-Präsentation zu meinem Referat zum Thema „e-Learning an der FU Berlin“ (ursprünglich war es nur eine Linksammlung) für unser e-Learning Seminar.

Der erste Teil stellt das aktuelle eLearning-Angebot der CeDiS vor. Darunter auch ein Blick in die Zukunft inklusive Studierendenportal, Multi-Blogger-System und anderen „Web 2.0 Errungenschaften“. Diese Problematik ist zumindest regelmässigen LeserInnen dieses und anderer FU-Blogs bereits hinlänglich bekannt. Aber es werden auch die bereits bestehenden Angebote (Autorensoftware, Lernsoftware, Beratung, Schulung, etc.) kurz angeschnitten.

Der zweite Teil der Präsentation befasst sich noch einmal mit den fragwürdigen Bedingungen unter denen Blackboard als zentrales Learning Management System (LMS) an der FU eingeführt wurde. Es wird die immer noch aktuelle Frage aufgeworfen, ob die FU wirklich ein LMS braucht, wenn Blackboard von den meisten Dozierenden als reine „Dateiablage“ verwendet wird. Daneben gibt es weitere Kritikpunkte, die aufmerksamen Beobachtern der Szenerie schon bekannt sein dürften. Relativ neu ist hingegen eine Umfrage aus dem Juli, die sich an die FU-Studentenschaft richtete und Auskunft darüber geben sollte, wie das System angenommen wird, ob es Probleme gab, welche Funktionen tatsächlich genutzt wurden, etc. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden ebenfalls in die Präsentation integriert.

Leider bin ich mit dem Vortrag nicht ganz durchgekommen, was neben der Tatsache, dass er etwas zu voluminös war, auch auf die zahlreichen Zwischendiskussionen und Abschweifungen zurückzuführen ist. Wer will kann sich die komplette Präsentation daher hier noch einmal herunterladen. Und auch für Nicht-TeilnehmerInnen des Seminars ist die Thematik vielleicht nicht ganz uninteressant.

Hinweis: Eine Übersicht mit allen den „CeDiS-Blackboard-Komplex“ betreffenden Einträgen in diesem Blog findet sich hier.

3 Antworten to “e-Learning an der FU Berlin”

  1. Ahmet Says:

    wer sich einführungskonzepte zu lms mal genau ansieht (und da muss ich nicht auf cedis verweisen, da die herren schulmeister, kerres usw. alle ähnlich gestaffelte konzepte haben), wird feststellen, dass die nutzung als „dateiablage“ einen ersten schritt darstellt.

    zwischen 2004 und 2006 ist nicht viel zeit. die nutzung eines systems zu erlernen ist eine sache, dies organisatorisch umzusetzen und auch arbeitsabläufe und gewohnheiten derart zu ändern, dass man mit dem system arbeitet, ist eine völlig andere.

    deine kritik ist also in dem punkt völlig unberechtigt. wenn du dich fragst, ob die fu wirklich ein lms brauchst, solltest du dir die vielen internationalen projekte ansehen, die davon erheblich profitieren – oder die fachbereiche, die zuvor in der elektronischen steinzeit waren und nun dadurch im digitalen zeitalter angekommen sind.

    my 2 pence

  2. Niklas Says:

    Du meinst also, dass Blackboard nur jetzt in der Anfangsphase auf seine „Dateiablage“-Funktion reduziert genutzt wird? Und wann wird damit richtiges eLearning betrieben? 2010? 2020?

    Vielleicht muss man erst noch die nächste Generation von Dozierenden abwarten. Doch das „Problem“ sind ja nicht nur die DozentInnen, selbst die StudentInnen lehnen es in seiner weiterführenden Funktionalität ab. Nicht wenige KommilitonInen drehen doch schon ab, wenn sie über eine Mailing Liste mal mehr als die üblichen drei oder vier Emails in der Woche bekommen. Das Forum wird selbst auf mehrfachen Hinweis des/der Dozierenden wenn überhaupt nur sporadisch genutzt, weil keiner Lust hat sich darüber austzutauschen.

    Wenn also selbst junge Menschen in den 20ern nicht die Bereitschaft mit sich bringen, diese Basistechniken zu nutzen, wie will man sie dann erst von den Vorzügen moderner eLearning Features überzeugen? Die massiven, technophobischen Vorbehalte gerade in sozial- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen werden bei der Konzeptualisierung m.E. oft einfach ausgeblendet.

    Und die Art und Weise, wie das eLearning hier eingeführt wird, stimmt mich nicht gerade optimistisch was die Wahrscheinlichkeit einer Überwindung dieser Vorbehalte angeht.

  3. e-Learning an der FU Berlin - Vol. 2 « FUwatch Says:

    […] Während man bei der CeDiS not amused über die kritische Darstellung des FU-eigenen e-Learning-Angebots ist (“deine kritik ist also in dem punkt völlig unberechtigt”, “details kann ich wie immer nicht verraten, aber das sollte nicht zu spekulationen eurerseits führen”), weisen die Kollegen vom DEFO- und vom LHG OSI-Blog auf andere Entwicklungen hin, die auch zu diesem Thema passen. […]

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