McKinsey besucht das OSI

Nein, keine Angst, McKinsey kommt nicht um uns die letzten DozentInnen wegzurationalisieren (vorerst jedenfalls nicht…), sondern zum alljährlichen „Berufspraxistag“ mit dem bezeichnenden Untertitel „Zu allem fähig, zu allem zu gebrauchen? AbsolventInnen berichten über ihren Berufsweg“. Hier ein paar Auszüge aus dem Programm:

„Gastrede: Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik (Leiter der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, Vorstand BMW a.D., Geschäftsführer Boeing Deutschland a.D.) (…) 3. Claudine Hengstenberg, Büroleiterin Dr. Lindner (…) 2. Alexander Thau, Berater, McKinsey (…) Moderation: Torben Leif Brodersen, Geschäftsführer Dt. Franchise-Verband (…)“

Leider sind ein paar wichtige Unternehmen wie Krauss-Maffei Wegmann oder Heckler & Koch nicht vertreten, dort hätte man für Politologen womöglich auch Verwendung. Ebenfalls leider nicht vertreten sind moderne Thinktanks wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft oder die Bertelsmann Stiftung.

Wer trotzdem erfahren möchte, was z.B. ein Volontär bei der Märkischen Allgemeine Zeitung oder die Büroleiterin von Dr. Lindner über ihren spannenden Arbeitsalltag zu berichten wissen, der sollte sich am kommenden Freitag, 17.11.06 von 10:30 bis 19:00 Uhr in der Ihnestraße 21 einfinden.

P.S.: Wirklich interessant zu erfahren wäre, ob sich mehr OSIaner für den Berufspraxistag begeistern können, als für den Institutstag im letzten Semester.

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Eine Antwort to “McKinsey besucht das OSI”

  1. Sepp Says:

    So was ähnliches war schon da: Heute im fachbereichsrat hat sich das proFUnd-programm vorgestellt.
    http://www.wiwiss.fu-berlin.de/wiwiss/shortcut/4XHCP8A.html

    Die geben euch arbeitsplätze an der uni in dem sinn, dass ihr räumlichkeiten bekommt (sie selbst werden zwar nicht von der uni finanziert, aber bekommen ne menge räume gestellt) für den aufbau eures dienstleistungsunternehmens.
    Sie schicken gerade scouts durch die fachbereiche, die ausspähen sollen, wo ideen, potentiale etc schlummern, die sich zu geld machen lassen.
    Von denen wird noch zu hören sein, die machen echt betrieb (mentorenprogramm, monatlicher stammtisch, evtl kooperation mit banken zur finanzierung…).

    Vielleicht werden sie sogar ab 2008 mit mitteln aus dem programm der bundesregierung zur förderung der kooperation von wirtschaft und wissenschaft („high-tech-strategie“) finanziert.

    Es kann also sein, dass ihr bald die gelegenheit habt, an der uni im start-up anderer studis zu arbeiten – denn die neuen unternehmen haben natürlich den wunsch, die kosten möglichst gering zu halten, wie die vertreterin von proFUnd feststellte.

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