Archive for August 2006

Wuppertaler Claqueure – Ein Modell für Berlin?

August 31, 2006

Wie im UniSpiegel vor kurzem zu lesen war, gab es in der Wuppertaler Innenstadt eine „Demo“ der ganz besonderen Art zu sehen: Der Prorektor der Uni-Wuppertal zog mit ein paar Studierenden durch die Straßen, um für seine Uni zu werben. Was auf den ersten Blick nach einer typischen StudentenInnen-Demo aussah, entpuppte sich auf den zweiten Blick als Marketing-Gag von angehenden KommunikationsdesignerInnen. Die Uni veranstaltet Anfang September einen Forschungstag um ausgewählte Forschungsprojekte der Öffentlichkeit vorzustellen, dafür sollte auf unkonventionelle Art und Weise die Werbetrommel gerührt werden.

Zum Ärger der Universitätsverwaltung waren nicht genug Studierenden freiwillig zum Mitmachen zu bewegen, weswegen man sie kaufen musste. Pro Stunde auf der Demo gab es 7,50 Euro. Finanziert aus dem Topf des Hochschul-Marketings. Erstaunlich, dass sie nicht gleich versucht haben die Arbeit auf der „Demo“ als im öffentlichen Interesse liegend zu deklarieren – um dann 1-Euro-Jobber anheuern zu können.

Der AStA Wuppertal fand das verständlicherweise weniger witzig und hat sich kurzerhand mit einer eigenen Truppe an die Fake-Demo angehängt, „um in 50 Meter Abstand – darauf hat die Polizei bestanden – gegen Ökonomisierung und Kommerzialisierung der Bildung zu protestieren“ (UniSpiegel).

Ein Modell für FU-Präsident Lenzen? Wenn es wirklich ernst wird und die FU endlich kurz davor steht „exzellent“ zu werden, braucht man vielleicht auch für Berlin ein paar studentische Claqueure.

Demo gegen Bildungsabbau im September

August 30, 2006

Am Mittwoch den 13. September, kurz vor den Abgeordnetenhauswahlen, findet eine von SchülerInnen organisierte Demo in Berlin statt, zu der auch Studierende und gewerkschaftliche Gruppen aufrufen. Im BBFB-Blog heißt es:

„… fordert eine Wiederherstellung der Lernmittelfreiheit, die Ablehnung jeglicher Studiengebühren, die Abschaffung des 3-gliedrigen Schulsystems, einen höherer Bildungsetat, kleinere Klassen, keine Schulschließungen sowie ein Umdenken hin zum selbstbestimmten Lernen. Im Rahmen des Streiks wird es eine Großdemo geben, zu der auch studentische und gewerkschaftliche Gruppen und Organisationen aufrufen.“

Die Demo beginnt um 10 Uhr auf dem Alex. Teil der Veranstaltung ist auch ein Konzert der Ska-Band Tiefenrausch.

(Gibt es eigentlich schon eine wissenschaftliche Studie darüber, warum ausgerechnet „Ska“ der dominierende Musikstil auf linksalternativen Events, insbesondere studentischen, ist?)

Revision: Platzbeschränkung funktionierte offenbar doch

August 29, 2006

Der zu Beginn des Semesters beschriebene Fall einer durch das SAP Campus Management nicht vollzogenen Platzbeschränkung erweist sich als irrig. Tatsächlich wurde die Platzbeschränkung offenbar doch korrekt vom System ausgewiesen.

In dem Fall ging es um eine Lehrveranstaltung am LAI, die von der Institutsleitung ursprünglich auf 40 TeilnehmerInnen begrenzt wurde. Wegen des starken Andrangs (es wollten mehr als doppelt so viele Studierende teilnehmen) wurde die Platzbeschränkung von der Institutsleitung später aufgehoben. Strittig war jedoch, ob die Platzbeschränkung tatsächlich erst nach dieser Entscheidung aus dem System genommen wurde oder ob sie wegen eines Fehlers bereits davor vom CM nicht ausgewiesen wurde.

Die Anmeldefrist für platzbeschränkte Lehrveranstaltungen endete in diesem Semester bereits vor Beginn der Vorlesungszeit (nur für nicht-platzbeschränkte LVs hatte man deutlich länger Zeit). Wenn also gut 80 Leute in der ersten Sitzung auftauchen und deutlich ihr Interesse an der LV bekunden, die Anmeldefrist aber bereits abgelaufen war, die Platzbeschränkung zuvor auf 40 Studierende festgelegt wurde, man sich aber trotzdem weiterhin anmelden konnte (!), dann, so die Schlussfolgerung, hat die Platzbeschränkung im System offenbar nicht gegriffen.

Eine denkbare Variante hatte ich dabei allerdings übersehen (bzw. als zu unwahrscheinlich ausgeschlossen): Was ist, wenn sich trotzt der mehr als 80 TeilnehmerInnen bisher nur weniger als 40 angemeldet haben? In diesem Fall würde die Anmeldefrist automatisch verlängert, solange bis das Maximum von 40 erreicht wird. Bei platzbeschränkten, aber unterbuchten LVs gibt es also eine Verlängerung der Frist. Dies würde erklären, warum man sich noch nach Beginn der Vorlesungszeit anmelden konnte, obwohl die LV ja eigentlich platzbeschränkt war.

Und genauso verhielt es sich offenbar. Wie sich jetzt herausstellt hatten sich bis zur ersten Sitzung nur 12 (!) Studierende angemeldet (und das bei einer LV deren Anmeldefrist eigentlich längst abgelaufen war!). Die Studierenden konnten ja nicht ahnen, dass es eine Verlängerung geben würde, insofern war es riskant, mit der Anmeldung noch zu warten. Vermutlich wussten sie aber auch schlicht weg nicht, dass der Anmeldezeitraum für platzbeschränkte LVs deutlich kürzer ist. Oder aber sie konnten im System sehen, dass das Maximum von 40 noch längst nicht erreicht war und auf eine Frist-Verlängerung spekulieren (die wie gesagt nur dann eintritt, wenn das Maximum von 40 bis zum Fristende nicht erreicht wird).

Komisch ist nur nach wie vor, dass egal wie viele Studierende sich bereits angemeldet haben, die Platzbeschränkung im CM hätte sichtbar sein müssen. Das war meiner Meinung nach nicht der Fall, andere berichten dagegen, dass bei ihnen die Platzbeschränkung sehr wohl zu sehen war (bevor sie dann Kraft eines neuen IR-Beschlusses offiziell aufgehoben wurde).

An der grundsätzlichen Fragestellung, was im Falle eines Falles passieren würde, ändert das trotzdem nichts. Denn der Fall könnte ja theoretisch mal auftreten. Ein Institutsrat beschließt eine Platzbeschränkung, wegen eines Fehlers (menschliches oder technisches Versagen) wird diese aber nicht ins CM übernommen. Die Folge: Es können sich mehr Studierende anmelden, als laut Platzbeschränkung eigentlich zulässig. Der Institutsrat bemerkt dies, weist die CM-Verwaltung daraufhin und die aktivieren nachträglich die Platzbeschränkung. Doch leider haben sich ja zu diesem Zeitpunkt schon mehr Studierende als gewollt angemeldet. Was passiert nun also mit diesen? Schmeißt das Campus Management nach dem Zufallsprinzip einfach ein paar Studierende aus der LV? Beschließt der Institusrat welcheR StudentIn die LV wieder verlassen muss? Und wenn ja, nach welchen Kriterien? Immerhin konnten sich ja ursprünglich alle erfolgreich über das CM anmelden.

Hinweis: Eine Übersicht mit allen das SAP Campus Management betreffenden Einträgen in diesem Blog findet sich hier.

Excessive access

August 19, 2006

Ich hab das Sommerloch genutzt, um das OSI Wiki mal wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen. Das Resultat: 36 topic saves und 81 File uploads (darunter allein 64 Fotos von beiden Institutstagen) *rofl*.

Die Sites über die neuen Professuren und den ersten Institutstag habe ich kosmetisch etwas überarbeitet, dann den zweiten Institutstag aus dem Institutstags-Blog transferiert (am meisten Zeit kostet das umformatieren). So dass jetzt also die Resultate von beiden Institutstagen vollständig (soweit sie erstellt wurden) im Wiki sind.

Ich habe dann noch zwei etwas größere Einträge zu den Themen SAP Campus Management und Web 2.0 Offensive angelegt. Hier die „major edits“ als direkte Links:

Dazu kommen kleinere, noch ausbaufähige Einträge zu den neuen Studienordnungen, dem MentorInnen-Porgramm und der OSI-Zeitung.

Wer hier im Blog und anderswo regelmässig vorbeischaut, für den wird da wenig Neues dabei sein (bis auf die ein oder andere kleine Perle vielleicht ;). In erster Linie richtet sich das Angebot des Wikis an Studierende die noch nicht uptodate sind (Erstsemester zum Beispiel).

Ansonsten klappt die Nutzung des Wikis ganz gut, wenn man sich etwas eingefuddelt hat. Nur manchmal zickt es, wenn man allzu arbeitseifrig wird:

„Your IP address is black listed at the TWiki web site due to excessive access or suspicious activities. Please contact site administrator wiki@splineNöHsPeHm.inf.fu-berlin.de if you got on the list by mistake.“

Waren dann wohl doch zu viele Attachments auf einmal *lol*.

Was Web 2.0 wirklich ermöglicht

August 14, 2006

Wo wir gerade davon sprechen Web 2.0 an der FU einzuführen: Erich Klepptenberger hat in Telepolis exemplarisch verdeutlicht, was Web 2.0 wirklich bietet *rofl*.

Hinweis: Eine Übersicht mit allen den „CeDiS-Blackboard-Komplex“ betreffenden Einträgen in diesem Blog findet sich hier.

Der AStA will nicht auf den FU-Meta-Blog

August 9, 2006

Wie die meisten aufmerksamen LeserInnen dieses und anderer Blogs wissen, hat DEFO-Stephan unlängst einen FU-Meta-Blog ins Leben gerufen, auf dem die neusten Einträge fast aller studentischen FU Blogs „syndicatiert“ werden. So kann der/die informationshungrige StudentIn bequem alles Wissenswerte auf einen Blick finden und sich bei Bedarf – d.h. wenn er/sie den kompletten Eintrag lesen möchte – auf den jeweiligen, verlinkten Quellblog begeben.

Der AStA weigert sich jedoch standhaft seinen eigenen Blog für die Syndication auf der FU-Meta-Blog-Seite freizugeben. Grund sind politische Differenzen mit dem DEFO, das in Opposition zum AStA steht. Der Meta-Blog richtet sich jedoch ausdrücklich an alle StudentInnen und studentische Gruppen, die einen Blog betreiben, der sich mit Geschehnissen an der FU beschäftigt. So hat z.B. auch die AStA-tragende SEMTIX-Liste eingewilligt, dort mit ihrem Blog gelistet zu werden. Warum also nicht der AStA selbst?

Bei allem Verständnis für die politischen Aversionen gegenüber dem DEFO, erscheint es doch etwas kleinkariert bei einem solchen Projekt, das allen Studierenden nutzt und als neutral bezeichnet werden kann, die Beteiligung zu versagen. Meine Versuche durch etwas „Lobbying“ eine Aufhebung der Entscheidung herbeizuführen scheiterten kläglich. Die Mehrheit im AStA-Plenum ist weiterhin strikt gegen eine Aufnahme in den Meta-Blog. Daran wird sich in naher Zukunft vermutlich auch erst mal nichts ändern.

So bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens der neue Blog des „Berliner Bündnis für Freie Bildung – gegen Studiengebühren“ in den Meta-Blog aufgenommen wird. Dieser Blog dürfte im kommenden Semester an Relevanz gewinnen, da nach den Wahlen im Herbst das Thema „Studiengebühren in Berlin“ eher früher als später wieder sehr akut wird. Zur Organisation des Protestes wird es dann besonders wichtig sein über einen Blog zu verfügen, der die Studentenschaft mit Informationen auf den jeweils neusten Stand bringt.

Neue Semesterzeiten bald auch in Berlin?

August 7, 2006

Welt und taz brachten heute eine dpa-Meldung dernach HU-Präsident Christoph Markschies sich positiv zum Vorschlag der Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (Margret Wintermantel) äußerte, die Semesterferien zu verlagern.

Wintermantel hatte bereits vor gut einer Woche angeregt, die Vorlesungszeit im September und Februar statt wie bisher Mitte Oktober und Mitte April beginnen zu lassen. Der Grund: Eine Anpassung an internationale Semesterzeiten, die den Studierenden-Austausch in beide Richtungen erleichtern soll. Wie der Tagesspiegel letzten Dienstag berichtete, ist das an der Uni-Mannheim bereits ab diesem Wintersemester Realität.

Das Semester beginnt Anfang September und endet kurz vor Weihnachten Mitte Dezember. Das folgende Semester beginnt dann schon im Februar und endet Mitte Juni (nicht wie bisher erst im Juli). Aus dem Winter- wird so ein Herbstsemester, aus dem Sommer- ein Frühjahrssemester. Die Dauer der vorlesungsfreien Zeit bleibt aber insgesamt gleich, wie der Tagesspiegel betont (mit dem Unterschied, dass das längere Semester jetzt das ehemalige „Sommersemester“ ist).

Doch nicht alle sind glücklich mit dieser „Innovation“, so kritisiert der AStA der Universität des Saarlandes:

„Würde der HRK-Vorschlag umgesetzt, führte dies dazu, dass Semester- und Schulferien zusammenfielen, sodass sich beide Gruppen um Ferienjobs bewerben würden und die Chancen einen Job zu bekommen, stark sinken würden. ‚Dadurch, dass sich Schüler und Studierende gleichzeitig auf Ferienjobs bewerben, entstehen nicht mehr Ferienjobs‘, kritisiert der Referent für Studienfinanzierung im AStA der Universität des Saarlandes, die Äußerung von Frau Wintermantel.“

Bis es in Berlin soweit ist, dürfte es aber ohnehin noch eine Weile dauern. HU, FU und TU wollen die neuen Semesterzeiten bundesweit einheitlich geregelt wissen, dafür will HU-Präsident Christoph Markschies sich jetzt bei der Hochschulrektorenkonferenz einsetzen. Ein Alleingang wie in Mannheim wird es also nicht geben.

Die Web 2.0 Offensive an der FU

August 6, 2006

Die „CeDiS-FUeL-Clique“ um…

… bastelt fleißig daran, Web 2.0 an der FU einzuführen. Ein löbliches Ziel, gibt es doch bei bestehenden Systemen in Sachen Web 2.0 – wie dokumentiert – noch Defizite.

Bei aller Häme ist das Anliegen des FUeL-Projekts ein zentrales Studierenden-Portal zu schaffen und die diversen Subsysteme miteinander zu vernetzen sicherlich ein richtiger Schritt.

Auf den oben verlinkten Blogs kann man nachlesen, welche Themen auf welchem Meeting diskutiert wurden, ansatzweise gibt es auch so etwas wie Protokolle anhand derer man etwas detaillierter nachlesen kann, was besprochen und beschlossen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Ansatz konsequent weiter verfolgt wird, da so ein relativ hohes Maß an Transparenz gewährleistet werden kann.

In der Diskussion ist zur Zeit die Frage, auf welches Multi-User-Blog-System man setzen soll. Zur Auswahl standen ursprünglich WordPress MU, blojsom, Movable Type, Pebble und Drupal. Pebble und blojsom basieren auf Java und klingen allein schon deshalb grausam, Movable Type ist propriertär und damit vermutlich teuer, es bleiben WordPress MU (WPMU) und Drupal. Die MU Variante von WordPress ist im kommen, aber immer noch in der Entwicklungsphase.

Drupal ist schon etabliert, macht aber ständig Schlagzeilen durch Sicherheitslücken. Davon abgesehen gefiel es mit zuletzt aber ganz gut, nur die Menuführung beim Administrieren war etwas unübersichtlich. WPMU habe ich noch nicht getestet, es wurde aber neben Movable Type anscheinend ohnehin bereits ausgeschlossen (siehe letzte Seite). Die Entscheidung wird also zwischen Drupal und den beiden Java-Systemen Pebble und blojsom gefällt.

Update 17.08.06

Anders als hier dargelegt, testen die CeDiS-MitarbeiterInnen keineswegs nur die genannten fünf Blog-Systeme. Das Rennen ist nach wie vor offen und man versucht so viele Systeme wie möglich auszuprobieren. Das schreibt Ahmet in einem Kommentar auf Stephans Blog.

Hinweis: Eine Übersicht mit allen den „CeDiS-Blackboard-Komplex“ betreffenden Einträgen in diesem Blog findet sich hier.

Betriebsgeheimnisse von der Institutstags-Orga

August 5, 2006

Franziska said…

„Hallo, am vergangenen Dienstag haben wir gerätselt, woher du wissen konntest, dass Max den Blog führt. Dies ist nämlich auf jenem nicht ersichtlich. Relativ schnell fanden wir aber heraus, dass du dich auf unseren Verteiler ‚geschlichen‘ hattest. Wir würden gerne mal wissen, wer du bist. Wir kennen dich nicht und sind von Haus aus neugierig, vor allem seit du ‚Betriebsgeheimnisse‘ ausplauderst. ;)“

Man muss nicht mal angemeldet sein, um auf eurem Institutstags-Verteiler mitlesen zu können. Wenn ihr das unterbinden wollt, müsstet ihr als erstes die Einstellung so ändern, dass nur Mitglieder des Verteilers das Archiv einsehen können. In einem zweiten Schritt müsstet ihr dann sicherstellen, dass niemand ohne vorherige Genehmigung durch den Moderator auf den Verteiler kommt. Aber ich dachte eigentlich, der Institutstagsverteiler dient dazu, dass jedeR sich dort informieren kann, die Informationen folglich für die Öffentlichkeit gedacht sind.

Dass die Tatsache, dass Max den Institutstags-Blog führt ein „Betriebsgeheimnis“ ist, wusste ich nicht. Er hatte auf dem Verteiler bekannt gegeben, dass er den Blog aktualisiert hat. Da der Verteiler öffentlich zugänglich ist, bin ich davon ausgegangen, dass das jetzt nicht so die Insider-Info ist. Sollte das denn geheim bleiben?

Dass ich auf dem Verteiler bin, ist allein schon deshalb kein Geheimnis, da ich dort bereits mehrmals selber was gepostet habe und das auch schon im Zuge des ersten Institutstags. Ich bin ein „Spezialist“ fürs Campus Management und hatte im Zuge dessen auch einen kurzen Auftritt auf dem ersten Institutstag, doch da war die Idee Campus Management zu diskutieren leider schon wieder gestorben (es gab nicht genug Leute für die Arbeitsgruppe). Für den AStA-Potsdam sollte ich einen Vortrag übers CM halten, musste den Termin wegen Krankheit aber canceln.

Ansonsten habe ich einiges im OSI-Wiki gemacht, so z.B. die Ergebnisse des ersten Institutstags dort reingesetzt (davor war nur die ganze Orga-Sache vom Vorfeld drin), sowie die Seite zu den Berufungskommissionen ins Leben gerufen. Mein „Hauptengagement“ besteht aber sicherlich darin, Informationen rund ums OSI mit diesem Blog unters Volk zu bringen.

Monsterbilder auf der OSI Website

August 4, 2006

Eine neue Errungenschaft der OSI Website sind kleine Fotos vom OSI, auf fast jeder Seite ein anderes. Komisch kam mir nur vor, dass sie sich etwas verzögert aufbauen. Die Ursache dieses Phänomens ist, dass sich hinter den kleinen Fotos monströs große Fotos verbergen (siehe exemplarisch hier, hier oder hier). 2816 x 2112px JPGs, die locker zwischen 1.2 und 1.4 MB groß sind *rofl*. Okay, mit DSL keine Hürde, trotzdem natürlich eine Todsünde in Sachen Webdesign.

An dieser Stelle halte ich es für legitim anzumerken, dass mir solche Peinlichkeiten als Webadmin nicht unterlaufen wären (und wir außerdem sicherlich nen offizielles OSI Wiki, nen offiziellen OSI Blog und nen offiziellen RSS-Newsticker auf polwiss.fu-berlin.de hätten). Aber nein, Ryll hat sich lieber für Madame entschieden, selbst schuld ;).

Update 17.08.06

Inzwischen wurden die Fotos auf eine angemessene Größe reduziert.

Das OSI im OKB

August 3, 2006

Da zappe ich ziellos durchs nächtliche Fernsehprogramm und wen sehe ich auf dem OKB (der Perle der deutschen TV-Landschaft)? FSI-Pia, wie sie in einem Interview über die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge philosophiert, dass das mit der „Vergleichbarkeit“ ohnehin alles Blödsinn ist, etc.

Wie sich herausstellte handelte es sich dabei um ein Video-Projekt von OSI-Studierenden das im SoSe 2003 im Rahmen des Seminars „Politikwissenschaft und Praxis: Video in der außerschulischen politischen Jugendbildung“ entstanden ist. Untertitel des Videos war „Kritische Politikwissenschaft“, den Haupttitel habe ich wieder vergessen (und er lässt sich auch nicht ergoogeln). Ein Beitrag innerhalb des Videos nannte sich „die neue P-Klasse“ und befasste sich sarkastisch mit den neuen Anforderungsprofilen von Politikwissenschaftlern.

Leider habe ich nur das Ende gesehen und das Video scheint auch nicht online zu sein, da der OKB aber bekanntlich auch uralte Beiträge immer wieder gerne ausstrahlt, lebt das Video auf diesem Weg ewig weiter. Vermutlich wird es auch noch ausgestrahlt, wenn wir alle schon längst unter der Erde liegen. Trotzdem schade, dass es nicht als Stream zur Verfügung steht.

Wir müssen leider draußen bleiben

August 2, 2006

Wie der Tagesspiegel heute berichtet, haben Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Mediziner keinen Zugang mehr zur Philologischen Bibliothek an der FU:

„Bibliotheksmitarbeiter kontrollierten die Studentenausweise, Nichtphilologen wurden weitgehend ausgesperrt. Die Plätze müssten für Studierende und Wissenschaftler frei bleiben, die mit den Beständen der Präsenzbibliothek arbeiten, erklärt Bibliotheksleiter Klaus Ulrich Werner. Seit Wochen werde die Philologische Bibliothek stark von Studierenden anderer Fachbereiche beansprucht, die sich auf ihre Prüfungen und Staatsexamen vorbereiten – mit mitgebrachten Büchern.“

Der beinharte Verteilungskampf um die begrenzten Ressorucen der FU geht in die nächste Runde. Wohlgemerkt es geht hier nicht um die Bücher in der Bibliothek (die die „externen“ Studierenden gar nicht wollen), sondern einfach nur um (vollklimatiserte) Sitzplätze im Lesesaal. Wie wäre es mit einem Lösungsansatz aus dem Massentourismus: Wer morgens zuerst sein Handtuch über einen Arbeitsplatz schmeißt, hat ihn erfolgreich okkupiert und kann erst mal zum Kaffeeautomaten Frühstücken gehen.

Und mal ehrlich, wer später bei McKinsey & Co. anfangen will, für den ist es bestimmt eine gute Übung während seiner Studienzeit einen von diesen vergeistigten Philologen beim Kampf um einen Sitzplatz in der Bibliothek auszustechen.

Neue Studienordnung für den BA Politikwissenschaft

August 1, 2006

Die Studienordnungskommission hat nach einer schweißtreibenden, nervenaufreibenden Arbeit die neue Studien- und Prüfungsordnung für den BA Politikwissenschaft fertig gestellt. Im nächsten Schritt werden die Ordnungen der Akkreditierungskommission vorgelegt.

Die beiden Papiere findet ihr hier (STO) und hier (PO) zum Download. Endgültig sind die Ordnungen aber erst, wenn die Akkreditierungskommission sie „absegnet“ hat.

Wann die neuen Ordnungen in Kraft treten können, ist noch nicht ganz klar, für das Genehmigungsverfahren werden jedoch drei Monate veranschlagt. Zieltermin war urspünglich der 1. April 2007. Update: Die BA-Ordnung gilt ab sofort, siehe Kommentar von Ronny.