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	<title>Kommentare zu: Kritik am SFB 700 nimmt zu</title>
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		<item>
		<title>Von: Partielle Zusammenfassung der SFB-Diskussionsveranstaltung &#171; FUwatch</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-10138</link>
		<dc:creator>Partielle Zusammenfassung der SFB-Diskussionsveranstaltung &#171; FUwatch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 22:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist nach dem der Sachverhalt auf dem so genannten &#8220;Antimilitarismus-Tag&#8221; (siehe &#8220;Kritik am SFB 700 nimmt zu&#8221;) thematisiert wurde aus dem Netz verschwunden und kursiert nur noch als pdf-Cache auf Indymedia. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist nach dem der Sachverhalt auf dem so genannten &#8220;Antimilitarismus-Tag&#8221; (siehe &#8220;Kritik am SFB 700 nimmt zu&#8221;) thematisiert wurde aus dem Netz verschwunden und kursiert nur noch als pdf-Cache auf Indymedia. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Diskussionsveranstaltung zum SFB 700 &#171; FUwatch</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9994</link>
		<dc:creator>Diskussionsveranstaltung zum SFB 700 &#171; FUwatch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 22:15:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einer verstärkten Kritik wegen seiner &#8220;Kriegsforschung&#8221; ausgesetzt (siehe &#8220;Kritik am SFB 700 nimmt zu&#8221; und &#8220;Anti-SFB-Protest am [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einer verstärkten Kritik wegen seiner &#8220;Kriegsforschung&#8221; ausgesetzt (siehe &#8220;Kritik am SFB 700 nimmt zu&#8221; und &#8220;Anti-SFB-Protest am [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Veranstaltungshinweis: Who the Fuck is SFB 700? &#171; die fachschaftsinitiativen</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9992</link>
		<dc:creator>Veranstaltungshinweis: Who the Fuck is SFB 700? &#171; die fachschaftsinitiativen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 14:53:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Überbllick über bisherige Veranstaltungen zum SFB 700 auf fuwatch: Kritik am SFB 700 nimmt zu.  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Überbllick über bisherige Veranstaltungen zum SFB 700 auf fuwatch: Kritik am SFB 700 nimmt zu.  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anti-SFB-Protest am OSI &#171; FUwatch</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9933</link>
		<dc:creator>Anti-SFB-Protest am OSI &#171; FUwatch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 01:34:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] um gegen den Sonderforschungsbereich Governance (SFB 700) zu protestieren, der wie berichtet zunehmend in der Kritik steht. &#8220;&#8216;Wer sich einbettet muss Federn lassen&#8217; stand auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] um gegen den Sonderforschungsbereich Governance (SFB 700) zu protestieren, der wie berichtet zunehmend in der Kritik steht. &#8220;&#8216;Wer sich einbettet muss Federn lassen&#8217; stand auf [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9873</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 04:25:18 +0000</pubDate>
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		<description>@einer: 

Ich teile Deine Einschätzung, dass die Kritik am SFB bis dato leider an vielen Stellen nicht sonderlich fundiert ist, wie ich auch an anderer Stelle am Beispiel eines auf Telepolis veröffentlichten Artikels schon deutlich gemacht habe (&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://fuwatch.wordpress.com/2008/04/25/sfb-governance-in-der-kritik/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;SFB Governance in der Kritik&quot;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;).

Neben dem von Dir erwähnten jW-Artikel ist aber oben im letzten Absatz des Blogeintrags auch ein Beitrag von Detlef Hartmann verlinkt, der die zentrale Kritik am SFB m.E. schon sehr deutlich macht (&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.materialien.org/texte/hartmann/700-2-2.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;&#039;Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen.&#039; - Forschen für die neuen Kriege im SFB 700 der FU Berlin&quot;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;). Die Kritik entwickelt sich erst langsam, wird dabei aber hoffentlich auch zunehmend fundierter.

Ferner arbeiten tatsächlich sehr viele Wissenschaftler am SFB, die durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sicherlich würde nicht jedeR SFB-MitarbeiterIn blind die Forschungsergebnisse eines jeden SFB-Kollegen unterschreiben. Nur er/sie muss sich dann schon die Frage stellen lassen, inwiefern er/sie es für sich verantworten kann, an einem Sonderforschungsbereich tätig zu sein, an dem auch Wissenschaftler arbeiten, die z.B. mit fragwürdigen Ansätzen den Kriegseinsatz in Afghanistan zu legitimieren versuchen.

Und was personalisierte Kritik angeht: Gerade wenn man wie von Dir eingefordert von einer Kollektivverurteilung des SFB wegkommen möchte, muss man doch dann nach Personen und ihren Forschungsergebnissen differenzieren, also auch die Forscher namentlich klar benennen und hinterfragen, die kritikwürdige Forschungsergebnisse produzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@einer: </p>
<p>Ich teile Deine Einschätzung, dass die Kritik am SFB bis dato leider an vielen Stellen nicht sonderlich fundiert ist, wie ich auch an anderer Stelle am Beispiel eines auf Telepolis veröffentlichten Artikels schon deutlich gemacht habe (<i><a href="http://fuwatch.wordpress.com/2008/04/25/sfb-governance-in-der-kritik/" rel="nofollow">&#8222;SFB Governance in der Kritik&#8220;</a></i>).</p>
<p>Neben dem von Dir erwähnten jW-Artikel ist aber oben im letzten Absatz des Blogeintrags auch ein Beitrag von Detlef Hartmann verlinkt, der die zentrale Kritik am SFB m.E. schon sehr deutlich macht (<i><a href="http://www.materialien.org/texte/hartmann/700-2-2.html" rel="nofollow">&#8222;&#8216;Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen.&#8217; &#8211; Forschen für die neuen Kriege im SFB 700 der FU Berlin&#8220;</a></i>). Die Kritik entwickelt sich erst langsam, wird dabei aber hoffentlich auch zunehmend fundierter.</p>
<p>Ferner arbeiten tatsächlich sehr viele Wissenschaftler am SFB, die durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sicherlich würde nicht jedeR SFB-MitarbeiterIn blind die Forschungsergebnisse eines jeden SFB-Kollegen unterschreiben. Nur er/sie muss sich dann schon die Frage stellen lassen, inwiefern er/sie es für sich verantworten kann, an einem Sonderforschungsbereich tätig zu sein, an dem auch Wissenschaftler arbeiten, die z.B. mit fragwürdigen Ansätzen den Kriegseinsatz in Afghanistan zu legitimieren versuchen.</p>
<p>Und was personalisierte Kritik angeht: Gerade wenn man wie von Dir eingefordert von einer Kollektivverurteilung des SFB wegkommen möchte, muss man doch dann nach Personen und ihren Forschungsergebnissen differenzieren, also auch die Forscher namentlich klar benennen und hinterfragen, die kritikwürdige Forschungsergebnisse produzieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yo</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9872</link>
		<dc:creator>Yo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 01:32:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/?p=548#comment-9872</guid>
		<description>Kleine replik (dahinter noch ein verweis auf einen artikel, um zu veranschaulichen, wie der deutsche außenpolitik-hase allgemein läuft):

Ich habe in meinem kommentar nicht gesagt, dass ich die inhaltliche arbeit des sfb kenne. Kenne die allermeisten leute dort gar nicht und war auch noch nie in lehrveranstaltungen aus der ecke.

Hab mich nur auf kolportierte aussagen gestützt. Sind die unwahr?

Wirklich bekannt sind doch vom sfb die aussagen zur legitimation des militär-einsatzes in afghanistan, die risse vor ein paar monaten in die überregionale presse brachten.

Ich wüsste nicht, warum ich tolerant gegenüber diesen leuten sein sollte, ihnen nicht persönliche vorwürfe machen sollte und sie gar weiterwurschteln lassen und ihnen nur kritischere ansätze zur seite stellen sollte!

Es ist ja wohl kein voreiliger schluss, vom gebaren der chefs - v.a. risse, aber börzel z.B. ist ja wohl politisch auch einschlägig, oder? - auf die arbeit aller beteiligten zu schließen. Es wird kolportiert, dass risse in der berufungssache zur ideengeschichtsprofessur dem juniorprof ladwig, der in der berufungskommission saß, druck gemacht habe, er solle ja aufpassen, wie er stimme, um sich nicht die karriere zu versauen. Da wird er ja wohl nicht in seinem versuchten EXZELLENZ-projekt leute mit kapitalismuskritischen ansichten zu wort kommen lassen.

Ich bleibe dabei, die wollen alles stabilen märkten unterordnen. Kann mir ne bessere politikwissenschaft vorstellen.

Wenn ich nen linktipp krieg, dass die forschung im rahmen des sfb auch ausführlich auf solche alternativen zum staat eingeht, wo kooperativen, basisgruppen etc. in kooperation mit der dem &quot;allgemeinwohl&quot; verpflichteten bürokratie den ganzen laden schmeißen sollen, weil dem staat die mittel ausgehen, dann les ich mir das gerne durch. 

Ansonsten kann mir das ganze projekt gestohlen bleiben.

Artikel auf german-foreign-policy.com, 08.10.2008:

&quot;GÜTERSLOH/CARACAS (Eigener Bericht) - Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine &quot;harte Anpassung&quot; der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür &quot;externe Unterstützung&quot; durch die USA und die Europäische Union. Die &quot;dezidiert antimarktwirtschaftliche&quot; Politik des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bedrohe nicht nur die &quot;Stabilität&quot; Lateinamerikas, erklärt der einflussreiche Thinktank und Mehrheitseigner des Bertelsmann-Medienkonzerns; sie schüre auch in anderen Armutsregionen ...&quot;

Vollständig unter: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57359</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine replik (dahinter noch ein verweis auf einen artikel, um zu veranschaulichen, wie der deutsche außenpolitik-hase allgemein läuft):</p>
<p>Ich habe in meinem kommentar nicht gesagt, dass ich die inhaltliche arbeit des sfb kenne. Kenne die allermeisten leute dort gar nicht und war auch noch nie in lehrveranstaltungen aus der ecke.</p>
<p>Hab mich nur auf kolportierte aussagen gestützt. Sind die unwahr?</p>
<p>Wirklich bekannt sind doch vom sfb die aussagen zur legitimation des militär-einsatzes in afghanistan, die risse vor ein paar monaten in die überregionale presse brachten.</p>
<p>Ich wüsste nicht, warum ich tolerant gegenüber diesen leuten sein sollte, ihnen nicht persönliche vorwürfe machen sollte und sie gar weiterwurschteln lassen und ihnen nur kritischere ansätze zur seite stellen sollte!</p>
<p>Es ist ja wohl kein voreiliger schluss, vom gebaren der chefs &#8211; v.a. risse, aber börzel z.B. ist ja wohl politisch auch einschlägig, oder? &#8211; auf die arbeit aller beteiligten zu schließen. Es wird kolportiert, dass risse in der berufungssache zur ideengeschichtsprofessur dem juniorprof ladwig, der in der berufungskommission saß, druck gemacht habe, er solle ja aufpassen, wie er stimme, um sich nicht die karriere zu versauen. Da wird er ja wohl nicht in seinem versuchten EXZELLENZ-projekt leute mit kapitalismuskritischen ansichten zu wort kommen lassen.</p>
<p>Ich bleibe dabei, die wollen alles stabilen märkten unterordnen. Kann mir ne bessere politikwissenschaft vorstellen.</p>
<p>Wenn ich nen linktipp krieg, dass die forschung im rahmen des sfb auch ausführlich auf solche alternativen zum staat eingeht, wo kooperativen, basisgruppen etc. in kooperation mit der dem &#8222;allgemeinwohl&#8220; verpflichteten bürokratie den ganzen laden schmeißen sollen, weil dem staat die mittel ausgehen, dann les ich mir das gerne durch. </p>
<p>Ansonsten kann mir das ganze projekt gestohlen bleiben.</p>
<p>Artikel auf german-foreign-policy.com, 08.10.2008:</p>
<p>&#8222;GÜTERSLOH/CARACAS (Eigener Bericht) &#8211; Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine &#8222;harte Anpassung&#8220; der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür &#8222;externe Unterstützung&#8220; durch die USA und die Europäische Union. Die &#8222;dezidiert antimarktwirtschaftliche&#8220; Politik des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bedrohe nicht nur die &#8222;Stabilität&#8220; Lateinamerikas, erklärt der einflussreiche Thinktank und Mehrheitseigner des Bertelsmann-Medienkonzerns; sie schüre auch in anderen Armutsregionen &#8230;&#8220;</p>
<p>Vollständig unter: <a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57359" rel="nofollow">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57359</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mathias Bartelt</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9867</link>
		<dc:creator>Mathias Bartelt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:25:46 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber &quot;einer&quot;,

um Deine Kritik an der Kritik am SFB 700 ebenfalls zu fundieren, wäre es doch wünschenswert, wenn Du selbst einzelne Beispiele - die auch Du nur sehr allgemein anreißt - näher zu betrachten und an Hand dessen zu belegen, daß die Kritik am SFB 700 nicht oder nur bedingt legitim sei.

Dämonisierung: Hier wäre es wünschenswert, den politisch-medial gern dämonisierten Widerstand in Afghanistan mit zu nennen. Denn die Bezeichnung &quot;Terrorist/innen&quot;, &quot;Taliban&quot; oder &quot;al-Quaeda&quot; für diesen ist mindestens genau so pauschal und einseitig, wie das, was Du von der Kritik am SFB 700 wahr zu nehmen meinst.
Willst Du eine moralische Legitimität Deiner Kritik beweisen, müßtest Du diese politisch-mediale Doktrin mit hinterfragen.
Du müßtest die Frage nach einem Internationalen Gerichtshof stellen, dem die USA und Andere sich nicht unterordnen wollen. Und Vieles mehr. Jede einzelne bombardierte Hochzeit [ich weiß, das(!) ist jetzt sehr zugespitzt] müßte gerichtlich hinterfragt werden.

Hinzu kommt: Ist die Anwesenheit in Afghanistan überhaupt legitim? Und sollten Beschäftigte des SFB 700 in diesem Zusammenhang überhaupt einen Fuß auf afghanisches Territorium setzen? Im Schutze einer Besatzung, die sich - vom Angriff auf Afghanistan überhaupt zu schweigen - von Tag zu Tag selbst mehr delegitimiert? Wenn sie denn je legitim war?

Ich spitze es noch weiter zu: Was würdest Du tun, wenn Deine Familie vor Deinen Augen bombardiert wird? Wenn Du täglich so etwas mit ansehen würdest und dann in der veröffentlichten Meinung mindestens zweierlei Maß sehen würdest? Kritisiere das doch mal. Dann kommen wir dem Kern näher.

Dies hier nur kurz angerissen. Geh selbst ein Mal in die Diskussion, anstatt die Kritik am SFB 700 als solche nur delegitimieren zu wollen. Das ist Dein Recht - Du sprichst ja auch von Toleranz. Nur wirktest Du um so glaubhafter, wenn Du Deine Kritik mehr begründetest.

Im Übrigen hat nicht nur die &quot;jungeWelt&quot; zum SFB 700 etwas veröffentlicht.


Schöne Grüße

Mathias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber &#8222;einer&#8220;,</p>
<p>um Deine Kritik an der Kritik am SFB 700 ebenfalls zu fundieren, wäre es doch wünschenswert, wenn Du selbst einzelne Beispiele &#8211; die auch Du nur sehr allgemein anreißt &#8211; näher zu betrachten und an Hand dessen zu belegen, daß die Kritik am SFB 700 nicht oder nur bedingt legitim sei.</p>
<p>Dämonisierung: Hier wäre es wünschenswert, den politisch-medial gern dämonisierten Widerstand in Afghanistan mit zu nennen. Denn die Bezeichnung &#8222;Terrorist/innen&#8220;, &#8222;Taliban&#8220; oder &#8222;al-Quaeda&#8220; für diesen ist mindestens genau so pauschal und einseitig, wie das, was Du von der Kritik am SFB 700 wahr zu nehmen meinst.<br />
Willst Du eine moralische Legitimität Deiner Kritik beweisen, müßtest Du diese politisch-mediale Doktrin mit hinterfragen.<br />
Du müßtest die Frage nach einem Internationalen Gerichtshof stellen, dem die USA und Andere sich nicht unterordnen wollen. Und Vieles mehr. Jede einzelne bombardierte Hochzeit [ich weiß, das(!) ist jetzt sehr zugespitzt] müßte gerichtlich hinterfragt werden.</p>
<p>Hinzu kommt: Ist die Anwesenheit in Afghanistan überhaupt legitim? Und sollten Beschäftigte des SFB 700 in diesem Zusammenhang überhaupt einen Fuß auf afghanisches Territorium setzen? Im Schutze einer Besatzung, die sich &#8211; vom Angriff auf Afghanistan überhaupt zu schweigen &#8211; von Tag zu Tag selbst mehr delegitimiert? Wenn sie denn je legitim war?</p>
<p>Ich spitze es noch weiter zu: Was würdest Du tun, wenn Deine Familie vor Deinen Augen bombardiert wird? Wenn Du täglich so etwas mit ansehen würdest und dann in der veröffentlichten Meinung mindestens zweierlei Maß sehen würdest? Kritisiere das doch mal. Dann kommen wir dem Kern näher.</p>
<p>Dies hier nur kurz angerissen. Geh selbst ein Mal in die Diskussion, anstatt die Kritik am SFB 700 als solche nur delegitimieren zu wollen. Das ist Dein Recht &#8211; Du sprichst ja auch von Toleranz. Nur wirktest Du um so glaubhafter, wenn Du Deine Kritik mehr begründetest.</p>
<p>Im Übrigen hat nicht nur die &#8222;jungeWelt&#8220; zum SFB 700 etwas veröffentlicht.</p>
<p>Schöne Grüße</p>
<p>Mathias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: einer, der nicht mehr am sfb ist</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9866</link>
		<dc:creator>einer, der nicht mehr am sfb ist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 15:40:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/?p=548#comment-9866</guid>
		<description>Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr in Berlin, wo ich früher auch den sfb von innen kannte. Während ich es völlig legitim und richtig finde, das wissenschaftliche und implizite politische Programm des sfb kritisch zu diskutieren, so erscheint mir die in der Regel völlig unfundierte Kritik, wie sie beispielsweise von Yo oder auch in dem junge Welt Artikel zum Ausdruck kommt, als haaresträubend (wenn meine Haare nicht sowieso verwuschelt wären). Ich würde dazu vorschlagen, sich einmal die Mühe zu machen, a) die verschiedenen Einzelprojekte des sfb anzugucken, um die erhebliche Varianz der Herangehensweisen zu sehen, und b) die Veröffentlichungen der kritisierten sfb-mitarbeiter wirklich zu lesen. Dann ist man nämlich auch in der Lage, keine vorher bereits feststehenden publizistischen Schnellschüsse abzufeuern, sondern eine fundierte Kritik der impliziten Annahmen und der möglichen Folgen solcher Forschung vorzunehmen. Und selbst dann: im Sinne von Pluralität und Toleranz mündet selbst entsprechende scharfe Kritik nicht in der auf persönlichen Angriff zielende Dämonisierung, sondern auf die Forderung nach Ergänzung durch kritischere wissenschaftliche Perspektiven - im besten Fall unter dem selben Dach wie der sfb.
Also quatscht keine Kritik von Leuten nach, die es nicht wissen, sondern lest die Sachen selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr in Berlin, wo ich früher auch den sfb von innen kannte. Während ich es völlig legitim und richtig finde, das wissenschaftliche und implizite politische Programm des sfb kritisch zu diskutieren, so erscheint mir die in der Regel völlig unfundierte Kritik, wie sie beispielsweise von Yo oder auch in dem junge Welt Artikel zum Ausdruck kommt, als haaresträubend (wenn meine Haare nicht sowieso verwuschelt wären). Ich würde dazu vorschlagen, sich einmal die Mühe zu machen, a) die verschiedenen Einzelprojekte des sfb anzugucken, um die erhebliche Varianz der Herangehensweisen zu sehen, und b) die Veröffentlichungen der kritisierten sfb-mitarbeiter wirklich zu lesen. Dann ist man nämlich auch in der Lage, keine vorher bereits feststehenden publizistischen Schnellschüsse abzufeuern, sondern eine fundierte Kritik der impliziten Annahmen und der möglichen Folgen solcher Forschung vorzunehmen. Und selbst dann: im Sinne von Pluralität und Toleranz mündet selbst entsprechende scharfe Kritik nicht in der auf persönlichen Angriff zielende Dämonisierung, sondern auf die Forderung nach Ergänzung durch kritischere wissenschaftliche Perspektiven &#8211; im besten Fall unter dem selben Dach wie der sfb.<br />
Also quatscht keine Kritik von Leuten nach, die es nicht wissen, sondern lest die Sachen selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yo</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/10/23/kritik-am-sfb-700-nimmt-zu/#comment-9862</link>
		<dc:creator>Yo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 23:33:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/?p=548#comment-9862</guid>
		<description>Die veranstaltung am sonntag war echt interessant.
Mit so einigen zitaten aus den veröffentlichungen des sfb, die wohl größtenteils oder sogar alle im internet abrufbar sind.
Zwei beispiele:
Die pseudo-stabilitäts-fanatiker (ein soziales system, dass sich auf die irrationale dynamik des kapitalismus stützt, kann nicht lange stabil sein - und selbst temporär nicht ohne tote, ausgrenzende ideologien etc.) vom sfb ordnen ja ne menge länder in verschiedene verlässlichkeitsstufen ein. Zu den schlecht abschneidenden (instabil und so) werden angeblich an einer stelle auch die pariser banlieues und ein teil von neukölln gezählt! Bald werden vielleicht auch einzelne straßenzüge, uni-fakultäten, parks etc. nach asozialem gesocks und politischen störenfrieden charakterisiert und umfassend erfasst.

Und zur aufrechterhaltung der ordnung in den prekären staatengebilden sollen ja bekanntlich alle beitragen, die nur irgendwie da unterwegs sind: NGO&#039;s, privatwirtschaft und sonstige, die ruhe garantieren können (also ein immenses gewaltpotential haben).
-- Einschub: Einen sehr guten text zum beispiel afghanistan findet ihr in der neuen ausgabe der zeitschrift graswurzelrevolution, die im roten cafe eingesehen werden kann (vielleicht ist der text auch bald online: www.graswurzel.net). Dort werden auch die afghanischen wirtschaftsförderungsmaßnahmen für das globale ausland erwähnt, die da laufen. Da wird schon klar, warum absolute (oberflächliche) stabilität/sicherheit jetzt schon so wichtig ist.--

Jedenfalls soll chojnacki zu diesem thema geschrieben haben, dass sich in der figur des warlords geradezu die ökonomischen, politischen und militärischen Logiken vereinen, die in dem ganzen kontext (aufrechterhaltung der jetzigen politischen ordnung) generell wünschenswert sind (meine formulierung)!

Diese leute sind ziemlich zynisch! Ich kann doch wohl - eigentlich - erwarten, dass die elite-politikwissenschaft über den tellerrand des kapitalistischen parlamentarismus hinausdenken kann und nicht über leichen und andere schweinereien geht, nur um einen staat mehr im globalen netz der verwertungsmaschinerie begrüßen zu können!

Das ist neokolonialismus - und deswegen könnt ihr sicher sein, dass der sfb weiterhin und mehr als bisher öffentliches thema sein wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die veranstaltung am sonntag war echt interessant.<br />
Mit so einigen zitaten aus den veröffentlichungen des sfb, die wohl größtenteils oder sogar alle im internet abrufbar sind.<br />
Zwei beispiele:<br />
Die pseudo-stabilitäts-fanatiker (ein soziales system, dass sich auf die irrationale dynamik des kapitalismus stützt, kann nicht lange stabil sein &#8211; und selbst temporär nicht ohne tote, ausgrenzende ideologien etc.) vom sfb ordnen ja ne menge länder in verschiedene verlässlichkeitsstufen ein. Zu den schlecht abschneidenden (instabil und so) werden angeblich an einer stelle auch die pariser banlieues und ein teil von neukölln gezählt! Bald werden vielleicht auch einzelne straßenzüge, uni-fakultäten, parks etc. nach asozialem gesocks und politischen störenfrieden charakterisiert und umfassend erfasst.</p>
<p>Und zur aufrechterhaltung der ordnung in den prekären staatengebilden sollen ja bekanntlich alle beitragen, die nur irgendwie da unterwegs sind: NGO&#8217;s, privatwirtschaft und sonstige, die ruhe garantieren können (also ein immenses gewaltpotential haben).<br />
&#8211; Einschub: Einen sehr guten text zum beispiel afghanistan findet ihr in der neuen ausgabe der zeitschrift graswurzelrevolution, die im roten cafe eingesehen werden kann (vielleicht ist der text auch bald online: <a href="http://www.graswurzel.net" rel="nofollow">http://www.graswurzel.net</a>). Dort werden auch die afghanischen wirtschaftsförderungsmaßnahmen für das globale ausland erwähnt, die da laufen. Da wird schon klar, warum absolute (oberflächliche) stabilität/sicherheit jetzt schon so wichtig ist.&#8211;</p>
<p>Jedenfalls soll chojnacki zu diesem thema geschrieben haben, dass sich in der figur des warlords geradezu die ökonomischen, politischen und militärischen Logiken vereinen, die in dem ganzen kontext (aufrechterhaltung der jetzigen politischen ordnung) generell wünschenswert sind (meine formulierung)!</p>
<p>Diese leute sind ziemlich zynisch! Ich kann doch wohl &#8211; eigentlich &#8211; erwarten, dass die elite-politikwissenschaft über den tellerrand des kapitalistischen parlamentarismus hinausdenken kann und nicht über leichen und andere schweinereien geht, nur um einen staat mehr im globalen netz der verwertungsmaschinerie begrüßen zu können!</p>
<p>Das ist neokolonialismus &#8211; und deswegen könnt ihr sicher sein, dass der sfb weiterhin und mehr als bisher öffentliches thema sein wird.</p>
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