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	<title>Kommentare zu: Rezension der sechsten OZ-Ausgabe</title>
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		<title>Von: Ringvorlesung des AStAs gestartet &#171; FUwatch</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/07/14/rezension-der-sechsten-oz-ausgabe/#comment-9956</link>
		<dc:creator>Ringvorlesung des AStAs gestartet &#171; FUwatch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 22:53:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] möchten (wir erinnern uns an Zeuners persönliches &#8220;Time to go&#8221;-Erlebnis, das in der OZ Nr. 6 festgehalten wurde). Neuster Höhepunkt: Wenn der Dozierende nicht selbst Anwesenheitslisten führt, machen die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] möchten (wir erinnern uns an Zeuners persönliches &#8220;Time to go&#8221;-Erlebnis, das in der OZ Nr. 6 festgehalten wurde). Neuster Höhepunkt: Wenn der Dozierende nicht selbst Anwesenheitslisten führt, machen die [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/07/14/rezension-der-sechsten-oz-ausgabe/#comment-9809</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 00:50:55 +0000</pubDate>
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		<description>&#124;&#124; mein kommentar sagt nicht aus, dass
&#124;&#124; ich den asta für ein interview angefragt
&#124;&#124; hätte. sondern dass auch für diese
&#124;&#124; ausgabe und einen anderen artikel (der
&#124;&#124; zweiseitig &quot;einseitig&quot; wurde) sich
&#124;&#124; vom asta niemand bereiterklärt hat,
&#124;&#124; auf anfrage schriftlich oder persönlich
&#124;&#124; antwortend zur verfügung zu stehen, um
&#124;&#124; in der OZ stellung zu nehmen.

Ob nun Interview oder Stellungnahme: Äußern will der AStA sich Deiner Aussage nach offenbar nicht, das ist doch der entscheidende Punkt.

Hast Du denn versucht sie etwas aus der Reserve zu locken, indem Du ihnen z.B. eine Vorab-Version Deines Artikels hast zukommen lassen? Der AStA hätte dann die Chance gehabt, direkt auf die Kritk in Deinem Artikel einzugehen und eine Replik zu produzieren.

Wenn es vom AStA selbst dann kein positives Feedback (im Sinne einer Replik auf Deine Kritik) gibt, dann, so mein Vorschlag, solltet ihr innerhalb der OZ der Leserschaft gegenüber transparent machen, dass ihr solche Versuche unternommen habt, sie aber abgeblockt wurden. Da die OZ ja auf ihre Meinungsvielfalt pocht die sie abbilden möchte, wäre es schon sinnvoll dann auch mal deutlich zu machen, dass ihr bemüht wart eine Gegenposition ins Blatt zu holen, aufgrund einer Verweigerungshaltung von potentiellen AutorInnen aber keinen Erfolg damit hattet.

&#124;&#124; als sündenbock bezeichne ich den asta
&#124;&#124; nicht. eigentlich mache ich sogar klar,
&#124;&#124; dass der asta großen anteil daran hat
&#124;&#124; oder haben sollte, die studierenden-
&#124;&#124; schaft auf eine gemeinsam tragbare linie
&#124;&#124; zu bringen.

Du weist an zwei Stellen, einmal bei der geringen Wahlbeteiligung bei den StuPa-Wahlen und dann noch einmal als Begründung für das Scheitern des Protestsemesters, daraufhin, AStA oder asta-nahe Kräfte sein durch ihre &quot;ideologische Borniertheit&quot; daran schuld, dass es hier negative Entwicklungen gibt (also Ideologisierung als Ursache für das Ausbleiben einer breiteren Beteiligung).

Nur stellst Du das einfach in den Raum, ohne irgendwelche Belege anzuführen. Du hättest z.B. einE KommilitonIn zitieren können, die ausssagt, sie sei für das Protestsemester gewesen, habe sich dann aber zurückgezogen, weil ihr die Beteiligten in ihren Diskussionen zu ideologisch bzw. zu ausgrenzend gegenüber MitstreiterInnen mit etwas abweichenden Postionen gewesen sein. Nur eine solche Person ist vermutlich gar nicht so einfach zu finden, da die Gründe für die geringe Beteiligung am Protestsemester sicherlich woanders zu suchen sind, als bei den inner-studentischen Grabenkämpfen, wie ich oben versucht habe anhand einer kurzen Historie zu belegen.

&#124;&#124; die für mich viel interessantere frage
&#124;&#124; diesbezüglich ist aber: gab es diese
&#124;&#124; kluft tatsächlich schon vor dem streik
&#124;&#124; und wurde sie einfach überwunden, um
&#124;&#124; ein gemeinsames ziel zu erreichen
&#124;&#124; (wenn ja, wie?). oder hat sich diese
&#124;&#124; kluft (die selbstverständlich nicht
&#124;&#124; allein verantwortlich sein wird für
&#124;&#124; den ausbleibenden protest) nicht viel-
&#124;&#124; mehr durch den zustand der nähe als
&#124;&#124; verbündete heraus entwickelt, die
&#124;&#124; dann in zwei streikzeitungen resultierte?

Diese Kluft gab es schon immer, Du kannst soweit in die Vergangenheit gehen, wie Du willst, wann immer es an der FU einen Streik/Protest gab, gab es innerhalb der Bewegung Stress was die konkrete Ausgestaltung und Zielsetzung des Protests angeht. Und die Größe dieser Kluft hatte keineswegs eine zentrale Auswirkung darauf, wie erfolgreich der Protest war.

Die einen wollen sich auf die Hochschulpolitik konzentrieren, die anderen betonen die Notwendigkeit einen gesamtgesellschaftlichen Kontext nicht aus den Augen zu verlieren. Was ganz klassisch dann darin mündet, dass die einen ein breites Bündnis (z.B. mit Gewerkschaften) anstreben, die anderen das für nicht zielführend halten, da die konkreten Ziele der Studierende nicht viel mit denen der Gewerkschafter zu tun haben (um nur ein Argument zu nennen). Klassischer Konflikt in dieser Kategorie im letzten Semester: Die einen wollen die Solidaritätsbekundung mit den Nokia-MitarbeiterInnen, die anderen nicht.

Die einen wollen innerhalb des Protestes auch Kapitalismuskritik sehen, die anderen halten diese für kontraproduktiv, da es nicht um die Überwindung des Systems geht, sondern erst einmal im Kleinen innerhalb des Systems eine Verbesserung herbeizuführen. Schnell fallen Schlagworte (Vorwürfe) wie &quot;strukturkonservativ&quot; oder &quot;systemimmanentes Denken&quot;. Schlagwörter, die man 2003/04 noch deutlich häufiger zu lesen bekam, als heute.

Will sagen, diese Grabenkämpfe haben über die Jahre abgenommen (und das lässt sich durchaus belegen) - zeitgleich mit der Anzahl der Protestierenden. 2003/04 dann 2005 und jetzt 2008. Jedes Mal ist ein Rückgang in Sachen Beteiligung zu verzeichnen gewesen. Wenn nun aber wie von Dir unterstellt, die Grabenkrämpfe eine zentrale Ursache für den Rückgang der Beteiligten sind, müsste man eigentlich eine Zunahme der Grabenkrämpfe über die Jahre hinweg erkennen.

Meine These wäre, dass wenn eines Tages die Anzahl der Protestierenden steigt, diese Grabenkrämpfe wieder stärker aufflammen  - aber eben genauso wenig wie früher der zentrale Grund sein werden, warum die Bewegung am Ende implodiert.

Womit wir bei einem weiteren &quot;Grabenkampf&quot; angekommen sind: Sollen wir versuchen möglichst viele Studierende zu gewinnen (und dafür dann z.B. bei den Protest-Mitteln und den Forderungen Abstriche machen) oder unsere beschränkten Ressourcen (insbesondere Zeit) lieber darauf verwenden, mit dem harten Kern etwas zu erreichen?

Du bevorzugst offenbar die erst genannte Variante, weil Du in Deinem Artikel die Notwendigkeit von Kompromissen betonst. Diese Politik des &quot;kleinsten gemeinsamen Nenners&quot; mit dem Ziel möglichst viele Studis ins Boot zu holen, hat sich aber in der Vergangenheit auch nicht gerade als vorteilhaft erwiesen. Denn die &quot;Masse&quot; reagiert rein situativ, sie lässt sich auch nicht dauerhaft über ihren bestehenden Status hinaus großartig weiter politisieren und schlafft zudem schnell wieder ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>|| mein kommentar sagt nicht aus, dass<br />
|| ich den asta für ein interview angefragt<br />
|| hätte. sondern dass auch für diese<br />
|| ausgabe und einen anderen artikel (der<br />
|| zweiseitig &#8222;einseitig&#8220; wurde) sich<br />
|| vom asta niemand bereiterklärt hat,<br />
|| auf anfrage schriftlich oder persönlich<br />
|| antwortend zur verfügung zu stehen, um<br />
|| in der OZ stellung zu nehmen.</p>
<p>Ob nun Interview oder Stellungnahme: Äußern will der AStA sich Deiner Aussage nach offenbar nicht, das ist doch der entscheidende Punkt.</p>
<p>Hast Du denn versucht sie etwas aus der Reserve zu locken, indem Du ihnen z.B. eine Vorab-Version Deines Artikels hast zukommen lassen? Der AStA hätte dann die Chance gehabt, direkt auf die Kritk in Deinem Artikel einzugehen und eine Replik zu produzieren.</p>
<p>Wenn es vom AStA selbst dann kein positives Feedback (im Sinne einer Replik auf Deine Kritik) gibt, dann, so mein Vorschlag, solltet ihr innerhalb der OZ der Leserschaft gegenüber transparent machen, dass ihr solche Versuche unternommen habt, sie aber abgeblockt wurden. Da die OZ ja auf ihre Meinungsvielfalt pocht die sie abbilden möchte, wäre es schon sinnvoll dann auch mal deutlich zu machen, dass ihr bemüht wart eine Gegenposition ins Blatt zu holen, aufgrund einer Verweigerungshaltung von potentiellen AutorInnen aber keinen Erfolg damit hattet.</p>
<p>|| als sündenbock bezeichne ich den asta<br />
|| nicht. eigentlich mache ich sogar klar,<br />
|| dass der asta großen anteil daran hat<br />
|| oder haben sollte, die studierenden-<br />
|| schaft auf eine gemeinsam tragbare linie<br />
|| zu bringen.</p>
<p>Du weist an zwei Stellen, einmal bei der geringen Wahlbeteiligung bei den StuPa-Wahlen und dann noch einmal als Begründung für das Scheitern des Protestsemesters, daraufhin, AStA oder asta-nahe Kräfte sein durch ihre &#8222;ideologische Borniertheit&#8220; daran schuld, dass es hier negative Entwicklungen gibt (also Ideologisierung als Ursache für das Ausbleiben einer breiteren Beteiligung).</p>
<p>Nur stellst Du das einfach in den Raum, ohne irgendwelche Belege anzuführen. Du hättest z.B. einE KommilitonIn zitieren können, die ausssagt, sie sei für das Protestsemester gewesen, habe sich dann aber zurückgezogen, weil ihr die Beteiligten in ihren Diskussionen zu ideologisch bzw. zu ausgrenzend gegenüber MitstreiterInnen mit etwas abweichenden Postionen gewesen sein. Nur eine solche Person ist vermutlich gar nicht so einfach zu finden, da die Gründe für die geringe Beteiligung am Protestsemester sicherlich woanders zu suchen sind, als bei den inner-studentischen Grabenkämpfen, wie ich oben versucht habe anhand einer kurzen Historie zu belegen.</p>
<p>|| die für mich viel interessantere frage<br />
|| diesbezüglich ist aber: gab es diese<br />
|| kluft tatsächlich schon vor dem streik<br />
|| und wurde sie einfach überwunden, um<br />
|| ein gemeinsames ziel zu erreichen<br />
|| (wenn ja, wie?). oder hat sich diese<br />
|| kluft (die selbstverständlich nicht<br />
|| allein verantwortlich sein wird für<br />
|| den ausbleibenden protest) nicht viel-<br />
|| mehr durch den zustand der nähe als<br />
|| verbündete heraus entwickelt, die<br />
|| dann in zwei streikzeitungen resultierte?</p>
<p>Diese Kluft gab es schon immer, Du kannst soweit in die Vergangenheit gehen, wie Du willst, wann immer es an der FU einen Streik/Protest gab, gab es innerhalb der Bewegung Stress was die konkrete Ausgestaltung und Zielsetzung des Protests angeht. Und die Größe dieser Kluft hatte keineswegs eine zentrale Auswirkung darauf, wie erfolgreich der Protest war.</p>
<p>Die einen wollen sich auf die Hochschulpolitik konzentrieren, die anderen betonen die Notwendigkeit einen gesamtgesellschaftlichen Kontext nicht aus den Augen zu verlieren. Was ganz klassisch dann darin mündet, dass die einen ein breites Bündnis (z.B. mit Gewerkschaften) anstreben, die anderen das für nicht zielführend halten, da die konkreten Ziele der Studierende nicht viel mit denen der Gewerkschafter zu tun haben (um nur ein Argument zu nennen). Klassischer Konflikt in dieser Kategorie im letzten Semester: Die einen wollen die Solidaritätsbekundung mit den Nokia-MitarbeiterInnen, die anderen nicht.</p>
<p>Die einen wollen innerhalb des Protestes auch Kapitalismuskritik sehen, die anderen halten diese für kontraproduktiv, da es nicht um die Überwindung des Systems geht, sondern erst einmal im Kleinen innerhalb des Systems eine Verbesserung herbeizuführen. Schnell fallen Schlagworte (Vorwürfe) wie &#8222;strukturkonservativ&#8220; oder &#8222;systemimmanentes Denken&#8220;. Schlagwörter, die man 2003/04 noch deutlich häufiger zu lesen bekam, als heute.</p>
<p>Will sagen, diese Grabenkämpfe haben über die Jahre abgenommen (und das lässt sich durchaus belegen) &#8211; zeitgleich mit der Anzahl der Protestierenden. 2003/04 dann 2005 und jetzt 2008. Jedes Mal ist ein Rückgang in Sachen Beteiligung zu verzeichnen gewesen. Wenn nun aber wie von Dir unterstellt, die Grabenkrämpfe eine zentrale Ursache für den Rückgang der Beteiligten sind, müsste man eigentlich eine Zunahme der Grabenkrämpfe über die Jahre hinweg erkennen.</p>
<p>Meine These wäre, dass wenn eines Tages die Anzahl der Protestierenden steigt, diese Grabenkrämpfe wieder stärker aufflammen  &#8211; aber eben genauso wenig wie früher der zentrale Grund sein werden, warum die Bewegung am Ende implodiert.</p>
<p>Womit wir bei einem weiteren &#8222;Grabenkampf&#8220; angekommen sind: Sollen wir versuchen möglichst viele Studierende zu gewinnen (und dafür dann z.B. bei den Protest-Mitteln und den Forderungen Abstriche machen) oder unsere beschränkten Ressourcen (insbesondere Zeit) lieber darauf verwenden, mit dem harten Kern etwas zu erreichen?</p>
<p>Du bevorzugst offenbar die erst genannte Variante, weil Du in Deinem Artikel die Notwendigkeit von Kompromissen betonst. Diese Politik des &#8222;kleinsten gemeinsamen Nenners&#8220; mit dem Ziel möglichst viele Studis ins Boot zu holen, hat sich aber in der Vergangenheit auch nicht gerade als vorteilhaft erwiesen. Denn die &#8222;Masse&#8220; reagiert rein situativ, sie lässt sich auch nicht dauerhaft über ihren bestehenden Status hinaus großartig weiter politisieren und schlafft zudem schnell wieder ab.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/07/14/rezension-der-sechsten-oz-ausgabe/#comment-9799</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 15:48:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/?p=468#comment-9799</guid>
		<description>Das LHG/Jusos Interview fand ich vor allem deswegen aufschlussreich, weil hier wieder einmal Qualität und Niveau der LHG deutlich wurden. Trotz meiner persönlichen Abneigung und deren unipolitischer Bedeutungslosigkeit versucht die Person von den Jusos noch sowas wie kritische Solidarität mit protestierenden Studis zu formulieren,  während sich der LHG-Vertreter ohne große Umwege in den üblichen Hetzparolen und Verschwörungstheorien gegen den AStA verliert ohne auch nur irgendetwas konstruktives zu sagen. Die Aussage, dass viele Probleme ja durch &quot;seriöse und pragmatische&quot; Arbeit schon längst gelöst sein könnten, zähle ich hier auch bewusst nicht dazu, weil sie einfach inhaltsleer ist. Was soll denn damit bitte gemeint sein? Wenn man die LHG nur machen ließe, hätten wir das BA/MA-Chaos und den ganzen anderen Mist nicht mehr? Oder ist hier dann doch nur das Ess- und Trinkverbot bei den Wiwis gemeint? Na dann Prost-Mahlzeit! Ich hoffe, genügend Studis lesen das Interview.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das LHG/Jusos Interview fand ich vor allem deswegen aufschlussreich, weil hier wieder einmal Qualität und Niveau der LHG deutlich wurden. Trotz meiner persönlichen Abneigung und deren unipolitischer Bedeutungslosigkeit versucht die Person von den Jusos noch sowas wie kritische Solidarität mit protestierenden Studis zu formulieren,  während sich der LHG-Vertreter ohne große Umwege in den üblichen Hetzparolen und Verschwörungstheorien gegen den AStA verliert ohne auch nur irgendetwas konstruktives zu sagen. Die Aussage, dass viele Probleme ja durch &#8222;seriöse und pragmatische&#8220; Arbeit schon längst gelöst sein könnten, zähle ich hier auch bewusst nicht dazu, weil sie einfach inhaltsleer ist. Was soll denn damit bitte gemeint sein? Wenn man die LHG nur machen ließe, hätten wir das BA/MA-Chaos und den ganzen anderen Mist nicht mehr? Oder ist hier dann doch nur das Ess- und Trinkverbot bei den Wiwis gemeint? Na dann Prost-Mahlzeit! Ich hoffe, genügend Studis lesen das Interview.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christa</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2008/07/14/rezension-der-sechsten-oz-ausgabe/#comment-9796</link>
		<dc:creator>Christa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 09:40:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/?p=468#comment-9796</guid>
		<description>ich schätze, deine unaufmerksamkeit, niklas, ist deiner aufwendigen bloggertätigkeit zuzuschreiben, deshalb hier eine anmerkung.
zum thema anfragen (asta):
mein kommentar sagt nicht aus, dass ich den asta für ein interview angefragt hätte. sondern dass auch für diese ausgabe und einen anderen artikel (der zweiseitig &quot;einseitig&quot; wurde) sich vom asta niemand bereiterklärt hat, auf anfrage schriftlich oder persönlich antwortend zur verfügung zu stehen, um in der OZ stellung zu nehmen.
mein artikel stellt eine deskriptive analyse dar, die - wie die geeneigte, aufmerksame leserschaft bemerken wird - auf der basis der bald vorletzten stupasitzung und der (dort verteilten) rechenschaftsberichte basiert. deutlich wird selbstverständlich auch der subjektive ansatz, wenn ich mir sätzeweise die ein oder andere spitze bewertung erlaube. ansonsten bediene ich mich der dort stattgefundendenen aussagen, verhaltenweisen etc.

da du selbst zugibst, dass meine beobachtungen nicht von der hand zu weisen sind, kannst du dir ja vorstellen, dass ich in meinem ärger über diese arrogante selbstdarstellung auch mit einzelnen dem asta nahestehenden leuten geredet habe, um zu verstehen, was das soll. allerdings will keine/r das kollektiv, dem er/sie angehört, offen kritisieren, obwohl gewisse dinge ihm/ihr in dieser hinsicht missfallen. das war schon so, als ich mit den protestsemesterorganisatorInnen in kontakt stand, weil die OZ mithilfe eines nachher leider verhinderten &quot;profi-redakteurs&quot; einen zeitungsworkshop anbieten wollte. und das war auch nach der stupa-sitzung der fall: einzeln treten viele asta-angehörige anders auf als im rudel. das zusätzlich zu thematisieren war dieses mal nicht möglich, auch wenn ich es gern getan hätte. die beschriebene stupa-sitzung ist trotzdem unglaublich genug gewesen (ich hätte weit mehr &quot;fehltritte&quot; erwähnen können), so dass sie in einem artikel öffentlich gemacht werden musste.

als sündenbock bezeichne ich den asta nicht. eigentlich mache ich sogar klar, dass der asta großen anteil daran hat oder haben sollte, die studierendenschaft auf eine gemeinsam tragbare linie zu bringen. aber dass dieses potential m.E. nach nicht genutzt wird, weil stattdessen u.a. sabotageversuche unternommen werden. woran es letztendlich liegt, dass die große protestwelle 03/04 trotz ebenso großer kluft zustande kam, kann ich mangels teilhabe schwer nachweisen, ohne wild zu spekulieren oder einzelne stimmen zu pauschalisieren. die für mich viel interessantere frage diesbezüglich ist aber: gab es diese kluft tatsächlich schon vor dem streik und wurde sie einfach überwunden, um ein gemeinsames ziel zu erreichen (wenn ja, wie?). oder hat sich diese kluft (die selbstverständlich nicht allein verantwortlich sein wird für den ausbleibenden protest) nicht vielmehr durch den zustand der nähe als verbündete heraus entwickelt, die dann in zwei streikzeitungen resultierte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich schätze, deine unaufmerksamkeit, niklas, ist deiner aufwendigen bloggertätigkeit zuzuschreiben, deshalb hier eine anmerkung.<br />
zum thema anfragen (asta):<br />
mein kommentar sagt nicht aus, dass ich den asta für ein interview angefragt hätte. sondern dass auch für diese ausgabe und einen anderen artikel (der zweiseitig &#8222;einseitig&#8220; wurde) sich vom asta niemand bereiterklärt hat, auf anfrage schriftlich oder persönlich antwortend zur verfügung zu stehen, um in der OZ stellung zu nehmen.<br />
mein artikel stellt eine deskriptive analyse dar, die &#8211; wie die geeneigte, aufmerksame leserschaft bemerken wird &#8211; auf der basis der bald vorletzten stupasitzung und der (dort verteilten) rechenschaftsberichte basiert. deutlich wird selbstverständlich auch der subjektive ansatz, wenn ich mir sätzeweise die ein oder andere spitze bewertung erlaube. ansonsten bediene ich mich der dort stattgefundendenen aussagen, verhaltenweisen etc.</p>
<p>da du selbst zugibst, dass meine beobachtungen nicht von der hand zu weisen sind, kannst du dir ja vorstellen, dass ich in meinem ärger über diese arrogante selbstdarstellung auch mit einzelnen dem asta nahestehenden leuten geredet habe, um zu verstehen, was das soll. allerdings will keine/r das kollektiv, dem er/sie angehört, offen kritisieren, obwohl gewisse dinge ihm/ihr in dieser hinsicht missfallen. das war schon so, als ich mit den protestsemesterorganisatorInnen in kontakt stand, weil die OZ mithilfe eines nachher leider verhinderten &#8222;profi-redakteurs&#8220; einen zeitungsworkshop anbieten wollte. und das war auch nach der stupa-sitzung der fall: einzeln treten viele asta-angehörige anders auf als im rudel. das zusätzlich zu thematisieren war dieses mal nicht möglich, auch wenn ich es gern getan hätte. die beschriebene stupa-sitzung ist trotzdem unglaublich genug gewesen (ich hätte weit mehr &#8222;fehltritte&#8220; erwähnen können), so dass sie in einem artikel öffentlich gemacht werden musste.</p>
<p>als sündenbock bezeichne ich den asta nicht. eigentlich mache ich sogar klar, dass der asta großen anteil daran hat oder haben sollte, die studierendenschaft auf eine gemeinsam tragbare linie zu bringen. aber dass dieses potential m.E. nach nicht genutzt wird, weil stattdessen u.a. sabotageversuche unternommen werden. woran es letztendlich liegt, dass die große protestwelle 03/04 trotz ebenso großer kluft zustande kam, kann ich mangels teilhabe schwer nachweisen, ohne wild zu spekulieren oder einzelne stimmen zu pauschalisieren. die für mich viel interessantere frage diesbezüglich ist aber: gab es diese kluft tatsächlich schon vor dem streik und wurde sie einfach überwunden, um ein gemeinsames ziel zu erreichen (wenn ja, wie?). oder hat sich diese kluft (die selbstverständlich nicht allein verantwortlich sein wird für den ausbleibenden protest) nicht vielmehr durch den zustand der nähe als verbündete heraus entwickelt, die dann in zwei streikzeitungen resultierte?</p>
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