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	<title>Kommentare zu: Das CeDiS-Prinzip</title>
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		<title>Von: Überblicksseite zum "CeDiS-Blackboard-Komplex" &#171; FUwatch</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-2049</link>
		<dc:creator>Überblicksseite zum "CeDiS-Blackboard-Komplex" &#171; FUwatch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 23:42:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 02.02.07: Das CeDiS-Prinzip [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 02.02.07: Das CeDiS-Prinzip [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1172</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 19:38:23 +0000</pubDate>
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		<description>@&quot;Victoria&quot;:

&#124;&#124; sie scheint zumindest nicht immer sachlich, sondern
&#124;&#124; eher politisch motiviert. 

Das &quot;politisch&quot; und &quot;sachlich&quot; für dich offenbar zwei gegensätzliche, nicht miteinander vereinbaren Eigenschaften sind, ist schon... beeindruckend.

Bei &quot;sachlich&quot; und &quot;polemisch&quot; wäre es noch eher nachvollziehbar, doch selbst hier muss es sich nicht zwangsläufig ausschließen. Polemik ist ein Stilmittel um Reaktionen zu provozieren, um Aufmerksamkeit auf einen bislang wenig beachteten Sachverhalt zu lenken und um Texte aufzulockern. Sachinformationen schließen sich dadurch keineswegs notwendigerweise aus.

&#124;&#124; Stimmt Ihr denn nicht im Prinzip zu, dass e-learning
&#124;&#124; (mindestens im Sinne des blended learning) ein zukunfts-
&#124;&#124; fähiges Konzept ist?

Schwer zu sagen, aber es spricht sicherlich einiges dafür, dass Blended Learning eine Zukunft hat. Eine andere Frage ist dann jedoch, ob die Mittel die die FU via CeDiS da reinsteckt in einem angemessenen Verhältnis zum erhofften Ergebnis stehen. Immerhin beschäftigt sich CeDiS ja nicht seit gestern mit der E-Learning-Thematik, aber was hat man denn nüchtern betrachtet für Fortschritte erzielt?

&#124;&#124; Ist es denn nicht normal bei Neuerungen, die - wie im
&#124;&#124; Fall des e-learning - Jarhunderte alte Strukturen, wie
&#124;&#124; Tafel, Kreide und Buch neuordnen, zunächst ein wenig
&#124;&#124; Zeit brauchen bis sie etabliert sind?

Aber wie lange ist &quot;ein wenig Zeit&quot;? Wenn man ein System mit einem so breiten Funktionsspektrum wie Blackboard einführt und nach 3 Jahren werden immer noch nur die Basisfuktionen genutzt, müsste man dann nicht so ehrlich sein und sich eingestehen, dass weniger vielleicht auch gereicht hätte, dass die Zielgruppe vielleicht schlicht weg diese Neurungen nicht will und auch nicht braucht?

Die Grundthese die dem zugrunde liegt ist natürlich immer, dass sich mensch diesen neuen Techniken unterwirft oder positiver formuliert, dass er sie sich zu eigen macht. Aber das ist halt ein Grundirrtum, dem man bei CeDiS unterliegt. Permanent wird die Bereitschaft der &quot;Masse&quot; überschätzt, sich mit den neuen Techniken auseinanderzusetzen und sie einzusetzen. Tatsächlich ist es wohl immer nur eine Minderheit, die sich dafür wirklich begeistern kann. Und dann stellt sich die Frage, ob das den Aufwand lohnt, den CeDiS betreibt.

&#124;&#124; Hierzu nur kurz: Ist es nicht ironisch, auf einer Seite
&#124;&#124; wie dieser die Notwendigkeit von Blogs oder Wikis anzu-
&#124;&#124; zweifeln?! 

Ich differenziere zwischen dem was ich persönlich begrüßen würde und dem was die Mehrheit begrüßen würde. Ich bin ein begeisterter Blogger und werde den neuen Blog-Service im Blackboard gerne und ausführlich testen, da mich das interessiert und ich Blogs für eine gute Sache halte.

Demgegenüber beobachte ich aber auch genau, was für eine Einstellung meine KommilitonInnen zu Blogs und Wikis haben. Selbst wenn sie denen einen positiven Nutzen einräumen, sind sie spätestens dann urplötzlich verschwunden, wenn es daran geht, solche Möglichkeiten auch aktiv im Lehralltag einzusetzen.

Und da gibt es m.E. Defizite bei den CeDiS-MitarbeiterInnen, zu differenzieren zwischen dem was man selbst als technikaffiner Netizen nutzt und dem was auch die Mehrheit (oder zumindest ein adäquater Anteil) der Studis ansprechen wird.

&#124;&#124; Denn die Kritik an der Umfrage ist eine andere als Eure
&#124;&#124; (vermeintlichen) Zweifel, ob Bedarf an Wikis oder Blogs
&#124;&#124; bei den Studenten besteht! Eine präzise Argumentation
&#124;&#124; kann an dieser Stelle nicht schaden...

Mit der Umfrage wurde zwar evauliert, was für Web-2.0-Techniken die Studierende bereits in ihrem &quot;Internet-Alltag&quot; nutzen oder kennen, maßgeblichen Einfluss auf das, was CeDiS dann am Ende einführt, können diese Ergebnisse allerdings nicht haben, wenn wie auch Dr. Apostolopoulos einräumen muss, die Einführung zentraler Features wie die eines Blogs schon längst feststehen.

&quot;Schein-Evaluation&quot; oder &quot;Placebo-Evaluation&quot; trifft das schon ganz gut, weil mit der Evaluation eben nur der Anschein geweckt werden soll, man orientiere sich wirklich daran, was bei den Studierenden für ein Bedarf herrscht. Nachgefragt kommen dann immer Argumente wie &quot;Wir führen Blogs ein, weil Stanford und Yale so etwas auch haben&quot; oder &quot;Einige Professoren haben einen solchen Dienst nachgefragt&quot;. Das sind wirklich lausige Argumente, die den Eindruck vermitteln, CeDiS führt Blogs letztlich nur deshalb ein, weil man den Eindruck hat, die sein gerade &quot;trendy&quot;.

&#124;&#124; Auch hier ist mir Eure Kritik nicht einleuchtend. Ist das
&#124;&#124; nicht das Prinzip eines Angebotes, dass es jeder in dem
&#124;&#124; Maße /Rahmen nutzen kann, wie er es will?

Natürlich, aber wenn kaum jemand mein Angebot nutzt, muss ich mich doch als Anbieter fragen, ob etwas nicht mit meinem Angebot stimmt. Aber genau das findet eben bei CeDiS nicht statt. Man führt ohne vorher vernünftig zu evaluieren was gebraucht wird einfach eine Neuerung ein, stellt dann mehr und minder irritiert fest, dass diese nicht bzw. nur schwach genutzt wird, zuckt mit den Schultern und verweist darauf, dass es nun mal jedem selbst überlassen bleibt, ob er das Angebot nutzt oder nicht. Das ist schon verdammt bequem, weil man sich so nie näher mit der Tatsache auseinandersetzen braucht, dass das was man produziert eigentlich kaum jemand will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@&#8220;Victoria&#8220;:</p>
<p>|| sie scheint zumindest nicht immer sachlich, sondern<br />
|| eher politisch motiviert. </p>
<p>Das &#8222;politisch&#8220; und &#8222;sachlich&#8220; für dich offenbar zwei gegensätzliche, nicht miteinander vereinbaren Eigenschaften sind, ist schon&#8230; beeindruckend.</p>
<p>Bei &#8222;sachlich&#8220; und &#8222;polemisch&#8220; wäre es noch eher nachvollziehbar, doch selbst hier muss es sich nicht zwangsläufig ausschließen. Polemik ist ein Stilmittel um Reaktionen zu provozieren, um Aufmerksamkeit auf einen bislang wenig beachteten Sachverhalt zu lenken und um Texte aufzulockern. Sachinformationen schließen sich dadurch keineswegs notwendigerweise aus.</p>
<p>|| Stimmt Ihr denn nicht im Prinzip zu, dass e-learning<br />
|| (mindestens im Sinne des blended learning) ein zukunfts-<br />
|| fähiges Konzept ist?</p>
<p>Schwer zu sagen, aber es spricht sicherlich einiges dafür, dass Blended Learning eine Zukunft hat. Eine andere Frage ist dann jedoch, ob die Mittel die die FU via CeDiS da reinsteckt in einem angemessenen Verhältnis zum erhofften Ergebnis stehen. Immerhin beschäftigt sich CeDiS ja nicht seit gestern mit der E-Learning-Thematik, aber was hat man denn nüchtern betrachtet für Fortschritte erzielt?</p>
<p>|| Ist es denn nicht normal bei Neuerungen, die &#8211; wie im<br />
|| Fall des e-learning &#8211; Jarhunderte alte Strukturen, wie<br />
|| Tafel, Kreide und Buch neuordnen, zunächst ein wenig<br />
|| Zeit brauchen bis sie etabliert sind?</p>
<p>Aber wie lange ist &#8222;ein wenig Zeit&#8220;? Wenn man ein System mit einem so breiten Funktionsspektrum wie Blackboard einführt und nach 3 Jahren werden immer noch nur die Basisfuktionen genutzt, müsste man dann nicht so ehrlich sein und sich eingestehen, dass weniger vielleicht auch gereicht hätte, dass die Zielgruppe vielleicht schlicht weg diese Neurungen nicht will und auch nicht braucht?</p>
<p>Die Grundthese die dem zugrunde liegt ist natürlich immer, dass sich mensch diesen neuen Techniken unterwirft oder positiver formuliert, dass er sie sich zu eigen macht. Aber das ist halt ein Grundirrtum, dem man bei CeDiS unterliegt. Permanent wird die Bereitschaft der &#8222;Masse&#8220; überschätzt, sich mit den neuen Techniken auseinanderzusetzen und sie einzusetzen. Tatsächlich ist es wohl immer nur eine Minderheit, die sich dafür wirklich begeistern kann. Und dann stellt sich die Frage, ob das den Aufwand lohnt, den CeDiS betreibt.</p>
<p>|| Hierzu nur kurz: Ist es nicht ironisch, auf einer Seite<br />
|| wie dieser die Notwendigkeit von Blogs oder Wikis anzu-<br />
|| zweifeln?! </p>
<p>Ich differenziere zwischen dem was ich persönlich begrüßen würde und dem was die Mehrheit begrüßen würde. Ich bin ein begeisterter Blogger und werde den neuen Blog-Service im Blackboard gerne und ausführlich testen, da mich das interessiert und ich Blogs für eine gute Sache halte.</p>
<p>Demgegenüber beobachte ich aber auch genau, was für eine Einstellung meine KommilitonInnen zu Blogs und Wikis haben. Selbst wenn sie denen einen positiven Nutzen einräumen, sind sie spätestens dann urplötzlich verschwunden, wenn es daran geht, solche Möglichkeiten auch aktiv im Lehralltag einzusetzen.</p>
<p>Und da gibt es m.E. Defizite bei den CeDiS-MitarbeiterInnen, zu differenzieren zwischen dem was man selbst als technikaffiner Netizen nutzt und dem was auch die Mehrheit (oder zumindest ein adäquater Anteil) der Studis ansprechen wird.</p>
<p>|| Denn die Kritik an der Umfrage ist eine andere als Eure<br />
|| (vermeintlichen) Zweifel, ob Bedarf an Wikis oder Blogs<br />
|| bei den Studenten besteht! Eine präzise Argumentation<br />
|| kann an dieser Stelle nicht schaden&#8230;</p>
<p>Mit der Umfrage wurde zwar evauliert, was für Web-2.0-Techniken die Studierende bereits in ihrem &#8222;Internet-Alltag&#8220; nutzen oder kennen, maßgeblichen Einfluss auf das, was CeDiS dann am Ende einführt, können diese Ergebnisse allerdings nicht haben, wenn wie auch Dr. Apostolopoulos einräumen muss, die Einführung zentraler Features wie die eines Blogs schon längst feststehen.</p>
<p>&#8222;Schein-Evaluation&#8220; oder &#8222;Placebo-Evaluation&#8220; trifft das schon ganz gut, weil mit der Evaluation eben nur der Anschein geweckt werden soll, man orientiere sich wirklich daran, was bei den Studierenden für ein Bedarf herrscht. Nachgefragt kommen dann immer Argumente wie &#8222;Wir führen Blogs ein, weil Stanford und Yale so etwas auch haben&#8220; oder &#8222;Einige Professoren haben einen solchen Dienst nachgefragt&#8220;. Das sind wirklich lausige Argumente, die den Eindruck vermitteln, CeDiS führt Blogs letztlich nur deshalb ein, weil man den Eindruck hat, die sein gerade &#8222;trendy&#8220;.</p>
<p>|| Auch hier ist mir Eure Kritik nicht einleuchtend. Ist das<br />
|| nicht das Prinzip eines Angebotes, dass es jeder in dem<br />
|| Maße /Rahmen nutzen kann, wie er es will?</p>
<p>Natürlich, aber wenn kaum jemand mein Angebot nutzt, muss ich mich doch als Anbieter fragen, ob etwas nicht mit meinem Angebot stimmt. Aber genau das findet eben bei CeDiS nicht statt. Man führt ohne vorher vernünftig zu evaluieren was gebraucht wird einfach eine Neuerung ein, stellt dann mehr und minder irritiert fest, dass diese nicht bzw. nur schwach genutzt wird, zuckt mit den Schultern und verweist darauf, dass es nun mal jedem selbst überlassen bleibt, ob er das Angebot nutzt oder nicht. Das ist schon verdammt bequem, weil man sich so nie näher mit der Tatsache auseinandersetzen braucht, dass das was man produziert eigentlich kaum jemand will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1171</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 19:38:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Apostolopoulos:

&#124;&#124; Dieser Bericht verdreht (ungeschickt) völlig das
&#124;&#124; Ergebnis der Diskussion.

Nope, er gibt das Ergebnis ziemlich genau wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Apostolopoulos:</p>
<p>|| Dieser Bericht verdreht (ungeschickt) völlig das<br />
|| Ergebnis der Diskussion.</p>
<p>Nope, er gibt das Ergebnis ziemlich genau wieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Victoria</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1167</link>
		<dc:creator>Victoria</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 16:56:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe nicht ganz, wie genau Eure Kritik am CeDiS lautet. Auch Eure Motivierung zu dieser Kritik wiederum ist für außenstehende nicht eindeutig erkennbar (sie scheint zumindest nicht immer sachlich, sondern eher politisch motiviert. Ist vielleicht nur ein Eindruck, der es Euch wert sein sollte, ihn zu widerlegen:-)!).
Möglicherweise wäre es hilfreich, wenn Ihr deutlich machen würdet, was Eure Ziele sind, bzw. was Ihr mit Eurer (im Moment, wie ich finde nicht konstruktiven) Kritik erreichen wollt. Was Ihr bis jetzt geleistet habt, ist Argumente oder Statements vom CeDiS lediglich zu widerlegen. Hierzu hätte ich einige Anmerkungen:  

&gt;&quot;Zweitens würde es einfach noch dauern, bis E-Learning wirklich so &gt;praktiziert würde, wie man es sich heute idealtypisch vorstellt.&quot;
&gt;&quot;Eine geschickte Argumentation: Man stellt einen Service bereit und wenn &gt;dieser Service nicht oder nur sehr wenig in seiner kompletten Funktionalität &gt;genutzt wird, sagt man einfach, es brauche eben noch Zeit, bis sich das &gt;ändert. Mit dieser “futuristischen Argumentation” kann man natürlich so &gt;ziemlich alles rechtfertigen.&quot;

Mit dieser Kritik an der &quot;futuristischen Argumentation&quot; bekommt man jegliche Nachhaltigkeit wegargumentiert!
Stimmt Ihr denn nicht im Prinzip zu, dass e-learning (mindestens im Sinne des blended learning) ein zukunftsfähiges Konzept ist?
Ist es denn nicht  normal bei Neuerungen, die - wie im Fall des e-learning -  Jarhunderte alte Strukturen, wie Tafel, Kreide und Buch neuordnen, zunächst ein wenig Zeit brauchen bis sie etabliert sind? Nur weil sie dann in der ersten Phase nicht auf Anhieb von allen angenommen werden, ist diese Innovation hinfällig? Diese Art Eurer Kritik an der &quot;futuristischen Argumentation&quot; ist für mich noch erläuterungswürdig. Also nur zu!

&gt; &quot;Die Kritik ist, dass Neuerungen eingeführt werden ohne das zuvor evaluiert wird (bzw. das nur “schein-evaluiert” wird), ob für diese in der Studentenschaft überhaupt ein Bedarf besteht.&quot;

Hierzu nur kurz: Ist es nicht ironisch, auf einer Seite wie dieser die Notwendigkeit von Blogs oder Wikis anzuzweifeln?! Auch diese Kritik kann ich nicht bis ins letzte nachvollziehen. Auch die Wahl des Aufhängers (&quot;Placebo-Umfrage&quot;) Eurer Kritik könnte etwas weniger polemisch gewählt sein. Denn die Kritik an der Umfrage ist eine andere als Eure (vermeintlichen) Zweifel, ob Bedarf an Wikis oder Blogs bei den Studenten besteht! Eine präzise Argumentation kann an dieser Stelle nicht schaden...

&gt; &quot;Wir stellen die Technik, für die Didaktik sind wir nicht zuständig&quot;, &quot;Schließlich sei es jedem Dozierenden selbst überlassen, ob er die Serviceleistung von CeDiS nutzen möchte oder nicht.&quot;

Auch hier ist mir Eure Kritik nicht einleuchtend. Ist das nicht das Prinzip eines Angebotes, dass es jeder in dem Maße /Rahmen nutzen kann, wie er es will? 
Hier muss ich noch mal mit der Nachhaltigkeit argumentieren. Mir erscheint es im Prinzip schon sinnvoll, dass die FU in dieser noch frühen Phase der Etablierung des e-learning-Prinzips in der Lehre, Strukturen bereitstellt, die den Dozenten die Möglichkeit geben, an dieser Innovation teilzuhaben. Nur weil es nich alle gleich annehmen ist das Angbot an sich hinfällig?

Anbei möchte ich  noch anmerken, dass die Formulierung der ÜBerschrift dieses Punktes &quot;(...)für die Didaktik sind wir nicht zuständig&quot; zunächst darauf hindeutet, dass Eure Kritik in die Richtung geht, zu bemängeln, dass CeDiS nicht noch die Gestaltung der Inhalte übernimmt. Dass es sinnvoll ist, dass die Dozenten die Inhalte gestalten und beispielsweise Designer die Gesaltung von Lehrmedien (z.B. im Hinblick auf Usability) übernehmen, wird hier doch nicht bezweifelt, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht ganz, wie genau Eure Kritik am CeDiS lautet. Auch Eure Motivierung zu dieser Kritik wiederum ist für außenstehende nicht eindeutig erkennbar (sie scheint zumindest nicht immer sachlich, sondern eher politisch motiviert. Ist vielleicht nur ein Eindruck, der es Euch wert sein sollte, ihn zu widerlegen:-)!).<br />
Möglicherweise wäre es hilfreich, wenn Ihr deutlich machen würdet, was Eure Ziele sind, bzw. was Ihr mit Eurer (im Moment, wie ich finde nicht konstruktiven) Kritik erreichen wollt. Was Ihr bis jetzt geleistet habt, ist Argumente oder Statements vom CeDiS lediglich zu widerlegen. Hierzu hätte ich einige Anmerkungen:  </p>
<p>&gt;&#8220;Zweitens würde es einfach noch dauern, bis E-Learning wirklich so &gt;praktiziert würde, wie man es sich heute idealtypisch vorstellt.&#8220;<br />
&gt;&#8220;Eine geschickte Argumentation: Man stellt einen Service bereit und wenn &gt;dieser Service nicht oder nur sehr wenig in seiner kompletten Funktionalität &gt;genutzt wird, sagt man einfach, es brauche eben noch Zeit, bis sich das &gt;ändert. Mit dieser “futuristischen Argumentation” kann man natürlich so &gt;ziemlich alles rechtfertigen.&#8220;</p>
<p>Mit dieser Kritik an der &#8222;futuristischen Argumentation&#8220; bekommt man jegliche Nachhaltigkeit wegargumentiert!<br />
Stimmt Ihr denn nicht im Prinzip zu, dass e-learning (mindestens im Sinne des blended learning) ein zukunftsfähiges Konzept ist?<br />
Ist es denn nicht  normal bei Neuerungen, die &#8211; wie im Fall des e-learning &#8211;  Jarhunderte alte Strukturen, wie Tafel, Kreide und Buch neuordnen, zunächst ein wenig Zeit brauchen bis sie etabliert sind? Nur weil sie dann in der ersten Phase nicht auf Anhieb von allen angenommen werden, ist diese Innovation hinfällig? Diese Art Eurer Kritik an der &#8222;futuristischen Argumentation&#8220; ist für mich noch erläuterungswürdig. Also nur zu!</p>
<p>&gt; &#8222;Die Kritik ist, dass Neuerungen eingeführt werden ohne das zuvor evaluiert wird (bzw. das nur “schein-evaluiert” wird), ob für diese in der Studentenschaft überhaupt ein Bedarf besteht.&#8220;</p>
<p>Hierzu nur kurz: Ist es nicht ironisch, auf einer Seite wie dieser die Notwendigkeit von Blogs oder Wikis anzuzweifeln?! Auch diese Kritik kann ich nicht bis ins letzte nachvollziehen. Auch die Wahl des Aufhängers (&#8222;Placebo-Umfrage&#8220;) Eurer Kritik könnte etwas weniger polemisch gewählt sein. Denn die Kritik an der Umfrage ist eine andere als Eure (vermeintlichen) Zweifel, ob Bedarf an Wikis oder Blogs bei den Studenten besteht! Eine präzise Argumentation kann an dieser Stelle nicht schaden&#8230;</p>
<p>&gt; &#8222;Wir stellen die Technik, für die Didaktik sind wir nicht zuständig&#8220;, &#8222;Schließlich sei es jedem Dozierenden selbst überlassen, ob er die Serviceleistung von CeDiS nutzen möchte oder nicht.&#8220;</p>
<p>Auch hier ist mir Eure Kritik nicht einleuchtend. Ist das nicht das Prinzip eines Angebotes, dass es jeder in dem Maße /Rahmen nutzen kann, wie er es will?<br />
Hier muss ich noch mal mit der Nachhaltigkeit argumentieren. Mir erscheint es im Prinzip schon sinnvoll, dass die FU in dieser noch frühen Phase der Etablierung des e-learning-Prinzips in der Lehre, Strukturen bereitstellt, die den Dozenten die Möglichkeit geben, an dieser Innovation teilzuhaben. Nur weil es nich alle gleich annehmen ist das Angbot an sich hinfällig?</p>
<p>Anbei möchte ich  noch anmerken, dass die Formulierung der ÜBerschrift dieses Punktes &#8222;(&#8230;)für die Didaktik sind wir nicht zuständig&#8220; zunächst darauf hindeutet, dass Eure Kritik in die Richtung geht, zu bemängeln, dass CeDiS nicht noch die Gestaltung der Inhalte übernimmt. Dass es sinnvoll ist, dass die Dozenten die Inhalte gestalten und beispielsweise Designer die Gesaltung von Lehrmedien (z.B. im Hinblick auf Usability) übernehmen, wird hier doch nicht bezweifelt, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1131</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 03:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>&#124;&#124; Wenn ich das richtig sehe, kann man dann zwar mit
&#124;&#124; dem Benutzernamen und dem Passwort eines Studenten
&#124;&#124; dessen gesamte Informationen einsehen, aber wenn
&#124;&#124; man irgendwie Zugriff auf eine der Datenbanken
&#124;&#124; bekommen würde, hätte man nicht gleich alle Infor-
&#124;&#124; mationen. Aber da bin ich keine Expertin.

Aber es geht doch gerade um die die personenbezogenen Informationen auf die man dann über den ZEDAT-Account Zugriff hat. Ob es nun eine, drei, vier oder 100 Datenbanken sind, entscheident ist, dass der Zugang zu diesen Datenbanken immer über ein- und denselben Account abläuft.

Natürlich wird es ein Rechtemanagement geben, welches sicherstellen soll, dass nicht jede Person X mit Zugang zum System auf jede Datenbank Y oder den Datensatz Z des Studierenden A Zugriff hat. Nur die Hürde das zu überwinden ist einfach niedriger (und die &quot;Versuchung&quot; größer) wenn am Ende alle Datenbanken einen gemeinsamen Knotenpunkt haben, namentlich eben den Zentralaccount, über den man ins System kommt.

Ausführlicher in einem &lt;a href=&quot;http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/04/zedat-blackboard-fusion-fuhrt-nicht-zu-datenbank-fusion/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;neuen Blogeintrag&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>|| Wenn ich das richtig sehe, kann man dann zwar mit<br />
|| dem Benutzernamen und dem Passwort eines Studenten<br />
|| dessen gesamte Informationen einsehen, aber wenn<br />
|| man irgendwie Zugriff auf eine der Datenbanken<br />
|| bekommen würde, hätte man nicht gleich alle Infor-<br />
|| mationen. Aber da bin ich keine Expertin.</p>
<p>Aber es geht doch gerade um die die personenbezogenen Informationen auf die man dann über den ZEDAT-Account Zugriff hat. Ob es nun eine, drei, vier oder 100 Datenbanken sind, entscheident ist, dass der Zugang zu diesen Datenbanken immer über ein- und denselben Account abläuft.</p>
<p>Natürlich wird es ein Rechtemanagement geben, welches sicherstellen soll, dass nicht jede Person X mit Zugang zum System auf jede Datenbank Y oder den Datensatz Z des Studierenden A Zugriff hat. Nur die Hürde das zu überwinden ist einfach niedriger (und die &#8222;Versuchung&#8220; größer) wenn am Ende alle Datenbanken einen gemeinsamen Knotenpunkt haben, namentlich eben den Zentralaccount, über den man ins System kommt.</p>
<p>Ausführlicher in einem <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/04/zedat-blackboard-fusion-fuhrt-nicht-zu-datenbank-fusion/" rel="nofollow">neuen Blogeintrag</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1125</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 11:10:03 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten steigen einfach,
&gt; wenn man über eine zentrale Datenbank an alle Infos kommen kann 
&gt; (die Datenakkumulation ist demgegenüber schwieriger, wenn die Daten 
&gt; über verschiedene voneinander unabhängige Systeme verteilt sind).

Also, ich habe mich ja noch nach der Gesprächsrunde mit Herrn Jörg Bechlars von der Zedat unterhalten (http://www.zedat.fu-berlin.de/Compute-Medien-Service), der mit grob erklärt hat, um was es bei dieser Zusammenlegung geht. (Ich hoffe, ich habe alles richtig verstanden)

Es handelt sich NICHT um eine Zusammenlegung der Datenbanken, so bleiben Blackboard (Kurse), ZEDAT (Bsp. Mail), und Campus Management (Noten) weiterhin getrennte Datenbanken, nur die Authentifizierung läuft über die ZEDAT, mit der dann die Daten z.B. bei der Anmeldung in den verschiedenen Systemen abgeglichen wird. Die ZEDAT wiederum bekommt von einer weiteren Stelle (vermutlich irgendwas vom Immatrikulationsbüro) dann die Daten, wer denn überhaupt (noch) Student ist.

Laut der Seite von Blackboard, über die die Migration von dem Studenten bestätigt werden muss, werden nur Vorname, Nachname, Matrikel-, Personal- bzw. Dozentennummer, Bereich abgefragt, das würde Sinn machen, wenn es sich eben nur um eine Authentifizierung handelt.

Die richtige Ansprechpartnerin ist übrigens Ingrid Pahlen-Brandt (seit dem1. Juni 1998 Datenschutzbeauftragte der FU Berlin - ohne den FB Humanmedizin), konkrete Fragen könnte sie vermutlich am besten beantworten.

Wenn ich das richtig sehe, kann man dann zwar mit dem Benutzernamen und dem Passwort eines Studenten dessen gesamte Informationen einsehen, aber wenn man irgendwie Zugriff auf eine der Datenbanken bekommen würde, hätte man nicht gleich alle Informationen. Aber da bin ich keine Expertin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten steigen einfach,<br />
&gt; wenn man über eine zentrale Datenbank an alle Infos kommen kann<br />
&gt; (die Datenakkumulation ist demgegenüber schwieriger, wenn die Daten<br />
&gt; über verschiedene voneinander unabhängige Systeme verteilt sind).</p>
<p>Also, ich habe mich ja noch nach der Gesprächsrunde mit Herrn Jörg Bechlars von der Zedat unterhalten (<a href="http://www.zedat.fu-berlin.de/Compute-Medien-Service" rel="nofollow">http://www.zedat.fu-berlin.de/Compute-Medien-Service</a>), der mit grob erklärt hat, um was es bei dieser Zusammenlegung geht. (Ich hoffe, ich habe alles richtig verstanden)</p>
<p>Es handelt sich NICHT um eine Zusammenlegung der Datenbanken, so bleiben Blackboard (Kurse), ZEDAT (Bsp. Mail), und Campus Management (Noten) weiterhin getrennte Datenbanken, nur die Authentifizierung läuft über die ZEDAT, mit der dann die Daten z.B. bei der Anmeldung in den verschiedenen Systemen abgeglichen wird. Die ZEDAT wiederum bekommt von einer weiteren Stelle (vermutlich irgendwas vom Immatrikulationsbüro) dann die Daten, wer denn überhaupt (noch) Student ist.</p>
<p>Laut der Seite von Blackboard, über die die Migration von dem Studenten bestätigt werden muss, werden nur Vorname, Nachname, Matrikel-, Personal- bzw. Dozentennummer, Bereich abgefragt, das würde Sinn machen, wenn es sich eben nur um eine Authentifizierung handelt.</p>
<p>Die richtige Ansprechpartnerin ist übrigens Ingrid Pahlen-Brandt (seit dem1. Juni 1998 Datenschutzbeauftragte der FU Berlin &#8211; ohne den FB Humanmedizin), konkrete Fragen könnte sie vermutlich am besten beantworten.</p>
<p>Wenn ich das richtig sehe, kann man dann zwar mit dem Benutzernamen und dem Passwort eines Studenten dessen gesamte Informationen einsehen, aber wenn man irgendwie Zugriff auf eine der Datenbanken bekommen würde, hätte man nicht gleich alle Informationen. Aber da bin ich keine Expertin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1120</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 04:16:15 +0000</pubDate>
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		<description>&#124;&#124; Ist es denn wirklich so, dass CeDis extra dafür
&#124;&#124; Geld kriegt? Oder gibt es vielleicht einen laufenden
&#124;&#124; Etat, aus dem das finanziert wurde?

Selbst wenn es aus einem laufenden Etat bestritten wird, bleibt doch die Frage im Raum, ob man diesen Etat nicht besser nutzen kann. Entweder innerhalb von CeDiS für andere Projekte oder außerhalb von CeDiS (also eine Kürzung / Streichung des Etats bei nächstmöglicher Gelegenheit, um die Mittel dann an eine andere Stelle zu transferieren).

Obwohl CeDiS den Lehrenden inzwischen ein sehr breites Spektrum an E-Learning-Angeboten offeriert, finden sich diese bis dato nur recht selten im Uni-Alltag wieder, werden also wenig nachgefragt (exemplarisch nachzuvollziehen am Blackboard, von dessen Funktionalität nur ein Bruchteil eingesetzt / gebraucht wird).

Dies bedeutet, dass es entweder zwar durchaus einen starken Bedarf an mehr E-Learning gibt, es aber Defizite in der Bereitstellung dieser Angebote durch CeDiS gibt. Oder aber, dass der Bedarf schlicht weg nur sehr gering ist, was dann die Frage aufwirft, ob sich die FU mit CeDiS wirklich eine eigenständige E-Learning-Institution leisten sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>|| Ist es denn wirklich so, dass CeDis extra dafür<br />
|| Geld kriegt? Oder gibt es vielleicht einen laufenden<br />
|| Etat, aus dem das finanziert wurde?</p>
<p>Selbst wenn es aus einem laufenden Etat bestritten wird, bleibt doch die Frage im Raum, ob man diesen Etat nicht besser nutzen kann. Entweder innerhalb von CeDiS für andere Projekte oder außerhalb von CeDiS (also eine Kürzung / Streichung des Etats bei nächstmöglicher Gelegenheit, um die Mittel dann an eine andere Stelle zu transferieren).</p>
<p>Obwohl CeDiS den Lehrenden inzwischen ein sehr breites Spektrum an E-Learning-Angeboten offeriert, finden sich diese bis dato nur recht selten im Uni-Alltag wieder, werden also wenig nachgefragt (exemplarisch nachzuvollziehen am Blackboard, von dessen Funktionalität nur ein Bruchteil eingesetzt / gebraucht wird).</p>
<p>Dies bedeutet, dass es entweder zwar durchaus einen starken Bedarf an mehr E-Learning gibt, es aber Defizite in der Bereitstellung dieser Angebote durch CeDiS gibt. Oder aber, dass der Bedarf schlicht weg nur sehr gering ist, was dann die Frage aufwirft, ob sich die FU mit CeDiS wirklich eine eigenständige E-Learning-Institution leisten sollte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1117</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 02:36:01 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Und wenn es nur auf eine Minderheit zutrifft, sollte der Gedanke
&gt; legitim sein, ob es überhaupt sinnvoll ist die finanziellen Mittel
&gt; hineinzupumpen oder ob sie woanders nicht vielleicht besser 
&gt; aufgehoben wären.

Ist es denn wirklich so, dass CeDis extra dafür Geld kriegt? Oder gibt es vielleicht einen laufenden Etat, aus dem das finanziert wurde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Und wenn es nur auf eine Minderheit zutrifft, sollte der Gedanke<br />
&gt; legitim sein, ob es überhaupt sinnvoll ist die finanziellen Mittel<br />
&gt; hineinzupumpen oder ob sie woanders nicht vielleicht besser<br />
&gt; aufgehoben wären.</p>
<p>Ist es denn wirklich so, dass CeDis extra dafür Geld kriegt? Oder gibt es vielleicht einen laufenden Etat, aus dem das finanziert wurde?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Niklas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1116</link>
		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 15:23:32 +0000</pubDate>
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		<description>&#124;&#124; Welche datenschutztechnischen Bedenken bestehen denn
&#124;&#124; konkret in Hinblick auf die Zusammenlegung von Zedat-
&#124;&#124; Accounts und Blackboard?

Diese datenschutztechnischen Bedenken habe ich versucht in einem &lt;a href=&quot;http://fuwatch.wordpress.com/2007/01/29/blackboard-zugriff-ab-jetzt-uber-zedat-accounts/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;vorhergehenden Eintrag&lt;/a&gt; etwas ausführlicher darzulegen. Die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten steigen einfach, wenn man über eine zentrale Datenbank an alle Infos kommen kann (die Datenakkumulation ist demgegenüber schwieriger, wenn die Daten über verschiedene voneinander unabhängige Systeme verteilt sind). Das ist zunächst mal der Grundgedanke.

Meine persönliche Position ist es nicht, für mich überwiegt der praktische Nutzen der Account-Zusammenführung. Tatsache ist jedoch, dass sich nicht wenige KommilitonInnen deutlich schwieriger damit tun. Insbesondere aufgrund des Verhaltens der FU-Verwaltung in Sachen Datenschutz in der Vergangenheit, ist man da sehr skeptisch. Was konkret mit &quot;Verhalten in der Vergangenheit&quot; gemeint ist, kann man z.B. bei Gutzmann nachlesen (Gutzmann, David: &quot;Stop_Control&quot; in: &lt;a href=&quot;http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/outofdahlem/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Out of Dahlem&lt;/a&gt;, Nr. 6, Winter 06/07, S. 25 (zur Zeit noch nicht online gestellt)).

&#124;&#124; Und was genau ist denn nun die Kritik an der CeDiS?

Die Kritik ist, dass Neuerungen eingeführt werden ohne das zuvor evaluiert wird (bzw. das nur &quot;schein-evaluiert&quot; wird), ob für diese in der Studentenschaft überhaupt ein Bedarf besteht. Wenn sich dann anschließend herausstellt, dass die Neurungen nur von einem Bruchteil der Studierenden und Dozierenden angenommen werden, gesteht man sich Defizite nicht ein, sondern verweist wahlweise darauf, dass es einfach noch länger dauert bis die Neuerungen in einem adäquaten Umfang angenommen werden (was eine sehr dehnbare Argumentation ist) oder dass man auch nichts dafür könne, wenn die Zielgruppe sich so schwer mit der Annahme der Neuerungen anstellt. So war es beim Blackboard und die Geschichte scheint sich im Moment beim Studierendenportal zu wiederholen.

Hintergrund ist, dass alle diese &quot;Innovation&quot; natürlich auch einen Kostenfaktor darstellen. Und wenn es auf der einen Seite immer heißt, &quot;Wir haben kein Geld, führen wir doch Studiengebühren ein&quot;, dann sollte man sich auf der anderen Seite vielleicht auch mal ansehen, für was die FU eigentlich so alles Geld ausgibt.

Klar, ich find es prima, wenn die FU einen eigenen Blog- und Wiki-Service anbietet. Relevant ist aber, ob das auch für die Mehrheit der Studierenden zutrifft. Und wenn es nur auf eine Minderheit zutrifft, sollte der Gedanke legitim sein, ob es überhaupt sinnvoll ist die finanziellen Mittel hineinzupumpen oder ob sie woanders nicht vielleicht besser aufgehoben wären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>|| Welche datenschutztechnischen Bedenken bestehen denn<br />
|| konkret in Hinblick auf die Zusammenlegung von Zedat-<br />
|| Accounts und Blackboard?</p>
<p>Diese datenschutztechnischen Bedenken habe ich versucht in einem <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/01/29/blackboard-zugriff-ab-jetzt-uber-zedat-accounts/" rel="nofollow">vorhergehenden Eintrag</a> etwas ausführlicher darzulegen. Die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten steigen einfach, wenn man über eine zentrale Datenbank an alle Infos kommen kann (die Datenakkumulation ist demgegenüber schwieriger, wenn die Daten über verschiedene voneinander unabhängige Systeme verteilt sind). Das ist zunächst mal der Grundgedanke.</p>
<p>Meine persönliche Position ist es nicht, für mich überwiegt der praktische Nutzen der Account-Zusammenführung. Tatsache ist jedoch, dass sich nicht wenige KommilitonInnen deutlich schwieriger damit tun. Insbesondere aufgrund des Verhaltens der FU-Verwaltung in Sachen Datenschutz in der Vergangenheit, ist man da sehr skeptisch. Was konkret mit &#8222;Verhalten in der Vergangenheit&#8220; gemeint ist, kann man z.B. bei Gutzmann nachlesen (Gutzmann, David: &#8222;Stop_Control&#8220; in: <a href="http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/outofdahlem/" rel="nofollow">Out of Dahlem</a>, Nr. 6, Winter 06/07, S. 25 (zur Zeit noch nicht online gestellt)).</p>
<p>|| Und was genau ist denn nun die Kritik an der CeDiS?</p>
<p>Die Kritik ist, dass Neuerungen eingeführt werden ohne das zuvor evaluiert wird (bzw. das nur &#8222;schein-evaluiert&#8220; wird), ob für diese in der Studentenschaft überhaupt ein Bedarf besteht. Wenn sich dann anschließend herausstellt, dass die Neurungen nur von einem Bruchteil der Studierenden und Dozierenden angenommen werden, gesteht man sich Defizite nicht ein, sondern verweist wahlweise darauf, dass es einfach noch länger dauert bis die Neuerungen in einem adäquaten Umfang angenommen werden (was eine sehr dehnbare Argumentation ist) oder dass man auch nichts dafür könne, wenn die Zielgruppe sich so schwer mit der Annahme der Neuerungen anstellt. So war es beim Blackboard und die Geschichte scheint sich im Moment beim Studierendenportal zu wiederholen.</p>
<p>Hintergrund ist, dass alle diese &#8222;Innovation&#8220; natürlich auch einen Kostenfaktor darstellen. Und wenn es auf der einen Seite immer heißt, &#8222;Wir haben kein Geld, führen wir doch Studiengebühren ein&#8220;, dann sollte man sich auf der anderen Seite vielleicht auch mal ansehen, für was die FU eigentlich so alles Geld ausgibt.</p>
<p>Klar, ich find es prima, wenn die FU einen eigenen Blog- und Wiki-Service anbietet. Relevant ist aber, ob das auch für die Mehrheit der Studierenden zutrifft. Und wenn es nur auf eine Minderheit zutrifft, sollte der Gedanke legitim sein, ob es überhaupt sinnvoll ist die finanziellen Mittel hineinzupumpen oder ob sie woanders nicht vielleicht besser aufgehoben wären.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Apostolopoulos</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1114</link>
		<dc:creator>Apostolopoulos</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 11:55:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mit Freude zu dieser Veranstaltung gegangen, weil ich von einem sachlichen Dialog überzeugt bin und ganz CeDiS diesen mit den Lehrenden und den Lernenden gerne führt. Dieser Bericht verdreht (ungeschickt) völlig das Ergebnis der Diskussion. Die Schlussfolgenrungen und Kommentare des Autors Niklas sind in jeder Hinsicht unseriös. 

Fragen und Kommentare anderer Kommilitoninnen und Kommilitonen während der gestrigen Fragestunde haben mich überzeugt, dass es sich lohnt, trotz mancher Polemiker den Dialog mit den Studierenden zu suchen und zu intensivieren.  

Apostolopoulos</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mit Freude zu dieser Veranstaltung gegangen, weil ich von einem sachlichen Dialog überzeugt bin und ganz CeDiS diesen mit den Lehrenden und den Lernenden gerne führt. Dieser Bericht verdreht (ungeschickt) völlig das Ergebnis der Diskussion. Die Schlussfolgenrungen und Kommentare des Autors Niklas sind in jeder Hinsicht unseriös. </p>
<p>Fragen und Kommentare anderer Kommilitoninnen und Kommilitonen während der gestrigen Fragestunde haben mich überzeugt, dass es sich lohnt, trotz mancher Polemiker den Dialog mit den Studierenden zu suchen und zu intensivieren.  </p>
<p>Apostolopoulos</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LHG News-Blog &#187; Blog Archiv &#187; CeDiS-Fortschritte</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1113</link>
		<dc:creator>LHG News-Blog &#187; Blog Archiv &#187; CeDiS-Fortschritte</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 06:22:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] verfolgt und kritisiert auf FUWatch die Erweiterung und Zusammenführung der Online-Angebote der FU. Ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] verfolgt und kritisiert auf FUWatch die Erweiterung und Zusammenführung der Online-Angebote der FU. Ich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1112</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 03:23:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/02/das-cedis-prinzip/#comment-1112</guid>
		<description>Fragen eines uninformierten Interessierten:

Welche datenschutztechnischen Bedenken bestehen denn konkret in Hinblick auf die Zusammenlegung von Zedat-Accounts und Blackboard?

Und was genau ist denn nun die Kritik an der CeDiS?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen eines uninformierten Interessierten:</p>
<p>Welche datenschutztechnischen Bedenken bestehen denn konkret in Hinblick auf die Zusammenlegung von Zedat-Accounts und Blackboard?</p>
<p>Und was genau ist denn nun die Kritik an der CeDiS?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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